#61 Identitäten

eipzig haben die PNG-Macher ihr neuestes Werk fertig gestellt. Doch was ist das? Keine CD, keine Kassette, keine Labelspecial, kein auffallendes Verpackungsgimmick? Denkste. Doch erstmal zum Inhalt: Identitäten ist das Thema der 61sten Ausgabe von Persona Non Grata. Das bedeutet neben den üblichen musikalischen Themen (Angelika Express, Sophia, Bolnde Redhead, Aroah, Laibach, Corker/Conboy, Last Days Of April, Marr, Naked Lunch, uvm), Texten (über Park Cong-Won, der Schlussakkord zum Tier-Horror-Special, uvm), Plattenkritiken und Comics, hängt dem handlichen Buch, übrigens mit besonders hübschem Cover, ein ca. 30seitiges Special an, in dem sich über ein gutes Dutzend Texte dem übergeordneten Thema "Identität" gewidmet wird. Mal flappsig, mal unterhaltsam, mal ernst, selten langatmig. Und natürlich immer mit viel: Krise. Doch die PNG wäre nicht die PNG, wenn uns nicht doch ein besonderes Gimmick erwarten würde. Und wieder ist es eine äußerst hübsche Idee. Passend zum Oberthema, das leider weder in einem fehlenden Vorwort, noch sonstwo richtig erklärt wird, liegen dem Heft/Buch acht Slogans bei, die auf T-Shirts gebügelt werden können. Ist "Verwöhnte Zonenkinder", "Distinktionsgewinner", "Bobguldur" (bitte sächsisch aussprechen) oder "Der Sonne entgegen" noch einigermaßen neutral, lohnt sich der Kauf alleine für "Geh doch nach Schwerin!" (analog zu Angelika Express‘ Gassenhauer "Geh doch nach Berlin") und dem merkwürdig großartigen "Schwule Faschos gegen Britpop". Humor ist, wenn man’s trotzdem macht. Die SPEX-Delegation hat sich nach anstrengenden Pop-Up-Tagen doch stark geschwächt, am Ende eines langen Messetages königlich amüsiert. Grenzdebil? Und wenn schon.Es mag albern klingen, mal wieder eine simple Empfehlung auszusprechen, aber was sich in den letzten zwei, drei Jahren bei der selbsternannten Ost-SPEX getan hat, gehört respektiert, begutachtet und daher erstmal: gekauft.

Keine drei Monate ist es diesmal her, da das letzte Persona Non Grata mit der sensationelle Saddle Creek-Labelcompilation auf meinem Schreibtisch gelandet ist. Rechtzeitig zu Pop Up in Leipzig haben die PNG-Macher ihr neuestes Werk fertig gestellt. Doch was ist das? Keine CD, keine Kassette, keine Labelspecial, kein auffallendes Verpackungsgimmick? Denkste. Doch erstmal zum Inhalt: Identitäten ist das Thema der 61sten Ausgabe von Persona Non Grata. Das bedeutet neben den üblichen musikalischen Themen (Angelika Express, Sophia, Bolnde Redhead, Aroah, Laibach, Corker/Conboy, Last Days Of April, Marr, Naked Lunch, uvm), Texten (über Park Cong-Won, der Schlussakkord zum Tier-Horror-Special, uvm), Plattenkritiken und Comics, hängt dem handlichen Buch, übrigens mit besonders hübschem Cover, ein ca. 30seitiges Special an, in dem sich über ein gutes Dutzend Texte dem übergeordneten Thema "Identität" gewidmet wird. Mal flappsig, mal unterhaltsam, mal ernst, selten langatmig. Und natürlich immer mit viel: Krise. Doch die PNG wäre nicht die PNG, wenn uns nicht doch ein besonderes Gimmick erwarten würde. Und wieder ist es eine äußerst hübsche Idee. Passend zum Oberthema, das leider weder in einem fehlenden Vorwort, noch sonstwo richtig erklärt wird, liegen dem Heft/Buch acht Slogans bei, die auf T-Shirts gebügelt werden können. Ist "Verwöhnte Zonenkinder", "Distinktionsgewinner", "Bobguldur" (bitte sächsisch aussprechen) oder "Der Sonne entgegen" noch einigermaßen neutral, lohnt sich der Kauf alleine für "Geh doch nach Schwerin!" (analog zu Angelika Express‘ Gassenhauer "Geh doch nach Berlin") und dem merkwürdig großartigen "Schwule Faschos gegen Britpop". Humor ist, wenn man’s trotzdem macht. Die SPEX-Delegation hat sich nach anstrengenden Pop-Up-Tagen doch stark geschwächt, am Ende eines langen Messetages königlich amüsiert. Grenzdebil? Und wenn schon.Es mag albern klingen, mal wieder eine simple Empfehlung auszusprechen, aber was sich in den letzten zwei, drei Jahren bei der selbsternannten Ost-SPEX getan hat, gehört respektiert, begutachtet und daher erstmal: gekauft.

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