Spex #333: Lady Gaga natür- lich!

Spex #333, die Juli/August-Ausgabe 2011 inklusive der Spex-CD #97 mit 15 Titeln ist ab Mittwoch, den 15. Juni 2011 am Kiosk erhältlich. Weitere Informationen, Ergänzungen sowie ausgewählte Texte aus der neuen Ausgabe folgen in Kürze auf www.spex.de.

Spex #333 Cover
Lady Gaga, fotografiert von Wolfgang Tillmans

MUSIK:

ZOMBY Geld her!
Text – Tim Caspar Boehme | Fotos – Ronald Dick

BARBARA PANTHER Der Beat der Menschheit
Text – Ralf Krämer | Foto – Diane Vincent

CASPER Rebellion eines Heiseren
Text: Stephan Szillus | Fotos: Kristin Loschert

PROTESTSONGS Tanz den Apocalypso!
Text – Ralf Krämer

    »Protestsänger: Karriere ohne Zukunft?«, fragten wir in der Titelgeschichte der letzten Spex-Ausgabe – und initiierten in Kooperation mit dem Hamburger Webradio ByteFM einen Wettbewerb für »neue Protestsongs«. Das Feedback war enorm: Wir zählten 120 Song-Einreichungen, parallel wurde in Online-Foren und der Presse debattiert.

BROCKDORFF KLANG LABOR »Man muss es nur tun: den Mund aufmachen«
Text – Anne Waak | Foto – Enrico Grunert

    Vor vier Jahren erschien Mädchenmusik, das Debütalbum der 1997 gegründeten Band BROCKDORFF KLANG LABOR, auf dem Hamburger Label ZickZack. Die Leipziger Nadja von Brockdorff, Sergej Klang und Ekki Ekk mailten ihren Song Festung Europa im Zuge des Protestsongaufrufs wenige Minuten vor Einsendeschluss an Spex. Die Jury wählte ihn zu ihrem Favoriten.

SKELETONS Menschen in der Schwebe
Text – Lutz Happel | Fotos – Lars Borges

    Die SKELETONS aus New York standen bislang im Schatten erfolgreicherer, musikalisch ähnlich wuchernder Kollektivprojekte wie Animal Collective oder Gang Gang Dance. Auf ihrem neuen Album People lassen sie, verdichtet zum Trio, nun erstmals die Songtexte in den Vordergrund treten – und singen den Barack Obama Blues.

VORSPIEL: BOOTSY COLLINS »Wenn schon ein paar Flecken auf dem Laken sind und alles ein bisschen lockerer sitzt«
Interview und Musikauswahl – Jan Kedves und Anne Waak | Fotos – Claudia Rorarius

    Ohne BOOTSY COLLINS hätte Funk ein Riesenproblem: Der gelernte Gitarrist aus Cincinatti, Ohio, zeichnete 1970 für den legendären Basslauf von James Browns Sex Machine verantwortlich und prägte nach seinen Lehrjahren beim Godfather of Soul in den Siebzigern als Bassist von George Clintons Funkbands Parliament und Funkadelic deren Sound. Auch Deee-Lite, Malcolm McLaren oder Snoop Dogg wollten anschließend nicht mehr auf Bootsys Künste am Space Bass verzichten. Sein neues Album Tha Funk Capitol of the World zeigt den 59-Jährigen in altbekannter Form. Beim Vorspiel in einem Berliner Fünf-Sterne-Hotel glitzert Bootsy von der Sonnenbrille bis zum pinkfarbenen Nagellack. Seine Frau Patti ist ebenfalls anwesend und überwacht streng die Einhaltung der vInterview-Zeit. Bootsy selbst ist die Entspannung in Person.

