Spex #324: Tocotronic: Wahnverwandtschaften – Plus: Jahresrückblick 2009

Spex #324 (Titel Pop-Up), die Januar/Februar-Ausgabe 2010 mit 164 Seiten sowie der Spex-CD #88 mit 15 Titeln ist ab Freitag, den 18. Dezember 2009 am Kiosk erhältlich. Weitere Informationen, Ergänzungen sowie ausgewählte Texte aus der neuen Ausgabe folgen in Kürze auf www.spex.de.


»Wir kommen, um uns zu sammeln…« Dirk, Arne, Jan, Rick
Tocotronic fotografiert von Norman Konrad

MUSIK:

COLD CAVE Zeitreise in synthetischer Klarheit
Text: Ralf Krämer | Foto: Eva Tuerbl

PICTUREPLANE Ja, ist denn schon wieder 1999?
Text: Oskar Piegsa | Foto: Gianni Occhipinti

JANELLE MONÁE Verbotene Liebe
Text: Ulrich Gutmair | Fotos: Eva Tuerbl
Ihr Debütalbum reproduziert die klassische Detroiter Techno-Idee des Afro-Aliens, das sich als Menschmaschine jeder Rassenzuschreibung entledigt: Janelle Monáe aus Atlanta spielt rasende Neo-P-Funk-Stücke und zitiert in Figur eines Tolle tragenden Soul-Cyborgs Fritz Langs »Metropolis« genauso wie James Brown. Protegiert von P. Diddy und Outkast, setzt die Sängerin derzeit zur Welteroberung an.

VAMPIRE WEEKEND Polohemd und Bundfaltenhosen
Text: Sebastian Hammelehle | Fotos: Ilan Hamra
Von ihrem Debütalbum verkauften Vampire Weekend fast eine Million Einheiten, seitdem gilt weltmusikalisch designter Pop überall als unverzichtbar. Auf seinem neuen Album »Contra« macht das Quartett um Sänger Ezra Koenig nun da weiter, wo es vor zwei Jahren aufhörte: Die Band spielt mit Afrobeat, 82er-Gitarrenpop und Reggae – und präsentiert auf dem Cover ein Mädchen im Ralph-Lauren-Poloshirt. Dabei ist die Vorliebe für die Codes des Preppy-Stils, jener an den Elite-Unis der Ostküste von Bürgersöhnen geprägten Schnöselmode, keineswegs ernst zu nehmen – wie Sebastian Hammelehle bei einem Treffen mit Koenig in Hamburg erfuhr.

FINAL FANTASY Der Junge mit den dicken Superstrings
Text und Interview: Jens Balzer | Foto: Yves Borgwardt
Eine klandestin operierende Kaste von Klerikern, die im mittelalterlichen Königreich Spectrum über eine gebeutelte Landarbeiterschaft herrscht, welche sich natürlich der Zwangsrekrutierung zu widersetzen versucht: Dies ist die abenteuerliche Synopsis des wunderbaren neuen Final- Fantasy-Albums »Heartland«. Auf ihm präsentiert sich Owen Pallett, der allseits beliebte queere kanadische Geigenvirtuose, dessen maximalistische Arrangement-Skills zuletzt sogar die Pet Shop Boys einkauften, wieder einmal als pathosbegabter Symphoniker mit weichgezeichnet verstrahlter Stimme. Loops, die Basis seiner minimalistischen Solo-Auftritte, gibt es auch wieder zu hören – obwohl Pallett zum ersten Mal für eine seiner Platten mit großem Orchester gearbeitet hat.

PANTHA DU PRINCE Fortsetzung der Romantik mit den Mitteln von Techno
Text: Philipp Eckardt und Jan Kedves | Fotos: Dominic Dupont
Sein ganz eigener Sound-Entwurf zwischen Klangforschung und romantischer Motivik hat Hendrik Weber alias Pantha du Prince in der Welt der Clubs zum Star gemacht. Nun hat der Produzent sein neues Album »Black Noise« fertiggestellt. Statt auf seinem Stammlabel Dial erscheint es bei Rough Trade: Geoff Travis war ein so großer Fan des Vorgängers »This Bliss«, dass er Weber anbot, den Nachfolger zu veröffentlichen. Tatsächlich ist »Black Noise« ein großer Wurf. Auf dem Album verbinden sich hyperreale Glockensounds und das Schaben eines Schweizer Schuttbergs, der einst ein ganzes Dorf begrub, zu gespenstisch alpinem Eiskristalltechno.

