Spex #331, die März/April-Ausgabe 2011 mit dem großen Jenseits-Spezial sowie der Spex-CD #95 mit 15 Titeln ist ab Freitag, den 25. Februar 2011 am Kiosk erhältlich. Weitere Informationen, Ergänzungen sowie ausgewählte Texte aus der neuen Ausgabe folgen in Kürze auf www.spex.de.


Coverstill: Daniel Copeman im »Marching Song«-Video von Esben And The Witch

MUSIK:

CHUCKAMUCK Jeder Kuss ist einer zuviel
Text: Ulrich Gutmair | Foto: Lars Borges

YELLE Chemie und Physik
Text: Jan Kedves | Foto: Peter Langer

JAMES BLAKE Balladen des Hardcore
Text: Aram Lintzel

JOHN MAUS Sein Herz macht Plucker und Bump
Text: Jens Balzer | Fotos: Wolfgang Tillmans
Das Echte und Falsche, das Uncoole und Coole bilden bei ihm keinen Widerspruch mehr: Der große hawaiianische Pop-Strukturalist John Maus veröffentlicht im Mai sein drittes Album. Es trägt den genialen Titel »We Must Become the Pitiless Censors of Ourselves« und handelt zu lasziven Sounds von Mordlust.

DAGOBERT Liebe und sonst gar nichts
Text: Anne Waak | Foto: Julia Goyd
Wird die Schunkelschnulze nach Jahrzehnten der Ächtung wieder salonfähig? Dagobert arbeitet daran. Gewandet in schnittige Dandy-Outfi ts und begleitet von billigen Synthie-Klimpereien, singt der junge Schweizer ironiefrei übers Heiraten und Kinderkriegen – und zeigt sich von den so produzierten Missverständnissen souverän ungerührt.

SPEX-GESPRÄCH: LEMMY KILMISTER »Er ist größer als dieser Motherfucker aus dem Film …«
Interview: Max Dax | Foto: Claudia Rorarius
Ian »Lemmy« Kilmister, Sänger und Bassist von Motörhead, ist letzten Heiligabend 65 Jahre alt geworden. Sein für Speedmetal-Verhältnisse biblisches Alter hält den passionierten Whisky-Trinker und Mann, der die Frauen liebt, nicht davon ab, Jahr für Jahr neue Alben zu produzieren. Das neueste, wieder einmal sehr konsequent laut geratene Werk trägt den Titel »The Wörld Is Yours« – fast zeitgleich erschien mit »Lemmy« eine Kinodokumentation über den letzten Unzerstörbaren des Rock’n’Roll auf DVD. Max Dax traf Lemmy auf zwei Gläser Whisky-Cola in der Bar eines Westberliner Luxushotels.

DAS ALBUM IM WANDEL Magische Positionen
Text: Oskar Piegsa
Ohne erfolgreiche Singles und Download-Extras verkauft man heute keine Alben mehr. Doch was bedeutet das für das Album und seine Dramaturgie? Oskar Piegsa hat mit Künstlern gesprochen, die leidenschaftlich am Format des klassischen Pop-Albums festhalten: Patrick Wolf und Andy Bell von der Oasis-Nachfolgeband Beady Eye. Wie Alben heute aus Labelsicht funktionieren, erläutert A&R-Manager Fiete Klatt von Universal Music. Ein Werkstattbericht.

DIE GROSSEN GESCHICHTEN:

TITEL: HALLO JENSEITS
Ist es eine süße Verlockung oder das unheimliche Nichts? Die meisten verneinen seine Existenz, andere fühlen sich mittendrin. Zumindest lässt sich nicht leugnen, dass das Jenseits in all seinen Facetten zur Zeit popkulturell so intensiv beackert und bunt ausgemalt wird wie schon lange nicht mehr. Esben And The Witch zählt man mit ihren ätherisch zerdehnten Gitarrensounds zum ›Nightmare Pop‹, im Witch House werden die Spuren des Spuks im Digitalen gesucht. Clint Eastwood lässt in seinem Film »Hereafter« Matt Damon als Medium auftreten, auf dem Buchmarkt erscheinen einst verbotene Vorträge des Mystikers Aleister Crowley. Unsere Autoren Sebastian Hammelehle, Georg Seeßlen und Thomas Hübener berichten von dieser aktuellen Konjunktur der Transzendenz. Und was haben all diese Himmel- und Höllengeschichten zu bedeuten? Darum geht es im Interview mit Hans Richard Brittnacher. Der Germanistikprofessor und Autor schrieb in seinem 1994 bei Suhrkamp erschienenen, längst vergriffenen Standardwerk »Ästhetik des Horrors« über mythische Zwischenreiche. Ralf Krämer und Jan Kedves lassen sich von Brittnacher erklären, wie Technologie und Krisenerfahrungen mit Blütezeiten der Jenseitskultur in Zusammenhang stehen.

