Audiovisuelle Kunstformen: Synæsthesia in Wien

Am 12. März fusionieren das Tanzquartier Wien und das sound:frame-Festival in einer gemeinsam konzipierten Nacht namens Synæsthesia und verschmelzen Formsprachen und Praktiken verschiedener Kunstformen.

Elektronische Musik, visual arts und Choreografie finden in zeitgenössischem Tanz und Performance immer wieder zusammen. Walter Heun, künstlerischer Leiter des Tanzquartiers Wien (TQW), denkt diese Synthese nun konsequent weiter: »Die Idee, diese Ausdrucksformen in einer Nacht, in einem hybriden, audiovisuellem Raum zu vereinen und daraus ein besonderes Ereignis zu schaffen, hatte ich schon vor Jahren.« Und Heun weiter: »Wie durch ein Wunder hatten die Choreographen, die ich im Rahmen dieses Formats zusammenführen wollte, zu diesen Termin Zeit und so entsteht aus unterschiedlichen künstlerischen Disziplinen ein einzigartiges Line-up.«

Der wandelbare Raum der Halle E des TQW ist wie geschaffen für die Entfaltung sinnlicher Allianzen. Verschmolzen werden technoide Signaturen mit Körpern, die sich aus der Weite des Rau­ms in die engste Umschlungenheit werfen.

In Bildern, Bewegungen, Sound und Space treffen Künstler aus Wien und der Welt aufeinander, um einen (Erlebnis-)Raum zu formen: während Planningtorock nach allen (Un-)regeln der Multimedia-Kunst gegen Geschlechterstereotype angeht, trifft der minimalistisch-betörende Elektrosound von Ryoji Ikeda auf Tanz-Performances des Franzosen Noé Soulier und das gemeinsame Projekt der Choreografen und Tänzer Jefta van Dinther und Thiago Granato.

Synæsthesia
12.03. Wien – Tanzquartier, Halle E
Ausführliche Informationen gibt’s hier.

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