VORSPIEL für RYUICHI SAKAMOTO
Interview: Björn Gottstein | Musikauswahl: Björn Gottstein und Martin Hossbach | Fotos: Norman Konrad
Kaum ein anderer Musiker bewegt sich so selbstverständlich zwischen den Welten der Klassik und des Pop wie er: Ryuichi Sakamoto, geboren 1952 in Tokio, trug Japan Ende der siebziger Jahre mit dem Yellow Magic Orchestra unauslöschlich auf der Landkarte des Electro ein, es folgten Filmmusiken für Bernardo Bertolucci und Pedro Almodóvar. Auf seinem neuen Album »Playing the Piano« präsentiert der 57-Jährige nun Klavierarrangements seiner größten Erfolge – und stellte bei seinen Europakonzerten im Oktober und November einen zweiten Flügel neben sein Instrument. Nicht um Eindruck zu schinden, sondern aus Gründen der Resonanz. Zum Vorspiel treffen wir den Komponisten einen Tag vor Tourstart in Berlin. Auf einem nüchtern gestalteten Designsofa, mit einer Tasse Kaffee in den Händen, wirkt Sakamoto rundum ausgeglichen.

SPEX – GESPRÄCH: MASSIVE ATTACK
Interview: Max Dax und Mark Stewart | Foto: Oliver Schultz-Berndt
Sie liefen Gefahr, zu einer Supergroup zu werden, auf die sich alle einigen können – und daran zu ersticken. Also ließ sich Robert »3D« Del Naja, der Gründer und zuletzt alleinige Lenker der Band, acht Jahre Zeit, löschte ein bereits komplett eingespieltes Massive-Attack-Album und hieß seinen alten Mitstreiter Grantley »Daddy G« Marshall wieder in der Band willkommen. Mit »Heligoland« wärmen Massive Attack ihren auf »100th Window« auf Eiseskälte heruntergefahrenen Sound wieder spürbar auf. Warm ist auch die Umarmung, als sich Mark Stewart und Del Naja im Berliner Tempodrom wiedersehen. »How do you get the cheese from the bear in the woods?«, fragt Stewart zur Begrüßung. Und als Del Naja verdutzt guckt, feuert Stewart die Pointe ab: »C’mon, bear!«

DIE GROSSEN GESCHICHTEN:

TOCOTRONIC Rekapitulation / Wahnverwandt
Text: Wibke Wetzker | Interview: Max Dax und Wibke Wetzker | Fotos: Norman Konrad
Erfolgreicher als jede andere deutschsprachige Band besetzen Tocotronic die Sollbruchstelle im Popkonsens: Sie haben die Verweigerung zu ihrem Prinzip erhoben und spielen trickreich das Spiel der Ungreifbarkeit. In dieser Titelgeschichte verfolgt Wibke Wetzker den Werdegang der Band, der über verschlungene Pfade bis hin zu ihrem neunten Studioalbum »Schall & Wahn« führt, das im Januar 2010 erscheint. Auf ihm gibt die Band eine neue Losung aus: »Macht es nicht selbst«. Im Interview mit Wibke Wetzker und Max Dax sprechen Tocotronic darüber, wie sie Praktiken aus der Bildenden Kunst auf die Rockmusik übertragen, nicht zuletzt etwa die Haltung der Nicht-Autorenschaft, die bisweilen zu der Einsicht führt, dass Zusammenhänge erst im Nachhinein richtig erkennbar werden. Anspruch auf Deutungshoheit war gestern.

JAHRESRÜCKBLICK 2009
Texte: Robert Defcon, Wolfgang Müller, Thomas Hübener, Kito Nedo, Aram Lintzel, Ralf Krämer, Max Dax, Vera Tollmann, Klaus Walter, Marie Brunn und Jan Kedves | Illustrationen & Collagen: Patrick Klose
Im Jahresrückblick holt uns die Geschichte spürbar ein. In Afghanistan herrschen seit acht Jahren ›kriegsähnliche Zustände‹, sie wurden 2009 endlich beim Namen genannt. Deutschland wird wieder von einer konservativ-liberalen Koalition regiert, elf Jahre nach Ende der Ära Kohl. Der zwanzigste Jahrestag des Mauerfalls wurde in Berlin mit viel Pomp begangen, dabei hatte die Retrospektive »60 Jahre. 60 Werke« gezeigt, dass von einer gesamtdeutschen (Kunst-)Geschichte noch lange keine Rede sein kann. Und im Pop? Da wurde einerseits der Ruf der Natur laut – die Städter entdeckten das Gärtnern für sich –, andererseits dominierte Vollsynthetik: Auto-Tune war aus den Charts nicht wegzudenken. Genauso wenig wie Lady GaGa und Michael Jackson, die 2009 nebenbei zum Jahr des Penis im Pop machten. Und natürlich außerdem dabei: Die ausführlichen Leser-, Autoren- und Redaktionscharts 2009.