DAS JENSEITS IM NEUEN POP Ein Weg ins Licht, wie auch ins Vage
Text: Sebastian Hammelehle | Foto: Dirk Lindner
 Auf den Namen Witch House taufte man letztes Jahr jenes Pop-Genre, das der neuen Lust am Gruseln ein musikalisches Zuhause gab. Doch auch jenseits der volldigitalen Hexen-Weisen von Salem oder Mater Suspiria Vision beziehen sich Bands auf eine Tradition, die nicht erst im mürrischen Black und Death Metal wurzelt, sondern bereits im Rock’n’Roll der frühen Sechziger. Ob Elvis, The Beatles oder später AC/DC: Das Spiel mit dem Höllenfeuer schien schon immer unwiderstehlich. Mit Esben And The Witch aus Brighton zeigt sich nun erneut der Trend zum Gedehnten, Beunruhigenden, zum Spuk in der Musik.

MICHAELA MEISE SINGT KIRCHENLIEDER »Dann ist sterben uns Gewinn«
Protokoll: Thomas Hübener
Selbst wenn das Höllenpersonal popkulturell ergiebiger ist: Das Reich des Übernatürlichen erstreckt sich auch in den Himmel. Daran erinnert uns Michaela Meise. Mit »Preis dem Todesüberwinder« hat die Künstlerin, die sonst für reduzierte Installationen bekannt ist, ein zum Heulen schönes Album mit Kirchenliedern aus dem 17. bis 19. Jahrhundert aufgenommen. Sie alle sind im katholischen Gesangsbuch enthalten. Auch Atheisten werden beim Hören Mühe haben, sich eines heiligen Schauers zu erwehren. In ihren an Chanson und Folk geschulten Interpretationen begleitet Meise sich selbst auf dem Akkordeon. Produziert hat Thies Mynther, als Gastsänger ist unter anderem Dirk von Lowtzow zu hören.

DIE PERFORIERTE TRANSZENDENZ
Text: Georg Seesslen
Neue Filme aus Brasilien, Finnland und den USA zeigen: Wenn beim Übergang vom Leben zum Tod etwas schiefgelaufen ist, vermittelt kein Medium so glaubhaft ins Jenseits wie das Kino.

DANIEL FILHO »Keine Antworten, keine Erklärungen«
Interview: Ralf Krämer
Der 1937 geborene Daniel Filho ist als Produzent, Autor, Regisseur und langjähriger Direktor des TV-Konzerns Globo eine der prägendsten Gestalten der brasilianischen Medienlandschaft. In seinem Kassenschlager »Chico Xavier« übermittelt ein Medium handschriftliche Nachrichten aus dem Jenseits. Filho hat unsere Fragen per E-Mail beantwortet.

HANS RICHARD BRITTNACHER Über das Jenseits im Diesseits
Interview: Jan Kedves und Ralf Krämer
»Den Teufel im Leib«, »Gespenstertreiben im Rotlicht«: Schon die Titel aus Hans R. Brittnachers Werkverzeichnis laden zu Reflexionen über das Jenseits. Wohl nicht von ungefähr wurde der 59-jährige Horror-Spezialist am 21. Dezember, in der traditionell längsten Nacht des Jahres, geboren. Wir trafen Brittnacher an der Berliner Freien Universität, wo er eine Professur für Neuere Deutsche Literatur innehält.

NEUE UND ALTE REISEFÜHRER INS JENSEITS Nachmieter im antiken Souterrain
Text: Thomas Hübener | Bilder: Paul Laffoley
»Am Anfang war das Wort«, sagt die Heilige Schrift. Wo sie Recht hat, hat sie Recht – zumindest, wenn man aus den Jahrtausende alten Überlieferungen schlussfolgert, dass der Mensch sich nirgendwo so intensiv und weitschweifig mit dem Jenseits auseinandergesetzt hat wie auf Schrifttafeln, Papyrusrollen oder in Taschenbüchern. Wo die Bibel allerdings in ihrem religiös motivierten Tunnelblick an Grenzen stößt, beginnt die Literatur. Auch in diesem Frühjahr wirft sie – mit Büchern von Ulrich Horstmann, Aleister Crowley und Jack Kerouac – unerschrockene Blicke ins Schattenreich, beziehungsweise Nirwana.

