Spex #325: G wie Gorillaz – Das ABC der Comicband um Damon Albarn

Spex #325 (Titel Pop-Up), die März/April-Ausgabe 2010 mit 164 Seiten sowie der Spex-CD #89 mit 15 Titeln ist ab Freitag, den 19. Februar 2010 am Kiosk erhältlich. Weitere Informationen, Ergänzungen sowie ausgewählte Texte aus der neuen Ausgabe folgen in Kürze auf www.spex.de.

MUSIK:

DANTON EEPROM Und auch seinen Bowie kann er
Text: Thomas Hübener | Foto: Michael Heilgemeir

KAKI KING Zart picken und quer bürsten
Text: Silke Janovsky | Foto: Gregg Delman

YEASAYER Sturm in Grenzen
Text: Oskar Piegsa | Foto: Christian Steinhausen
Auf ihrem Debütalbum sprengten Yeasayer mit Psych-, Gospelund Weltmusik-Einflüssen die engen Konventionen des Indierock. Statt freakhafter Entgrenzung setzt die Band aus Brooklyn auf ihrem neuen Album »Odd Blood« nun aber auf Verdichtung. Und schreibt astrein zugängliche Popsongs – ohne dabei in Genreklischees steckenzubleiben.

LONELADY Geister im Staub der Wunderstadt
Text: Ulrich Gutmair | Foto: Yves Borgwardt
Wo Marx und Engels einst ihr Pint hoben und die Happy Mondays später Pillen fraßen, singt Julie Campbell alias LoneLady heute von Verlassenheit und leerem Drama. Die Newcomerin aus Manchester beschwört mit minimalistisch-scharfen Gitarren und metallischem Rhythm & Blues die Musiktradition ihrer Stadt genauso wie deren ewig aktuellen Ruinenmythos.

THE IRREPRESSIBLES Ein Ornament in menschlichem Gewand
Text: Dominikus Müller | Fotos: Michael Heilgemeir
Das Konzept erinnert an Fischerspooner, doch kommen sie im Gewande des Barock daher und verspüren den Drang, vollkommen in der Pose des Tableau vivant aufzugehen: Angeführt vom Countertenor Jamie McDermott, suchen The Irrepressibles aus London zwischen Mode, Musik und Performance-Kunst den spektakulären Auftritt. Mit klassischem Instrumentarium spielen sie eingängige Songs, McDermott singt dazu mit flatterndem Antony-Vibrato, und als Bühne lassen sie sich schwimmende Baldachine bauen. Dieses Gesamtkunstwerk aus expressiver Künstlichkeit und schwülstigem Melodrama beschreibt Jamie McDermott mit dem schillernden Begriff der ›Flamboyance‹. Wenn Klaus Nomi das noch erleben dürfte!

GONJASUFI Der Hirte im Schafspelz
Text: Sebastian Hammelehle | Foto: Dustin Beatty
Seine Weltverbesserungstheorien kommen ohne Bono-Beigeschmack aus, und sein lobenswert vielfältiger Klangirrsinn entsteht bei fünfzig Grad in der Wüste: Gonjasufi alias Sumach Valentine ist über Drogen, Las Vegas, Yoga und die Mystik des Islam einen langen Weg gekommen, um uns daran zu erinnern, dass Extrembedingungen im Pop noch nie geschadet haben.

JESSICA 6
Text: Dominikus Müller | Foto: Yves Borgwardt
Als Sängerin von Hercules and Love Affair lernten wir sie lieben, in ihrem neuen Projekt ist noch mehr Pop möglich: Nomi Ruiz ist die Reinkarnation von Sade – zumindest bis zu ihrer nächsten Transformation.