MODESTRECKE: Die Jacke
Fotografie: Oliver Schultz-Berndt | Styling: Susanne Pospischil / Haare & Make Up: Maya Fahrenkrug | Modelle: Britta (VIVA Models), Martin (M4 Models), Felix (M4 Models) | Redaktion: Christoph Voy

MODE-INTERVIEW: CHARLIE LE MINDU
Interview: Jan Kedves | Fotos: Flora Hanitijo
Charlie Le Mindu, geboren 1987 in der Dordogne, ist der momentan gefragteste Friseur der Mode- und Musikbranche. Zu seinen Kundinnen gehören Peaches, Grace Jones und Lady GaGa, Magazine wie i-D, Super Super oder Dazed & Confused buchen ihn als Hairstylisten. Bekannt wurde Le Mindu in Berlin, wo er mit seinem mobilen Salon nachts in Clubs Haare schnitt. Mittlerweile lebt er in London, wo er im Februar 2009 zum ersten Mal eine Perückenkollektion präsentierte. ›Natürlichkeit‹ und ›Tragbarkeit‹ spielen für ihn keine Rolle mehr. Mit dem Brustton eines echten Avantgardisten sagt er: »Haar ist der neue Pelz« – und trägt zum Beweis um den Hals ein zwischen Krawatte und Schal angesiedeltes Accessoire aus pechschwarzen Strähnen.

KUNST:

HERBST DER ENTSCHEIDERINNEN »The September Issue«
Text: Philipp Ekardt
Was Wintour wählt, wird’s! Dies behauptet zumindest der märchenhafte Dokumen- tarfilm »The September Issue«, der unge- schönte Einblicke in den Redaktionsalltag der US-Vogue vor der Krise gewährt.

UNSERE NETZKUNST STEHT AUF YOUTUBE Neue Medienkunst
Text: Dominikus Müller und Kito Nedo
Eigentlich dachte man, Medienkunst sei abgemeldet. Doch jetzt tritt eine neue Generation von Künstlerinnen und Künstlern in Erscheinung, deren Praxis sich um das Web 2.0 und dessen Aufmerksamkeitsökonomien herum entwickelt. Ihre Namen sind AIDS-3D, Petra Cortright oder Oliver Laric, sie finden ihr Material über Google und gehen mit den Traditionen des Kunstbetriebs genauso respektlos um wie mit den Gebräuchen der digitalen Sphäre. Für Spex schauten Kito Nedo und Dominikus Müller den jungen Künstlern, die alle in Berlin leben, genau aufs Touchpad.

AUF JEDER LEINWAND EIN ANDERES BILD Harun Farocki
Text: Max Dax | Foto: Markus Feger
Der 1944 geborene Harun Farocki ist ein politischer Regisseur zwischen Kino und Kunst. Seine ersten Filme, darunter »Nicht löschbares Feuer« von 1969, drehte er als Protest gegen den Einsatz von Napalm im Vietnamkrieg. Mitte der Neunziger begann Farocki, Fernsehen und Kino zu verlassen und zeigte zunehmend Videoinstallationen in Museums- und Galeriekontexten. Bekannt ist seine auf der Documenta 12 uraufgeführte Installation »Deep Play« über das WM- Finale Frankreich-Italien von 2006, in welchem er das Spiel aus zwölf Perspektiven zeigt. Dabei greift er auf Bildsorten zurück, die als Spin-offs der Bildprozessierung ›intelligenter Waffen- systeme‹ heute zur Analyse und Effizienzsteigerung im modernen Fußball genutzt werden.

FUCK YOU AUF DER DRITTEN LEITUNG Kalup Linzy
Text: Philipp Ekardt und Jan Kedves
Helium-Bitches und Down-Low-Brothers: Kalup Linzy arbeitet in seinen Seifenopern die Dialekte und Gendercodes der US-Süd- staaten durch und gehört damit zu den jungen Stars der amerikanischen Kunst.

