Atonal Festival startet morgen

Vom 20. bis zum 24. August findet das wiederbelebte Berliner Atonal Festival statt, unter anderem mit Cabaret Voltaire, dem Ensemble Modern und Tim Hecker. 

Anfang der Achtzigerjahre vom späteren Tresor-Gründer Dimitri Hegemann in die Welt gesetzt, fand das Berliner Atonal Festival zunächst acht Jahre lang im SO36 mit Künstlern wie Einstürzende Neubauten, Psychic TV oder Z’EV statt, bevor kurz nach dem Mauerfall vorerst Schluss war. Letztes Jahr erlebte das Festival dann seine Wiederauferstehung mit neuer Heimat im Berliner Kraftwerk, nach wie vor unter Mitwirkung von Hegemann und mit experimenteller Musik auf der Flagge.

Auch bei der diesjährigen Auflage ist das Künstleraufgebot erster Güte: Da wären zum Beispiel Cabaret Voltaire, das avantgardistische Industrial-Techno-Trio aus Großbritannien, das seinen ersten Auftritt seit 20 Jahren absolvieren wird. Oder das Ensemble Modern aus Frankfurt, das zur Festivaleröffnung auftritt und sich an einer Interpretation von Steve Reichs »Music for 18 Musicians« versucht. Oder der von der Kritik hoch gelobte Ambientmusiker Tim Hecker. Oder das weltweit erste Konzert von The End Of All Existence. Oder das Europadebüt von Imaginary Softwoods. Oder Ike Yard, Donato Dozzy & Nuel, Helm, DSCRD und Sendai. Oder oder oder.

Eine Premiere findet auch mit dem 4D-Sound-System in Berlin statt, das Klang als vierte Dimension versteht und in Form physischer Präsenz vorführen wird, die sich bei Auftritten von Murcof, Senking, Biosphere und Thomas Vaquié entfalten darf.

Ein Festivalticket kostet (ohne Eröffnungskonzert) 86,70 €, das Eröffnungskonzert selbst 36 € und Tageskarten zwischen 24 und 26 €. Alle Infos zum Festival und das gesamte Programm finden sich hier.

 

 

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