SPEX-GESPRÄCH: JOANNA NEWSOM
Interview: Sebastian Hammelehle | Fotos: Annabel Mehran
Es geschah vor wenigen Jahren, und doch hatte man das Gefühl, eine Geschichte zu hören, die in einer Zeit spielte, als die Heilkundigen noch tief in den Wäldern hausten: Da war eine junge Frau, sie sang zur Harfe und sinnierte in ihren mit eigenwillig kindlichem Knarzen vorgetragenen Liedern über den Unterschied zwischen einer Sprosse und einer Bohne. Darauf hatte die sich immer seltsamer gebärdende amerikanische Folkbewegung nur gewartet. Joanna Newsom wurde gefeiert, sie trat mit Orchestern auf und begann mit Steve Albini und Van Dyke Parks an einer Ästhetik zu feilen, die letztlich näher an Debussy war als an Devendra Banhart. Vier Jahre nach ihrem Großwerk »Ys« erscheint nun ihr drittes Album, »Have One On Me«, eine 120-minütige Pastoralsymphonie in 18 Songs. Darauf spielt Newsom nicht nur Harfe – sondern auch Klavier.

KUNSTSPRACHE (TEIL 10): PETER HEIN (FEHLFARBEN), CHRISTOF KATHER (JAPANISCHE KAMPFHÖRSPIELE)
Interviews: Max Dax | Fotos: Oliver Schultz-Berndt

DIE GROSSEN GESCHICHTEN:

ANATOMIE DES ANTIZIONISMUS
Text: Volker Weiss | Interview (Transkription, Kürzung & Bearbeitung): Oskar Piegsa | Fotos: Stefan Malzkorn
Eine linke Gruppe blockiert gewaltsam eine von einer anderen linken Gruppe veranstaltete Kinovorführung von Claude Lanzmanns Film »Warum Israel«, die Besucher werden als »Judenschweine« bepöbelt. Dies passierte im Oktober in Hamburg. Zwar stritten sich ›nur‹ zwei verfeindete Splittergruppen – aber dass im Zuge der Auseinandersetzung antisemitische Gesinnungen zu Tage traten, ließ aufhorchen. Im Schlagschatten des auf diesen Vorfall folgenden Medienechos nutzte ausgerechnet die Wochenzeitung Die Zeit die unpassende Gelegenheit, um eine »kleine Warnung an den Rowohlt-Verlag« zu verfassen – diesen Herbst wird Lanzmann eben dort seine Memoiren veröffentlichen. Die Zeit suchte und fand ein winziges unstimmiges Detail und stellte die gewagte These auf, Lanzmann nehme es mit den Fakten wohl nicht so genau. Zwar erwies sich der Artikel als Bumerang für Die Zeit – die FAZ und die SZ widerlegten in Repliken die Behauptungen –, doch legen die Vorfälle einen schlimmen Verdacht nahe: Antisemitismus ist wieder en vogue.

GORILLAZ Im Prinzip Alter Ego / Das ABC der Affen
Text: Max Dax | Illustration: Spex
Warum versteckt sich ein weltberühmter Popstar hinter einer durchsichtigen Manga-Visage? Warum strickt ein kluger Mann, der seit fast zwanzig Jahren im Rampenlicht steht, dabei Dinge erlebt hat, von denen man sich keine Vorstellung macht, eine Comic-Wunschbiografie, die an Dämlichkeit nicht zu überbieten ist? Warum verschwinden Geschlecht, Alter und Positionen hinter einem Berg aus Zivilisationsschrott namens ›Plastic Beach‹?

MODE:

MODESTRECKE Life is sweet! Nice to meet you
Fotografie: Norman Konrad | Styling: Alexandra Heckel | Haare & Make Up: Linda Frohriep | Moderedaktion: Christoph Voy | Modelle: Devonté Hynes (Lightspeed Champion), Ginger Synne (Bonaparte)
Modelnde Musiker und musizierende Models, im Pop sind die Grenzen fließend. Devonté Hynes, besser bekannt als lightspeed Champion, ist wohl als modebewusster Musiker zu bezeichnen. Im Februar erscheinen sein Erzählband »Bad Era of Me« und sein zweites Album »Life is Sweet! Nice to Meet You« (Domino / Indigo), welches auch im »Spex Pop Briefing« dieser Ausgabe besprochen wird. An seiner Seite: Ginger Synne – Tänzerin, Burlesquekünstlerin und Mitglied der Berliner Band Bonaparte.

