Musik von morgen: Videopremiere Reptile Youth »Arab Spring Break (Part 1&2)«

Schreibt’s euch hinter die Ohren: Gefühle sind Irrlichter. Sie navigieren euch in den Beziehungssumpf und da kommt keiner unbeschadet raus.

Nicht einmal, wenn er zuvor gewarnt wurde – wie Mads Damsgaard Kristiansen, Reptile-Youth-Songschreiber, verhinderte Shampoowerbeikone, Mann und Empfänger einer unmissverständlichen Glückskeksnachricht. »D’ont do it man« – gesagt, nicht getan.

Daniel Kragh-Jacobsen, ebenfalls Mann, ebenfalls notorisch verwirrt und maximal fasziniert vom Zwischenmenschlichen und allem dazwischen, liefert nun die Videobotschaft zur Keksbotschaft. Die beiden letzten Titel der aktuellen Reptile-Youth-EP Away »Arab Spring Break« (Part 1&2) inspirierten den preisgekrönten Regisseur (Rhye, Washed Out, When Saints Go Machine) zu einem Kurzfilm über den menschlichsten aller Verzweiflungsakte – in zwei Akten.

»Für mich ist die Dynamik in Beziehungen ziemlich fragil – und das Interessante ist doch, dass diese im Bruchteil einer Sekunde vom Positiven ins Negative wechseln können. Und wir sind nicht in der Lage, das zu kontrollieren«, gibt der Kopenhagener zu Protokoll und inszeniert für die Stadt- und Leidensgenossen einen Mini-Psychothriller in Spitze. Ihr seid entsprechend gewarnt. Helfen wird das nichts. Aber nehmt euch ein Beispiel und kombiniert im Fall der Fälle zumindest sumpftaugliches Schuhwerk zum Traum in Tüll. Vielleicht hilft das gegen kalte Füße.

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