SPEX-GESPRÄCH: BLACK LIPS »Eine patriotische Burka, was gibt’s dagegen zu sagen?«
Interview – Sebastian Hammelehle | Fotoa – Gianni Occhipinti

    Im Gegensatz zu ihrer niedlichen Selbstbezeichnung als »Flower-Punks« sind die BLA CK LIPS für ihre drastischen Bühnenshows bekannt. Angefangen haben sie vor mittlerweile zwölf Jahren als Teenage-Band an einer High School in Atlanta, Georgia. Es kann davon ausgegangen werden, dass der Schulverweis wegen Bildung einer »gefährlichen Subkultur« eher förderlich für ihre Musikkarriere war. Drummer Joe Bradley und Gitarrist Ian Saint Pé empfingen in Hamburg Sebastian Hammelehle für ein Gespräch über ihr sechstes, von Mark Ronson produziertes Studioalbum Arabia Mountain. Das führt fort, wofür das Quartett musikalisch steht: poppigen Sixties-Garagenrock.

DIE GROSSEN GESCHICHTEN:

TITEL: LADY GAGA NATÜRLICH!
Fotos – Wolfgang Tillmans

    Seit Wochen dominiert LADY GAGA mit ihrem Album Born This Way nicht nur die Charts, sondern auch die Diskussionen. Worin genau besteht die Politik ihrer All-Over-Inszenierungen, und ist die Musik der 25-Jährigen dabei nur Nebenschauplatz oder Dreh- und Angelpunkt? In einer mit Judith Jack Halberstam, Georg Seeßlen, Victor P. Corona und den Autorinnen des amerikanischen Blogs Gaga Stigmata treffend besetzten Expertenrunde erörtern Oskar Piegsa und Jan Kedves das System Gaga. Anschließend hört sich Kedves Born This Way noch einmal genauer an und erkennt darin einen Beleg für Bret Easton Ellis’ Theorie des Post-Empire. Zum Schluss schreibt Philipp Ekardt über die verblüffende Natürlichkeit der hier abgedruckten Fotografien, die Wolfgang Tillmans im Sommer 2010 mit Lady Gaga im Duisburger Lehmbruck-Museum und dessen Park aufnahm.

DAS KLÄRENDE GESPRÄCH ÜBER LADY GAGA »Ihr großer Vorteil besteht in ihrer vollkommenen Durchschaubarkeit…«
Fragen und Interview-Collage – Jan Kedves und Oskar Piegsa

    Am transatlantischen E-Mail-Roundtable diskutieren: die amerikanische Englisch-Professorin und Queer-Theoretikerin JUDITH JACK HALBERSTAM; der amerikanische Kultursoziologe VICTOR P. CORONA, Verfasser des im März im Journal of Popular Culture erschienenen Essays Memory, Monsters, and Lady Gaga; der Spex-Autor und Filmwissenschaftler GEORG SEEßLEN; sowie die beiden Betreiberinnen des Blogs Gaga Stigmata, die Performance-Künstlerin KATE DURBIN und die Literaturwissenschaftlerin MEGHAN VICKS.

HEILIGE SCHEISSE »Born This Way« kündet vom Post-Empire-Pop
  Text – Jan Kedves

HINGABE AN DIE OBERFLÄCHEN Wolfgang Tillmans fotografiert Lady Gaga
Text – Philipp Ekardt

KUNSTSPRACHE Nr. 13 Andreas Dorau
Interview – Max Dax | Bilder – Oliver Schultz-Berndt

    Sein größter Hit befand sich 1982 mehr als vier Monate in den deutschen Charts, komponiert hatte er ihn in einer Schul-AG. Aber eigentlich fand er Musikmachen lästig, und vor allem das Verfassen seiner Texte, die sich meist durch bestechenden Unernst auszeichnen, fällt ihm bis heute schwer: ANDREAS DORAU, der Posterboy der Neuen Deutschen Welle, veröffentlicht seit dreißig Jahren sporadisch Alben. Sein aktuelles, Todesmelodien, handelt genau von dem, was der Titel verspricht.