MODE-INTERVIEW: BARBARA VINKEN
Interview: Philipp Ekardt, Jan Kedves | Fotos: Dominik Gigler
Barbara Vinkens Buch »Mode nach der Mode – Kleid und Geist am Ende des 20. Jahrhunderts« (1993) gilt als eines der wenigen Standardwerke der Modetheorie. In ihm untersuchte die Literaturwissenschaftlerin, die seit 2004 als Professorin in München lehrt, die Rhetorik der Kleider von Comme des Garçons bis Lagerfeld und beschrieb das Ende der klassischen Haute Couture. Ihr Interesse am Thema ist ungebrochen: Am Rande der Bremer Modetagung »Out of Order«, bei der sie im Januar einen Vortrag hielt, teilte Vinken ihre Beobachtungen über die Mode zu Beginn des 21. Jahrhunderts mit. Ein Gespräch über anfallartigen Markenfetischismus für die Massen, neuen Konformismus und die Verschiebung vom Unterschied der Geschlechter zu dem der Klasse.

VIVIENNE WESTWOODS NEUE KAMPAGNE Protest am Ende der Verwertungskette
Text: Wibke Wetzker | Foto: Juergen Teller
Zum zweiten Mal treffen sich Vivienne Westwood und ihre Busenfreundin Pamela Anderson vor der Kamera des deutschen Fotografen Juergen Teller, um die neuste Kollektion der Modeschöpferin vorzustellen – mehr als ein Fashion-Statement?

KUNST:

ED RUSCHA Fragen Sie einen Psychiater!
Interview: Max Dax
Seit fünfzig Jahren malt der in Los Angeles lebende Maler Ed Ruscha verstörend schöne Bilder in denen ohne jede Nostalgie das Echo der Stummfilmära und alter Jazzmusik nachhallt. Mit immer wieder kryptischen Satzfetzen, die er zum Zwecke der Unterscheidbarkeit seiner Werke von denen anderer in einer selbst entworfenen Schrift über seine Bilder malt, schuf der heute 73-Jährige eine Poesie der Leere. Eine große Retrospektive im Münchener Haus der Kunst zeigt jetzt Bilder aus fünf Jahrzehnten.

JOS DE GRUYTER & HARALD THYS Verschiebung des Grauens
Text: Kito Nedo
Die Künstler Jos de Gruyter & Harald Thys haben sich in den letzten Jahren mit eigenartig langsamen und mit dem Look des Amateurhaften spielenden Videos einen Namen in der Kunstwelt gemacht. Während Großmächte der zeitgenössischen Videokunst wie Matthew Barney oder Francesco Vezzoli einer schwelgerischen Überproduktion frönen, inszenieren die beiden Flamen mit fortgesetztem Interesse aus den Hässlichkeiten und Gemeinheiten des Alltags statische Situationen, aus denen die dröhnende Stille von Bastelkellern, Sozialzentren und Seniorenklubs widerhallt. Auch ihre Zeichnungen und Skulpturen tragen das Markenzeichen einer ambivalenten Verbindung von Anti-Look-Ästhetik und latenter Gewalt. Die Kunsthalle Basel zeigt mit »Projekt 13« nun die bislang größte Einzelschau von Jos de Gruyter & Harald Thys.

UWE LAUSEN Geisterhafte, subjektlose Figuren
Text: Esther Buss
Mit der Ausstellung »Ende schön alles schön« in der Frankfurter Schirn Kunsthalle wird Uwe Lausen, einem zu Unrecht vergessenen Vorgänger Kippenbergers, die erste Ehre nach langer Stille erwiesen.

VALESKA GERT Sie tanzte die Pause und den Orgasmus
Text: Wolfgang Müller
Sie benutzte den Körper als technisches Instrument und tanzte radikal auf den Grenzen des Fortschritts: Die 1892 in Berlin geborene Valeska Gert war ihrer Zeit weit voraus, erst die Punk-Bewegung wusste die transdisziplinären Ideen der Performerin zu schätzen. In dieser Spex schreibt Wolfgang Müller, der im Frühjahr sein Buch »Valeska Gert – Ästhetik der Präsenzen« veröffentlicht, über Gerts Konzept der Kneipe als Kunstwerk und über die bisher unbekannten, im Sommer 2009 entdeckten Filme, die Performances von Gert zeigen – »Baby« und »Tod«.

