Klaus Beyers Affen-Wushu zum eigenen 60.

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Klaus Beyer. Beyer, Klaus. Ur-Kreuzberger, Schlingensief-Schauspieler, Filmemacher, Pop-, nicht Schlagersänger, deutscher Beatle (Präfix: der), und ja, 59-Jähriger. Noch! Am Sonntag wird Beyer 60 und er feiert seinen Geburtstag mit seinem wahrscheinlich letztem großen Konzert – präsentiert von Spex – im kleinen schönen Monarch, Nahe des Kottis im Herzen seines Heimatviertels.

   Eine umfassende Aufstellung von Beyers Lebensleistung hatte Ralf Krämer schon unter Schampus, Baby, Schampus! auf dieser Seite publiziert; die Wiederholung dieser in jedem Fall verdienten Würdigung ersparen wir uns deshalb, stattdessen nochmals etwas Dramatik: War zuvor noch von der »Vollendung« seines Lebenswerks die Rede, preist Beyer-Manager und Ex-Mutter-Musiker Frank Behnke den Abend als »wohl letzten großen Auftritt« seines Schützlings an. Musikerrente mit 60 beim großen Fab Four-Dechiffrierer (oder doch eher -Verstärker?)  also?

   Der Geburtstag soll in jedem Fall groß gefeiert werden. Beyer spielt live und veröffentlicht parallel eine neue 7"-EP, die Shaolin Affen – Klaus Beyer covers Osaka Popstar. Sänger und Regisseur John Cafiero, der die Punkband rund um Jerry Only von den Misfits, Dez Cadena (Black Flag), Ivan Julian (The Voidoids) und Marky Ramone (Ramones) anführt, wird extra aus den USA anreisen. Dazu gibt es ein buntes Drumherum. Zur Einstimmung sei auf die Klaus Beyer Jukebox verwiesen und die nachfolgende Videoansammlung einschließlich zweier neuer, gerade veröffentlichter Videos: Shaolin Affen und ein Zusammenschnitt von Oh Darling anno 1994. Möge es nicht dabei bleiben!

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