KUNSTSPRACHE Nr. 13 Gabi Delgado
Interview – Max Dax | Bilder – Oliver Schultz-Berndt

    Mit der Deutsch-Amerikanischen Freundschaft, kurz DAF, exportierte GABI DELGADO im Team mit Robert Görl ab Anfang der achtziger Jahre die deutsche Sprache in die ganze Welt – dabei ist er selbst gar kein Muttersprachler. Seine über Görls Sequencer-Sound gebellten Texte sind reduzierte, an Dada geschulte Improvisationen, die laut Delgado am besten in Befehlsform funktionieren. Deshalb träumt er von einem Apparat, der Zeilen wie »Tanz den Mussolini« maschinell herstellt.

MODE:

MODESTRECKE
Produktion und Styling – Alexandra Dietl | Fotograf – Daniel Sommer | Assistenten – Laura Klohn, Loïc Coussement | Bildbearbeitung – bilderGUT | Hair und Make-up – Alexandra Maria Waldher | Models – Marvin Unger, Julian Kerkhoff

MODE-INTERVIEW: VLADIMIR KARALEEV »Hatten Sie irgendwie keine Zeit mehr vor der Show …?«
Interview – Jan Kedves | Fotos – Ingo Mittelstädt

    Bei ihm bleiben die Säume offen und die Kleider wirken wie Skizzen: VLADIMIR KARALEEV gilt mit seinem 2005 in Berlin gegründeten, nach ihm selbst benannten Label als Shooting Star der deutschen Modeszene. Im Januar präsentierte der Designer, der 2000 aus seiner Heimatstadt Sofia zum Modestudium nach Berlin kam, erstmals im offiziellen Rahmen der Berlin Fashion Week. Im Juli wird er dort zum zweiten Mal dabei sein. Im Interview spricht Karaleev über seine Raver-Vergangenheit, den Einfluss von Comme des Garçons und die Eleganz des Unfertigen.

MODE-BUCH: DIE ELEGANZ DES GROSSEN WIR »Wofür es sich zu leben lohnt« von Robert Pfaller
Text – Katrin Kruse

    Robert Pfaller hat vor wenigen Monaten mit seinem Buch WOFÜR ES SICH ZU LEBEN LOHNT ein viel beachtetes Plädoyer für mehr Glamour und Genuss veröffentlicht. In ihm beschreibt der Wiener Philosoph, wie mondäne Praktiken – Zigarettenrauchen, Großzügigkeit – in der neoliberalen Ökonomie suspekt geworden sind. Pfallers Thesen lassen sich auf die Mode übertragen – denn statt ihre Möglichkeiten wie einst lustvoll auszukosten, verfolgen wir sie heute mit einem missgünstigen, rollenfeindlichen Blick.

KUNST:

FENSTER ZUR WELT, FENSTER ZUR KUNST Experimentelles Fernsehen der 1960er und 70er Jahre
Text – Esther Buss | Bilder – Deutsche Kinemathek & WDR

    Seitdem das Internet populärstes Distributionsmedium nicht nur für die Nachrichtenströme und Waren, sondern auch für neue künstlerische Konzepte und Utopien ist, kann man sich kaum noch vorstellen, dass einst auch das Fernsehen ein Emanzipationsversprechen transportierte und als Experimentierfeld genutzt wurde. Eine Ausstellung in der Berliner Kinemathek zeigt TV-Filme, die Künstler wie Samuel Beckett, Peter Zadek oder Mauricio Kagel vor über drei Jahrzehnten – lange vor Einführung des Privatfernsehens– für öffentlich-rechtliche deutsche Fernsehanstalten produzierten.

ES STINKT IM SAMMLERPALAST »Kosmas« von Wolgang Müller
Text – Dominikus Müller | Zeichnungen – Max Müller

    Es scheint, als liefere der Kunstmarkt die perfekte Folie für Erzählungen von Oberflächlichkeit und Geldgier. Wolfgang Müllers satirischer Roman KOSMAS ist eine Generalabrechnung mit dem Betrieb, die keine ihrer Figuren verschont. Im Zentrum der wild Fakten und Fiktion vermischenden Erzählung, die mit Zeichnungen von Max Müller illustriert ist, steht Damien Hirsts vermeintlich für die Ewigkeit konservierter, aber der Fäulnis anheim gefallener Hai.

