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Anne Waak, Ralf Krämer
Vor vier Jahren erschien Mädchenmusik, das Debütalbum der 1997 gegründeten Band BROCKDORFF KLANG LABOR, auf dem Hamburger Label ZickZack. Die Leipziger Nadja von Brockdorff, Sergej Klang und Ekki Ekk mailten ihren Song Festung Europa im Zuge des Protestsongaufrufs wenige Minuten vor Einsendeschluss an Spex. Die Jury wählte ihn zu ihrem Favoriten.
Erschienen in SPEX #333 07/08 2011 | 09.06.2011 14:00
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Die Redaktion
Im Editorial der Juli/August-Ausgabe stellt die Redaktion die Titelstrecke über den größten Popstar der Gegenwart - mit Bildern von Wolfgang Tillmans - vor, resümiert das Feedback zum Protestsong-Special des letzten Hefts und erinnert an den verstorbenen Gil Scott-Heron. Die neue Spex #333 ist ab dem 15. Juni im Zeitschriftenhandel erhältlich.
Erschienen in SPEX #333 07/08 2011 | 08.06.2011 16:30
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Daniel Fersch
Das erste Stück beginnt, wie es sich für einen der größten Entertainer, die jemals im Bademantel am Piano saßen, gehört: mit Trommelwirbel und mächtigen Blechbläserakkorden. Dann fängt der Dauer-Klavierspiel-Weltrekordbrecher Jason Charles Beck alias Gonzales mit der Zeile »Come and listen to a jerk talking 'bout how hard he works« an zu rappen und gibt damit die Thematik des Albums vor.
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Daniel Fersch
Die Redaktion des Arte-Magazins TRACKS hat sich für eine Spezialausgabe der Sendung auf die Suche nach der Frauenpower in der aktuellen Popkultur gemacht. Gefunden haben die Macher dabei eine Vielfalt von Positionen.
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Daniel Fersch
DURAN DURAN sind zurück – mit All You Need Is Now, einem Album, das zwar ihr dreizehntes ist, laut Selbstauskunft aber ihre verunglückte dritte LP Seven and the Ragged Tiger aus dem Jahr 1983 ersetzen soll. Oder wenigstens aus der Erinnerung tilgen, wie Simon Le Bon, der Sänger der britischen New-Wave-Idole, im Spex-Interview verriet. Zum Auftakt ihrer ersten Tour seit fünf Jahren spielen Duran Duran am 26. Mai im Rahmen der Reihe Electronic Beats Classic im Berliner Admiralspalast. UPDATE: Auch das Nachholkonzert in Berlin wurde inzwischen abgesagt! Ein neuer Ersatztermin ist noch nicht bekannt.
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Kirsten Riesselmann
JOSH T. PEARSON sagt, er habe sein Album nach der Fertigstellung nicht mehr ein Mal angehört, er schaffe es nicht und werde es nie wieder schaffen, er wisse noch nicht mal, ob er die Welt überhaupt mit diesen traurigen Songs hätte behelligen dürfen. Das weiß man beim Hören auch nicht so genau. Denn wie Last of the Country Gentlemen das Faszinierende mit dem Abstoßenden mischt, hat eine erstaunlich irritierende Qualität: Das Solodebüt dieses rauschebärtigen Texaners ist ein dunkel schimmernder Monolith.
Erschienen in SPEX #332 05/06 2011 | 05.06.2011 15:15
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Daniel Fersch
Jedes Jahr an Pfingsten wird Berlin zu einer Partyzone der besonderen Art: Beim Karneval der Kulturen übernehmen die Stadtbewohner aus aller Welt die Straßen von Kreuzberg und zelebrieren die Musik- und Karnevalskulturen ihrer Herkunftsländer. Einen passenderen Termin hätten sich die Veranstalter des Festivals RADICAL RIDDIMS nicht aussuchen können, denn während nur ein paar Straßen weiter die mobilen Danchall-Reggae- und Soca-Soundsysteme auf der Karnevalsparade ihre Runden ziehen, stellen sie in den Räumen der Galerie Schau Fenster und des Clubs Ritter Butzke verwandte Stile aus dem globalen Bassmusikuntergrund vor.
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Daniel Fersch
Die sechste Folge der von Christoph Gurk initiierten Veranstaltungsreihe Life Is Live im Berliner Theater Hebbel am Ufer (HAU) ist an diesem Wochenende der No-Wave-Bewegung gewidmet, deren Protagonisten mutwillig die Genregrenzen zwischen Film, Bildender Kunst und Musik überschritten und Ende der 70er bis Anfang der 80er Jahre die Subkultur von New York prägten.
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Daniel Fersch
Größenwahn und Provokation gehörten schon immer zum künstlerischen Credo von JUSTICE. Im Video zu ihrem neuen Song Civilization versuchen Gaspard Augé und Xavier de Rosnay dieses Spiel auf die Spitze zu treiben, indem sie nicht weniger als den Weltuntergang inszenieren.
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Daniel Fersch
Die Isländer von Gusgus flirten gerne mit den musikalischen Überbleibseln der Neunziger Jahre. Im Fall ihres gerade erschienenen Albums Arabian Horse sind es vor allem die manchmal schmerzhaft kitschigen Synthesizerflächen, die Erinnerungen an Pop-Trance aufkommen lassen. Doch das Album ist nicht so eindimensional, wie es nach den ersten Takten erscheint. Als Kostprobe gibt es den Song Over zum kostenfreien Download.