AUF DER SUCHE NACH EINER EIGENEN KUNSTSPRACHE #12 Rummelsnuff, Hans Unstern, Moritz®
Interviews: Max Dax | Fotos: Oliver Schultz-Berndt
Nachdem die letzte Folge der Spex-Reihe »Kunstsprache« im September 2010 mit Christoph Schlingensief, René Pollesch u.a. einen Exkurs in die Welt des Theaters unternahm, kommen nun wieder deutschsprachige Songtexter zu Wort. Neben Moritz Reichelt von Der Plan, der heute unter dem Künstlernamen Moritz® weitgehend als Maler tätig ist, gewähren Rummelsnuff und Hans Unstern Einblicke in ihre so tiefgreifende wie unterschiedliche Arbeit am Wortwerk.

MODE:

MODESTRECKE Famille Recomposée
Produktion und Styling: Alexandra Dietl (www.alexandradietl.de) | Fotografin und Artwork: Katja Schubert (www.shot-fotografie.com) | Hair und Make-up: Alexandra Maria Waldher (www.tune-artists.com) | Stylingassistenz: Laura Lorefice | Ressortleitung Mode: Jörg Sauer

MODE-INTERVIEW: ZALDY »Jede Socke von Michael Jackson brauchte ihre eigene Batterie …«
Interview: Jan Kedves | Fotos: Eva Tuerbl
Ohne ihn würden unsere Popstars auf der Bühne nur halb so fantastisch glänzen: Zaldy Goco verarbeitet schimmernde Stoffe, Tonnen von Goldnieten und Strasssteinchen sowie illuminierbare High-Tech-Materialien zu den blendendsten Show-Outfits der Welt. Er schneiderte unter anderem Kostüme für Michael Jacksons nicht mehr zur Aufführung gebrachte »This Is It«-Konzerte und für Lady GaGas »Monster Ball Tour«. Im Interview spricht der auf den Philippinen geborene und in New York arbeitende Designer über versteckte Klettverschlüsse, seine Vergangenheit als erfolg- reiches Drag-Model in Paris – und darüber, wie er dem King of Pop einen Schuh stahl.

FUTURE BEAUTY: 30 JAHRE JAPANISCHE MODE Rei und Yohji wohnen hier nicht mehr
Text: Philipp Ekardt
Zu Beginn der achtziger Jahre definierten die ›Big Three‹ des japanischen Modedesigns radikal die Bedingungen um, nach denen Mode funktioniert. Die Ausstellung »Future Beauty: 30 Jahre japanische Mode«, die im letzten Jahr in London eröffnet wurde und nun im Münchner Haus der Kunst gezeigt wird, feiert die Entwürfe von Rei Kawakubo, Yohji Yamamoto und Issey Miyake und historisiert sie zugleich als Avantgarde. In ihrer Fixierung auf Couture berücksichtigen die Ausstellung – und der dazugehörige Katalog – allerdings nicht, dass japanisches Design heute an anderer Stelle noch immer maßgeblich ist: in der Verwandlung westlicher Alltagsästhetik.

KUNST:

ARTUR ŻMIJEWSKI Jedes Bild ist ein Argument
Interview: Sebastian Cichocki | Foto: Michael Mann
In seinen Videoarbeiten befasst sich der polnische Künstler Artur Żmijewski mit verdrängten individuellen und gesellschaftlichen Traumata, als Kurator der im kommenden Jahr stattfindenden 7. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst fordert er Künstler explizit dazu auf, ihre politischen Neigungen zu bekennen. Für seine nun auch auf Deutsch erscheinende Interview- und Textsammlung »Körper in Aufruhr« sprach der 44-Jährige mit Künstlerkollegen wie Jacek Markiewicz und Roman Stańczak über ihre Projekte, ihre persönlichen und kollektiven Erfahrungen sowie über die polnische Kunst der neunziger Jahre. Dem Buch ist ein Gespräch Żmijewskis mit dem Kurator Sebastian Cichocki vorangestellt, in dem die Rolle des Künstlers radikal bestimmt wird. Wir drucken das Gespräch in gekürzter Fassung.