LITERATUR:

SCHUTZBAUTEN FÜR DAS UNSAGBARE Die (German) Angst geht um
Text – Thomas Hübener | Bilder – Olaf Unverzart, aus der Serie Covered

    Kierkegaard beschrieb sie als »Schwindel der Freiheit«, Thomas Pynchon rät dringend, an ihr festzuhalten. Sie muss auf Distanz gehalten werden, taugt zur Luststeigerung und verstärkt sich mitunter selbst: die Angst. Genauso oft wie sie literarisch verhandelt wurde, versuchte man sie wissenschaftlich zu fassen und von den verwandten Affekten Furcht und Phobie abzugrenzen. Nun sind gleich zwei Bücher erschienen, die sich des Themas annehmen: ANGST – DIMENSIONEN EINES GEFÜHLS und das Bändchen A: ANGST aus der Reihe KLEINER STIMMUNGS-ATLAS IN EINZELBÄNDEN beleuchten ein sinnstiftendes, verbindendes und – wie es scheint – besonders deutsches Gefühl.

HOUDINIS PICKNICK von Joseph Mitchell
Text – Joseph Mitchell | Bilder – Library of Congress / William P. Gottlieb Collection

    Eine Reportage des legendären amerikanischen Journalisten und Schriftstellers JOSEPH MITCHELL führt uns in die New Yorker Calypso-Szene der 1940er Jahre.

SERIE:

FÜR SIE PINKELN DIE MÄNNER IN PAPPBECHER »Bossypants« und »30 Rock« von Tina Fey
Text – Barbara Schweizerhof | Bilder – Reagan Arthur Books / NBC Universal, Inc.

    Diese Imitation war ihr Durchbruch: TINA FEY parodierte im Jahr 2008 Sarah Palin so überzeugend, dass eine französische Zeitung ihr Foto mit dem Namen der damaligen Vizepräsidentschaftskandidatin untertitelte. Die 41-jährige Amerikanerin ist der beste Beweis dafür, dass Frauen sehr wohl komisch sein und – mehr noch – im Vorbeigehen das Genre der Comedy-Serie revolutionieren können. 30 Rock, ihre großartige, im US-amerikanischen TV-Business angesiedelte Sitcom, geht mittlerweile in die sechste Staffel. Jetzt ist Feys Autobiografie Bossypants erschienen.

FILM:

APOCALYPSE NOW vs. ESSENTIAL KILLING
Text – Ralf Krämer | Bilder – Arthaus / Ascot Elite

    Ralf Krämer vergleicht Marlon Brando und Vincent Gallo, zwei Extremschauspieler und Reiter der Apokalypse auf den Spuren Joseph Conrads.

»JESUS« SEUFZT DER MUSLIM UND »CHRIST« FLUCHT DER JUDE »The Infidel« von Josh Appignanesi
Text – Georg Seeßlen | Bilder – Senator

    Was passiert, wenn ein Muslim aus Zufall erfährt, dass er eigentlich ein »fucking jew« ist? In der britischen Komödie THE INFIDEL brilliert Omid Djalili (Die Mumie) als pakistanischer Familienvater, der im Nachlass seiner Mutter auf eine schockierende Adoptionsurkunde stößt. Der Film, in dem allein die Sehnsucht nach Identität schon für Komik sorgt, lief im letzten Jahr in England, jetzt kommt er endlich (unter dem Titel Alles Koscher!) auch in unsere Kinos.

KRITIKEN:

REZENSIONEN UND KOLUMNEN zu neuen Platten, Songs, Compilations, Videos etc.
Texte: Jens Balzer, Max Dax, Detlef Diederichsen, Diedrich Diederichsen, Jonathan Fischer, Björn Gottstein, Ulrich Gutmair, Sebastian Hammelehle, Lutz Happel, Thomas Hübener, Jan Kedves, Gregor Kessler, Holger Klein, Aram Lintzel, Tobi Müller, Kito Nedo, Kirsten Riesselmann, Joachim Ody, Jörg Sundermeier, Christoph Twickel, Anne Waak, Klaus Walter, Carolin Weidner, Nadin Wildt, Jenni Zylka

