Belebter Ort = guter Ort? Video zu Schorsch Kameruns »Frankfurter Rendezvous«

»Eat the rich, kill the poor?!«: Schorsch Kamerun sucht sich erneut eine urbane Bühne und inszeniert gewohnt sozialkritisch eine musikalische Vollversammlung auf dem Frankfurter Willy-Brandt-Platz.

»Ja, stimmt – es geht um das böse G-Wort«: Die Goldenen Zitronen-Sänger und Regisseur Schorsch Kamerun hat wieder zugeschlagen und diesmal ein Straßen-Orchester von Musikern, Schauspielern und kostümierten Urbanisten auf dem archaischen Schlachtfeld namens Willy-Brandt-Platz dirigiert.

Das Credo »Macht das Kulturprogramm, ihr seid so schön skurril« nimmt Kamerun ebenso wörtlich wie er es hinterfragt. Sein »Frankfurter Rendezvous« ist ein für das Schauspiel Frankfurt inszeniertes Theaterprojekt, dessen Bühne der Platz mit dem Eurozeichen war. Der Filmzusammenschnitt von Timo Schierhorn und Katharina Duve, die bereits mehrfach mit Die Goldenen Zitronen sowie Deichkind zusammenarbeiteten, zeigt die als »Oper zwischen den Fronten« überschriebene musikalische Milieustudie in komprimierten 16 Minuten. Frei nach dem Motto: »Wir wählen den Ort, den wir bespielen wollen, ganz alleine!«

Noch nicht genug Theater? Dann geht’s von der urbanen geradewegs auf die literarische Bühne: Die Frage »Ist es okay, im Theater Pop-Avantgarde zu spielen?« diskutieren Schorsch Kamerun, SPEX-Autor Thomas Meinecke und Schauspieler Peter Moltzen unter dem Titel »Play The Beat – Das Theater und die Musik« am 21. November, um 20 Uhr im Deutschen Theater Berlin.

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