BOB MIZER Private Akte des Widerstands
Text: Esther Buss
Ohne ihn hätte die Welt heute ein anderes Bild des Mannes: Bob Mizer war Pionier der sogenannten ›Beefcake‹-Fotografie und als solcher besessen vom männlichen Körper. Auf seinem Anwesen in Los Angeles setzte er Stricher, Stars und Bodybuilder in Szene, vertrieb die Bilder in seinem Magazin »Physique Pictorial« – und kam dafür in den vierziger Jahren ins Gefängnis. Während »Bob’s World«, ein 2009 im Taschen Verlag erschienener Fotoband vor allem die pornografischen Fotos Mizers feierte, die Künstler wie Kenneth Anger und David Hockney beeinflussten, wird allmählich erst Mizers dezenteres ›privates‹ Werk entdeckt. Bei seinem Tod 1992 hinterließ er ein Archiv von nahezu einer Million Fotografien, die noch nicht aufgearbeitet sind. Eine Ausstellung in der Berliner Galerie Exile erlaubt erstmals Einblick in deren beiläufigen Glamour.

»DECODED« VON JAY-Z Hustler mit Fußnoten
Text: Tobias Rapp
Der Aufstieg vom Drogendealer zum Fast-Milliardär findet die Vollendung erst in seiner Verschriftlichung: Mit »Decoded« hat Jay-Z ein Buch veröffentlicht, das Autobiografie und Selbstexegese zugleich ist. Nicht nur die lesende Öffentlichkeit lädt der Rapper damit zum Diskurs ein, sondern auch die Literaturwissenschaft, die Hiphop gerade erst entdeckt.

»FEUER« VON CHAIM NOLL Etwas, das nach Leben aussieht
Text: Ulrich Gutmair | Bild: Christoph Laidig
Es gibt Geschichten, von denen erzählen wir nicht gern, weil keiner sie hören will. Womöglich ist Chaim Nolls im Herbst erschienener neuer Roman »Feuer« deshalb vom Literaturbetrieb weitgehend ignoriert worden. In ihm beschreibt der in der DDR geborene, in Israel lebende Autor den Überlebenskampf nach einer namenlosen Katastrophe – als Mischung aus biblischer Prophetie und Sci-Fi-Thriller.

FILM:

HOLLYWOOD SCHAFFT DAS ALTER AB Geburtstag war gestern
Text: Ralf Krämer und Kristina Schilke | Collagen: Cosmotropia de Xam
Dass Schauspielerinnen über 40 keine Rollen mehr bekommen, galt über Generationen als genauso ›typisch Hollywood‹ wie das unvermeidliche Happy End. Seit einigen Jahren jedoch signalisiert die sogenannte ›Award Season‹ in den Monaten vor der Oscar-Verleihung mit zunehmendem Nachdruck: Reife Schauspielerinnen gehören nicht mehr zum alten Eisen, sondern sind so erfolgreich wie nie zuvor. Das bedeutet allerdings nicht, dass die Traumfabrik nun ein gelassenes Verhältnis zum alternden Körper hätte. Im Gegenteil: Die Arbeit an der völligen Suspendierung des Alters ist in vollem Gang.

»RABBIT HOLE« VON JOHN CAMERON MITCHELL Kleine Fortschritte im Weitermachen
Text: Barbara Schweizerhof
Nicole Kidman feiert ihr Comeback nach der Botox-Pause in einer ungefälligen und unglamourösen Rolle: »Shortbus«-Regisseur John Cameron Mitchell zeigt in seinem neuen Film »Rabbit Hole« ein Elternpaar beim Versuch, mit dem Unfalltod seines Kindes zurechtzukommen. Das ist keine Trauerarbeit nach Leitfaden.

»THIS IS ENGLAND ’86« VON SHANE MEADOWS Auf Glatzen wachsen jetzt Frisuren
Text: Esther Buss
Mit »This Is England« sorgte Shane Meadows, der Fernfahrersohn und Stammregisseur von Warp Films, international für Aufsehen. Auch der Spex-Leserschaft gefiel das semi-autobiografische Skinhead-Drama: Sie wählte es 2008 zum zweitbesten Film des Jahres. Seine Fortsetzung, die TV-Mini-Serie »This Is England ’86«, hat nun mit dem Wechsel des Mediums zu kämpfen – und mit dem Rückzug seiner Protagonisten ins Private.