ALBUM DER AUSGABE: Matana Roberts COIN COIN – Chapter One: Gens de couleur libres
KRITIKEN zu Atari Teenage Riot, Battles, James Blake, Bon Iver, Boris, EMA, Gang Gang Dance, Kitty, Daisy & Lewis, K.I.Z., Little Dragon, Dirk von Lowtzow, Frank Ocean, The Weeknd, Patrick Wolf, Woodkid, u.a.
KOLUMNEN mit Ada, aTelecine, Autechre, Cornelius Cardew, Baby Dee, Ford & Lopatin, Hauschka, Gene Hunt, Oneohtrix Point Never, Taj Mahal, und Tiger & Woods

SPECIAL:

LOOKALIKES von Thomas Meinecke
Text – Thomas Meinecke | Bilder – Michaela Melián

    Im September veröffentlicht THOMAS MEINECKE bei Suhrkamp seinen neuen Roman Lookalikes. Dieser spielt zum einen auf der Düsseldorfer Shoppingmeile Königsallee und beobachtet dort Doubles von Josephine Baker, Serge Gainsbourg, Marlon Brando, Elvis Presley, Justin Timberlake und Shakira bei dem Versuch, ihre Ähnlichkeit mit den berühmten Namensträgern produktiv zu machen. Zum anderen ist Lookalikes ein Palimpsest auf Xango und Explosion, zwei Bücher des großen deutschen Schriftstellers und Ethnographen Hubert Fichte (1935–1986). Wie Fichte, der in den frühen Siebzigern die synkretistischen Religionen Südamerikas erforschte, zeigt sich Meinecke – der in Lookalikes selbst zur Romanfigur wird und in der dritten Person auftritt – fasziniert von den Ritualen des Candomblé, einer Religion, die in Brasilien noch heute praktiziert wird und auf afrikanische Kulte zurückgeht. In diesem exklusiven Vorabdruck – bebildert mit Fotografien von Michaela Melián – begleiten wir Meinecke nach Salvador da Bahia , wo er seiner ersten Candomblé-Zeremonie beiwohnen wird.

LIVE:

SPEX PRÄSENTIERT(E)

    Andreas Dorau, Down by the River Festival, Ensemble Kaleidoskop XI, Ja, Panik, Klangbad Festival, The Master Musicians of Jajouka, Open Air Puch, Station 17, Die Untoten

SONSTIGES:

Editorial // MitarbeiterInnen der Ausgabe (Gregor Kessler, Michaela Melián, Nadin Wildt, Olaf Unverzart) // Reaktionen // Impressum

SPEX VOR 17 JAHREN:

Christian Storms über Bootsy Collins

BEILAGE:

Spex-CD #97 CoverSPEX-CD #97
 
01. ANDREAS DORAU Stimmen in der Nacht (Staatsakt / RTD)
02. FORD & LOPATIN Emergency Room (Cooperative Music / Universal)
03. JESSICA 6 White Horse (Peacefrog / RTD)
04. LITTLE DRAGON Nightlight (Peacefrog / EMI)
05. HAUSCHKA Girls (FatCat / RTD)
06. SKELETONS More than the One Thing (Crammed Discs / Indigo)
07. BLACK LIPS Modern Art (Vice Records / Coop / Universal)
08. KITTY, DAISY & LEWIS Messing With My Life (Sunday Best)
09. BARBARA PANTHER Unchained (City Slang / Universal)
10. BATTLES Africastle (Warp / RTD)
11. AFRICA HITECH Gangslap (Warp / RTD)
12. BROCKDORFF KLANG LABOR Festung Europa (AMV Talpa)
13. TELEBOSSA Século do Progresso (Staubgold / Indigo)
14. EMA California (Souterrain Transmissions / RTD)
15. MATANA ROBERTS pov piti (Edit) (Constellation / Cargo)

Spex #333 – Die Juli/August-Ausgabe ab dem 15. Juni 2011 am Kiosk.

Die nächste Ausgabe – Spex #334 – erscheint Mitte August 2011.