BUCH:

GERISSEN AUS SEINER UNSCHULD Spirou & Fantasio
Text: Georg Seeßlen
Als er geboren wurde, war Krieg, doch dort, wo er als Hotelpage arbeitet, sollte davon nicht die Rede sein: Die Comicfigur Spirou, erfunden 1938 von dem französischen Zeichner Robert Velter, ist in siebzig Jahren Abenteuerreisen und Alltagsgrotesken ganz und gar kindisch und vollkommen erwachsen zugleich geworden. Die Krise der Jugend im Neoliberalismus hat in ihm ihren rastlosen Helden gefunden. Anlässlich des Spirou-Spezialbands »Porträt eines Helden als junger Tor« schreibt Georg Seeßlen eine persönliche Hommage an »Pikkolo« und seine Begleiter, das Eichhörnchen Pips und das polymorphe Marsupilami.

DIE EROBERUNG DER FREIEN NATUR Korpys / Löffler
Text: Klaus Theweleit
Was die Wirklichkeitsvernichter des Nachrichtengeschäfts nicht zeigen, sieht man deutlich in den Filmen von Andree Korpys und Markus Löffler: wie sich der deutsche Atomstaat Protestler vom Leibe hält und dabei koloniale Strategien weiterwirken. Klaus Theweleit analysiert hier drei Werke von Korpys/Löffler, die mit dem schwarz-gelben Wahlsieg besondere Aktualität bekommen haben. Ungekürzt ist dieser Text in »Die Sehnsucht nach Glück findet Stillung in der Poesie« erschienen, einem Buch zur großen Korpys/Löffler-Schau, die 2008 in der Wiener Secession zu sehen war.

UND LESEN IMMER WIEDER: LIEBESLIEDER Nanni Balestrini
Text: Thomas Hübener | Illustration: Patrick Klose
»Ihr persönliches Exemplar«, verspricht ein Sticker auf dem tief fliederfarbenen Softcover, hinter dem sich ein Novum der Verlagsbranche verbirgt. Der italienische Neoavantgardist und linksautonome In- tellektuelle Nanni Balestrini hat mit Hilfe computerisierter Zufallsoperationen aus einem Text abertausende Liebesromane montiert, für jeden Leser einen eigenen.

FILM:

KITSCH ALS KRITISCHE MASSE Jean-Pierre Jeunet
Text: Georg Seeßlen | Foto: Gerald von Foris
Man mag seine Werke lieben, man darf sie hassen, nur eins kann man nicht: sie ignorieren. Jean-Pierre Jeunet macht Publikumsfilme, mit deren Kulleräugigkeit sich Kritiker schwer tun. Der Kitsch allerdings, der dem Regisseur spätestens seit »Amélie« vorgeworfen wird, eröffnet in seiner kritischen Masse einen Kunst-Raum, der eine geradezu radikale Handschrift trägt. Jeunets neuer Film »Micmacs« gibt Georg Seeßlen den Anlass, dem Pop in die französische Seele zu blicken.

GERAHMT VON DEN GITTERN SEINER ZELLE Nicolas Winding Refns »Bronson«
Text: Tomasso Schultze
Gewalt als Weg zu Ruhm und Unsterblichkeit – wie ein Schleier liegt sie über »Bronson«, dem Porträt des britischen Strafgefangenen Charles Bronson unter der Regie des Dänen Nicolas Winding Refn. Sie ist der Rohstoff, aus dem Hauptfigur und Filmemacher ihre Identität und Inspiration beziehen. Refn inszeniert die Transformation seines Protagonisten vom Gewalttäter zum Kunstwerk in der Maske eines Bösewichts aus der Stummfilmära. Das Gefängnis wird zum Atelier und zur Bühne in diesem Mosaik aus Persönlichkeitskult und Popkultur.

SIE DENKEN IMMER NUR AN DAS EINE? Die Psychotherapie-Serie »In Treatment«
Text: Christoph Dreher und Christine Lang
Die verblüffende HBO-Serie »In Treatment« spielt fast ausschließlich in der Praxis eines Psychotherapeuten und konzentriert sich dabei auf das, was gutes Fernsehen schon immer ausmachte: Sitzen und Reden.