KRITIKEN:

Rezensionen und Kolumnen zu neuen Platten, Songs, Compilations, Videos etc. mit Jens Balzer, Sven Beckstette, Carmen Böker, Max Dax, Robert Defcon, Sebastian Hammelehle, Lutz Happel, Thomas Hübener, Silke Janovsky, Gerd Janson, Jan Kedves, Holger Klein, Ralf Krämer, Elias Kreuzmair, Michael Lutz, Thomas Meinecke, Kito Nedo, Joachim Ody, Oskar Piegsa, Stephan Szillus, Christoph Twickel, Anne Waak und Klaus Walter

Platte der Ausgabe: PJ Harveys »Let England Shake«
Kritiken zu 206, Adele, Atlas Sound, Beady Eye, Beans, Le Corps Mince de Françoise, Cut Copy, Christoph de Babalon, Diddy-Dirty Money, Discodeine, Duran Duran, Duffy, Findlay Brown, Gil Scott-Heron And Jamie xx, The Human League, jj, K-S.H.E., Kreidler, The Low Anthem, Lykke Li, Munk, Nicolas Jaar, Scissor Sisters, Seefeel, The Streets, Wire und Wye Oak
Kolumnen mit BVDUB, David Lee Jr., »Dubstep Meditations«, Frankie Goes To Hollywood, How To Dress Well, Jimi Hendrix, Marcus Fischer, Reimtext, RVDS, Steffi, Vindicatrix und Wolfram

LIVE:

SPEX PRÄSENTIERT(E)
A Hawk And A Hacksaw, Bonaparte, Chuckamuck, »Elektroakustischer Salon« mit Felix Kubin, Dickson Dee, Sainkho Namtchylak, Wu Wei, Lux Aeterna Festival, Konono N°1, Musik Film Marathon, Polyhymnia-Festival, Seefeel, Wire

SPECIAL:

SOPHIE-THERESE TRENKA-DALTON UND HANNES SCHMIDT The Distance Narrows
Text: Dominikus Müller
Ein doppelt verlassener Ort, der mit Relikten eines untergegangenen Regimes angefüllt ist: Die ehemalige Botschaft des Irak in der DDR diente den Berliner Künstlern Sophie-Therese Trenka-Dalton und Hannes Schmidt als Ausgangspunkt für eine gemeinsame Arbeit, in der sich Geschichtstourismus, Archäologie, visuelle Catchiness und Weltpolitik mischen. Statt »The Distance Narrows« als Ausstellung zu konzipieren, haben die Künstler das Material zu einem Magazin collagiert. Wir drucken einen Auszug, der kostenlose Download des gesamten Magazins findet sich hier.

SONSTIGES:

Editorial // MitarbeiterInnen der Ausgabe (Jane Fränzel, Kristina Schilke, Wolfgang Tillmans, Andreas Wesle) // Reaktionen // Impressum

SPEX VOR 13 JAHREN:

Dietmar Dath blickt mit Cradle Of Filth ins musikalische Jenseits

BEILAGE:

Spex-Cd #95 Spex #331Spex-CD #95 (Cover Pop-Up)
01. John Maus – Quantum Leap (Upset The Rhythm / Cargo)
02. Yelle – Safari Disco Club (Recreation Center / V2 / Coop / Universal)
03. Munk – Rue De Rome (Gomma / Goodtogo)
04. Discodeine – Synchronize feat. Jarvis Cocker (Radio Edit) (Dirty / Edel)
05. Cut Copy – Take Me Over (Single Edit) (Modular Recordings / Rtd)
06. K-S.H.E. (Kami-Sakunobe House Explosion)  – Double Secret (Dub) (Skylax / Kompakt)
07. Kreidler – Jaguar (Bureau B / Indigo)
08. Christoph de Babalon – Golden Halo (Restroom Records / Hard-Vinyl.De)
09. Dagobert – Hochzeit (Digital)
10. Beans – Mellow You Out (Anticon / Indigo)
11. Chuckamuck – Ostsee (Staatsakt / Rtd)
12. 206 – Keine Sonne Keine Cola (Zickzack / Indigo / Hoanzl Musikvertrieb)
13. Wye Oak – Civilian (City Slang / Universal)
14. The Low Anthem – Boeing 737 (Bella Union / Coop / Universal)
15. Michaela Meise – Preis dem Todesüberwinder (Clouds Hill Ltd. / Rtd)

Spex #331 – Die März/April-Ausgabe ab dem 25. Februar 2011 am Kiosk.

Die nächste Ausgabe – Spex #332 – erscheint am 15. April 2011.