Alben des Jahres 2017 – Die SPEX-Redaktionscharts

#5 Sophia KennedySophia Kennedy

Tag der offenen Tür bei der Wahlhamburgerin mit Migrationshintergrund: Phil Collins, Trap, Werner Herzog und Boogie Woogie – Kennedy lässt jeden rein. Moment, es klopft. Ein brennendes Blatt Papier: „There might be something wrong with me.“ Die Inklusionsplatte des Jahres.

 

#4 John MausScreen Memories

Was ist dran an diesem Nerd mit dem lustigen Namen? Eine nichtrepräsentative SPEX-Umfrage ergab: Es sind vor allem seine Lo-fi-Rekonstruktionen von 80er-Schmalz und der Kopfschmerz-Tanzstil. John Maus ist Future Islands für Philosophiestudenten.

#3 Kendrick LamarDamn

Ängste, Eitelkeiten und Gebetsentzug: Ein Album aufzunehmen, das konsequenten Seelenstriptease betreibt und gleichzeitig die großen gesellschaftlichen Bruchstellen der USA benennt? Das schafft nur der wohl beste Rapper unserer Zeit. Damn, Kendrick!

 

#2 JlinBlack Origami

Geht hier was kaputt? Es splittert, birst, wirbelt weiter, rüttelt auf, reißt mit. Jlin zerlegt die Welt, wie wir sie kannten. Ihr zweites Album will alles, bloß keinen rasenden Stillstand. Black Origami ist die Musik zur Zeit. Und für ein neues Morgen.

 

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