Doppelpremiere: Petula-EP One last note before the rapture im Vorabstream / Video »Better«

Foto: Sophie Krische


Mit seiner alten Band Kate Mosh versuchte Sebastian Cleemann über Jahre Indierock wie The Killers oder Franz Ferdinand zu machen, nun versucht er sich unter dem Namen Petula an Folk in Sufjan-Stevens-Anmutung – richtige Entscheidung.

Nachdem sich Kate Mosh Ende des ersten Nullerjahre-Jahrzehnts aufgelöst hatten, konzentrierte sich dessen Keyboarder Sebastian Cleemann auf sein Solo-Parallelprojekt Petula und fing an, systematisch Songs online zu stellen. Nach seinem Debüt aus 2010 Elephant Dresses gelingt Cleemann mit Don’t Forget Me, Petula! Don’t Forget Everything, Petula! ein erster Achtungserfolg.

Das Album entsteht in Zusammenarbeit mit Clickclickdecker-Gitarrist Oliver Stangl und wird von Nils Frahm gemastert. Es folgen zwei Jahre auf Tournee, davon ein Jahr im Vorprogramm von Clickclickdecker, bei welchen Cleemann als Schlagzeuger anheuert. Zum Abschluss der erfolgreichen Kooperation teilen sich Haupt- und Supportact eine Split-EP.

Am 10. Juli erscheint nun Petulas neue EP One last note before the rapture auf Analogsoul. Es sind Cleemanns bisher stillste und gleichzeitig stärkste Arbeiten. Während Petula auf den Vorgängern mit eher konventionellem Singer-Songwriting noch stark an Fink oder Ben Howard erinnerte, verzichtet Cleemann auf One last note before the rapture größtenteils auf Schlagwerk und verlässt sich auf seine Kernkompetenzen an Gitarre und Klavier. Heraus kommt etwas, das Cleemann selbst treffend als Loop Folk bezeichnet: einfache Piano- und Gitarrenlicks, repetitiv arrangiert, darüber Gesang.