WEIL DIE MAFIA UNBESIEGBAR IST Francesco Sbanos »Uomini D’Onore – Men of Honour«
Interview: Max Dax
Der aus Kalabrien, Süditalien, stammende Regisseur und Journalist Francesco Sbano befasst sich seit 1999 mit dem Phänomen der Kultur der Mafia – ihren Liedern, Tän- zen und Gesetzen. In seinem jetzt auf DVD erschienenen Dokumentarfilm »Uomini d’onore – Men of Honour« plädiert er für einen Gezeitenbruch im Umgang mit der Verbrecherorganisation.

BILDER, DIE DIE WELT BEWEGTEN James W. Hornes »Zwei ritten nach Texas«
Text: Klaus Theweleit
In der Rubrik »Bilder, die die Welt beweg- ten« stellen wir jede Ausgabe eine Filmsze- ne vor – und den dazugehörigen Film. Vom Detail zum Allgemeinen, vom Augenblick zum Werk, dazu die Bilder als Sequenz. Diese Folge: »Zwei ritten nach Texas« aus dem Jahr 1937 – als Teil einer DVD-Box mit diversen Filmen und Kurzfilmen von Stan Laurel und Oliver Hardy.

KOLUMNEN & RUBRIKEN:

Bildschirmleuchten (DVD)

Zehn besondere Songs
Bessere Zeiten klingt gut

These Beats Are Legal
Direct Cuts
Odyshape

Don’t Cry – Work

TONTRÄGER / POP-BRIEFING:

Platte der Ausgabe: Hot Chip »One Life Stand«

Video der Ausgabe: Die Goldenen Zitronen »Positionen«

Musik zur Zeit: Jan Müller /// Kalup Linzy /// Martin Hossbach

Questionnaire: Charlotte Gainsbourg

Annie /// Blakroc /// Dãm-Funk /// Dame Shirley-Bassey /// Daniel Johnston /// Four Tet /// The Eels /// Fantas Schimun /// Fehlfarben /// Get Well Soon /// Julian Casablancas /// Lady GaGa /// Mayo Thompson With Sven-Åke Johansson Quintett /// Rammstein /// Rihanna /// Royal Bangs /// Scout Niblett /// Sean Lennon /// Themselves /// This Immortal Coil /// Thomas Meinecke & Move D /// Tokio Hotel /// Tricky Meets South Rakkas Crew

LIVE:

Shrinebuilder, Le Poisson Rouge, 15. November, New York City
Electronica-Festival Club to Club / Kunstmesse Artissima, 5.-7. November, Turin
»Ihr habt es nicht ANDERS gewollt…!«, Centraltheater und Skala, 17. November, Leipzig

Spex präsentiert

SONSTIGES:

Editorial /// Mitarbeiter der Ausgabe /// Reaktionen

VOR 15 JAHREN:

Christoph Gurk entdeckt Tocotronic

BEILAGE:

Spex-CD #88Spex-CD #88 (Cover-Pop-Up):
01. Beak> »Blagdon Lake« (Invada / Cargo)
02. La Stampa »You Were Imagining Things« (Staatsakt / RTD)
03. Royal Bangs »War Bells« (Audio Eagle / City Slang / Universal)
04. Pictureplane »Solid Gold« (Love Pump United / Cargo)
05. Tricky »C’mon Baby« (Domino / Indigo)
06. Delphic »This Momentary« (Chimeric / Coop / Universal)
07. Annie »Songs Remind Me of You« (Smalltown Supersound / Al!ive)
08. Thomas Meinecke & Move D »Work Me (Please Don’t Stop)« (intermedium rec. / Strunz! / RTD)
09. Pantha du Prince »The Splendour« (Rough Trade / Beggars / Indigo)
10. Ryuichi Sakamoto »Riot in Lagos« (Decca / Universal)
11. A.M.T. »Put It in a Box« (brdBA$$$ / mdm distribution / Al!ive)
12. Blakroc »Ain’t Nothing Like You (Hoochie Coo)« (BlakRoc / Coop / Universal)
13. Themselves »The Mark« (Anticon / NTT / Indigo)
14. Get Well Soon »5 Steps / 7 Swords« (City Slang / Universal)   
15. Fantas Schimun »Forget Her« (ZickZack / Broken Silence)

(Zusammenstellung: Martin Hossbach /// Gestaltung: Marrio Koell und Patrick Klose)

Spex #324 – Die Januar/Februar-Ausgabe ab dem 18. Dezember 2010 am Kiosk.

Die nächste Ausgabe – Spex #325 – erscheint am 19. Februar 2010.