BUCH:

ZAHA HADID Raumkomponistin auf Abwegen
Text: Gunnar Klack
Vom Science-Center in Wolfsburg über das Bühnenbild für eine Pet-Shop-Boys-Welttournee bis hin zu organisch geschwungenen Hightech-Pumps: Es scheint nichts zu geben, dem Zaha Hadid nicht ihren Formstempel aufdrücken kann. Für ihre Verdienste als Architektin erhielt sie 2004 als erste Frau den Pritzker-Preis, den ›Nobelpreis der Architektur‹, und ihr neustes Projekt, das Museum für Kunst des 21. Jahrhunderts in Rom, versetzte die Presse weltweit in Verzückung. In Hadids Idee der räumlichen Unbestimmtheit steckt durchaus ein Freiheitsversprechen – und jede Menge Geld. Doch hat die Britin mit dem Hang zum schrägen Winkel inzwischen nicht nur die Sphäre der Architektur-Avantgarde verlassen, sondern auch die Einzugsgebiete der Demokratie.

ALEX ROSS Hundert Jahre auf einen Streich
Text: Björn Gottstein
Mit »The Rest Is Noise« gelingt dem amerikanischen Musikkritiker Alex Ross eine plastische Darstellung der Geschichte klassischer Musik im 20. Jahrhundert, die sich langsam zum Standardwerk mausert. Doch fallen seiner Erzählung von Meistern und deren Meisterwerken entscheidende Aspekte der Neuen Musik zum Opfer.

FILM:

KINDHEIT IM FILM Alice lebt hier nicht mehr (Dort aber auch nicht)
Text: Georg Seesslen
Wenn gestandene Regisseure Kinderbücher verfilmen, sind die Kinosäle voll, vor allem mit Erwachsenen. Spike Jonze inszenierte unlängst den Bilderbuchklassiker »Wo die wilden Kerle wohnen« als kindheitsemphatisches Kaputtmach-Kino. Tim Burton setzt ab März die »Alice«-Romane von Lewis Carroll als düsteres 3D-Märchen fort. Anlass für Georg Seeßlen, einen Blick auf die beschädigte Kindheit zu werfen, und auf Traumwelten für Kinder-Erwachsene und Erwachsenen-Kinder.

»PRECIOUS – DAS LEBEN IST KOSTBAR« Sei Du selbst und Du bist schön
Text: Barbara Schweizerhof
In der Tradition von Filmen wie »Die Farbe Lila« und »Dangerous Minds« erzählt »Precious – Das Leben ist kostbar« von der Vergegenwärtigung eines Außenseiterschicksals. Dank seiner außergewöhnlich drastischen Konsequenz, sogar Mariah Carey verzichtete in einer Nebenrolle auf ihren üblichen Glamour, gilt er als Geheimtipp für die Oscar-Verleihung am 7. März.

»UN PROPHÈTE« VON JACQUES AUDIARD Die Sehnsucht nach dem Mord
Text: Tomasso Schultze
Als junge Analphabeten, die in extremen Situationen über sich hinauswachsen, sorgen zwei bisher unbekannte Schauspieler in diesem Frühjahr für Aufsehen im Kino. Während Gabourey Sidibe in »Precious« überzeugt, trägt der 1981 in Belfort geborene Tahar Rahim »Un prophète« von Jacques Audiard selbst durch die finstersten Momente. Über diese verblüffende Leistung in einem großartigen Film berichtet Tomasso Schultze.

»A SINGLE MAN« VON TOM FORD Im goldenen Licht eines Parkplatzes
Text: Esther Buss
In »A Single Man« zeigt sich Modedesigner und Regiedebütant Tom Ford wenig interessiert am ›period picture‹.

