Alben des Jahres 2017 – Die SPEX-Redaktionscharts

#10 BjörkUtopia

Björk hat über jede denkbare und undenkbare Emotion ein Album geschrieben, jetzt ist sie bereit für die Königsdisziplin: Utopia feiert die Liebe, es feiert aber auch das Ficken. Hier kommt die totale Befruchtung zwischen allen Wesen.

#9 Laurel HaloDust

Reife Leistung: Mit ihrem vierten Album löst die Weltenbürgerin zwischen Detroit und Berlin Techno-Ideen in Jazz-Nebel auf, bringt die Fabrikhallendiscos der Welt zum Tanzen und noch dazu Mark Fishers steilste Theorien in Bewegung. R.I.P., friendo.

 

#8 ThundercatDrunk


Der Lieblingsmucker aller Flat-White-Trinker, ein Biest von einem Bassisten, aber auch: ein Songwriter mit Geschichtsbewusstsein und coolen Freunden in der Porno-Pop-Szene. Beweisstück Drunk: Niemand erwischt einen richtiger auf dem falschen Fuß.

 

#7 SZACtrl

Ein Plädoyer für die Liebe in Zeiten von Tinder-Romanzen, das R’n’B, Breitwand-Pop und zurückgenommenen Grunge vereint. Ctrl klingt stets so persönlich und sensibel wie sein Fazit: Gefühl und Kontrolle gibt es nicht im Paket. Und das ist okay so.

 

#6 Fever RayPlunge

Karin Dreijers Antwort auf das Ungemach der Welt: Queeres (Auf)Begehren. Plunge ist weniger geheimnisvoll als Fever Rays Debütalbum, denkt vielmehr The Knifes neonfarbene Angriffslust weiter und ist dabei lohnenswert anstrengend.

 

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