NICOLAS ROEGS »DER MANN, DER VOM HIMMEL FIEL« Bilder, die die Welt bewegten
Text: Ralf Krämer

KOLUMNEN & RUBRIKEN:

Bildschirmleuchten (DVD)
Zehn besondere Songs
Bessere Zeiten klingt gut
These Beats Are Legal
Direct Cuts
Odyshape

Don’t Cry – Work

TONTRÄGER / POP-BRIEFING:

Platte der Ausgabe: Kristof Schreuf »Bourgeois with Guitar«

Video der Ausgabe: Saam Fahramands »The XX – A Sculpture of the Album«

Musik zur Zeit: Ralf Krämer /// Jörg Heiser /// Wibke Wetzker

Questionnaire: Stuart A. Staples (Tindersticks)
Gelungene Verpackung: Alex Steinweiss »The Inventor of the Modern Album Cover«

Baby Dee »A Book of Songs for Anne Marie« /// Beach House »Teen Dream« /// Festland »Welt verbrennt« /// Field Music »Field Music (Measure)« /// The Knife / Mount Sims / Planningtorock »Tomorrow, in a Year« /// James Mercer / Brian Burton / Pelican City »Broken Bells« /// Kammerflimmer Kollektief »Wildling« /// Liars »Sisterworld« /// Lightspeed Champion »Life is Sweet! Nice to Meet You« /// Lindstrøm & Christabelle »Real Life is No Cool« /// The Magnetic Fields »Realism« /// Massive Attack »Heligoland« /// Midlake »The Courage of Others« /// Holly Miranda »The Magician’s Library« /// Motor City Drum Ensemble »Raw Cuts Vol. 1« /// Gil Scott-Heron »I’m New Here« /// Shearwater »The Golden Archipelago« /// Shout Out Louds »Work« /// Spoon »Transference« /// La Stampa »Pictures Never Stop« /// Die Sterne »24/7« /// These New Puritans »Hidden« /// To Rococo Rot »Speculation« /// Trus’Me »In the Red«

LIVE:

Neueröffnung der Panorama Bar, Berghain, 22. Januar 2010, Berlin
Mathieu Kassovitz’ »Hass« von Tamer Yigit und Branca Prlic, Hebbel am Ufer, 6. Januar 2010, Berlin
Finnissage »Artworks inspired by the music of Arises«, Galerie Exile, 23. Januar 2010, Berlin
Spex präsentiert

SONSTIGES:

Editorial /// Mitarbeiter der Ausgabe (Michael Heilgemeir, Silke Janovsky, Wolfgang Müller, Barbara Schweizerhof) /// Reaktionen

VOR 5 JAHREN:

Dirk Peitz spricht mit Damon Albarn über das zweite Gorillaz-Album »Demon Days«

BEILAGE:

Spex-CD #89 (Cover-Pop-Up)
Spex-CD #8901. Gonjasufi – She Gone (Warp Records / RTD)
02. Japanische Kampfhörspiele – Effizienz (Unundeux / Cargo)
03. Fehlfarben – Stadt der tausend Tränen (Tapete / Indigo)
04. Die Sterne – Nach fest kommt lose (Materie / RTD)
05. Lightspeed Champion – Marlene (Domino Record Co / RTD)
06. Spoon – Written in Reverse (Anti- / Indigo)
07. Festland – Unsere Stadt (ZickZack / Broken Silence)
08. The Knife In Collaboration with Mt. Sims and Planningtorock – Colouring of Pigeons (Rabid Records / Cooperative Music / Universal Music)
09. Kammerflimmer Kollektief – Spookin’ the Heroes (Staubgold / Indigo)
10. Beach House – Norway (Bella Union / Cooperative Music / Universal Music)
11. Danton Eeprom – Give Me Pain (InFiné / Al!ve)
12. Field Music – Let’s Write a Book (Memphis Industries / Cooperative Music / Universal Music)
13. Lindstrøm & Christabelle – Looking for What (Smalltown Supersound / Al!ve)
14. Lawrence – Treacle Mine (Dial Records / Kompakt)
15. Pawel – Kramnik (Dial Records / Kompakt)
(Zusammenstellung: Martin Hossbach /// Gestaltung: Mario Koell und Patrick Klose)

Spex #325 – Die März/April-Ausgabe ab dem 19. Februar 2010 am Kiosk.

Die nächste Ausgabe – Spex #326 – erscheint am 16. April 2010.