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Walter W. Wacht
Seit vergangenem Freitag macht das Video seine Runden: Über Facebook, YouTube, Blogs und Twitter wird man immer wieder auf den neuen Clip zu »You Can Dance« von Gonzales aufmerksam gemacht. Dabei hat dieses Musikvideo zwei Probleme: Es ist wenig originell und erinnert zudem stark an »Look« von Sébastien Tellier.
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Apropos Portishead: Über seinen Twitter-Account teilte Geoff Barrow vorgestern einige Eckpunkte der Portishead’schen Agenda für ihr anstehendes viertes Album mit. Demnach verzichtet die Gruppe auf nahezu jeglichen heute beinahe selbstverständlichen Promotion-Quatsch und beschränkt sich ausschließlich auf die Musik. Über sechs Tweets verteilt schreibt Barrow in Manifest-Form:
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Der Wahnsinn kann weitergehen: In ihrem von Peanut Butter Wolf gemixten Neujahrspodcast stellten Stones Throw Records die beiden neuen Tracks »Avalanche« und »Victory Lap« von Madvillain, dem gemeinsamen Projekt von Madlib und MF DOOM, vor. In diesem Jahr wird voraussichtlich ihr neues Album erscheinen.
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Wenn man schon einen Sampler aus dem Jahr 1985 hervorholen muss, um darauf ein Stück von Drums Off Chaos zu finden, dann wird schnell klar: Für das bald 30-jährige Bestehen des Percussion-Projekts ist die Diskografie dünn, oder besser gesagt kaum existent. Anfang der 1980er Jahre wurden Drums Off Chaos in Köln von Jaki Liebezeit, Reiner Linke, Maf Retter und Manos Tsangaris ins Leben gerufen, das Ziel war gemeinsames, einmaliges Musizieren, ohne ein Ergebnis als Album festzuhalten. Die Musik des Drumming-Kollektivs kann man nun erstmals auf Platte konserviert hören.
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Alles Wissenswerte zu »Blue Songs«, dem Ende Januar erscheinenden, zweiten Album von Hercules And Love Affair, steht in der Titelgeschichte der aktuellen Ausgabe von Spex. Weiter geht es mit dem brandneuen Musikvideo zur Single »My House«, das die Hercules-Musiker in die tiefsten Neunziger katapultiert.
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Ein abgedunkeltes Hotelzimmer in Paris, ein Pärchen im Alkohol- und Drogenrausch. Zwei Zimmer weiter räkelt der Überdandy Jarvis Cocker im Lehnsessel, tanzt durch sein Zimmer, stößt Mobiliar um und zieht genüsslich an der Zigarette. Für die schmissige Disco-Nummer »Synchronize« des französischen Duos Discodeine singt Cocker über die Synchonisierung von Herz und Verstand.
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Mit ihrem Debüt »Crooks & Lovers« haben Mount Kimbie im vergangenen Jahr eine Platte veröffentlicht, welche das britische Genre Dubstep gehörig aufbrach: Neben wackelnden und klackernden Beats hörte man auf dem Album verzerrte Vocals, E-Gitarren und eine allgemein sehr fröhliche, poplastige Grundstimmung. Die beiden Briten haben quasi das Microgenre Poststep entworfen. Für den Song »Before I Move Off« gibt es nun ein neues Musikvideo.
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Was kommt logischerweise nach Ja, Panik? Natürlich: Japanische Kampfhörspiele! Die aus Krefeld und Essen operierende Grindcore-Band macht nach 13 Jahren Schluss, dem Ende der Band sollen aber zahlreiche Solo-Projekte folgen. Vor der Selbstauflösung stehen aber noch das neue Album »Kaputte nackte Affen«, eine letzte Show in München und ein Tribute-Album an, zu dem jeder seinen Teil beitragen kann.
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Nach ihren furiosen Alben »The Taste and the Money« und »The Angst and the Money« veröffentlicht die Gruppe Ja, Panik in diesem Jahr ihr insgesamt viertes Album. Dessen Titel hätte so naheliegend lauten können: »The Money and the Money« – was man nach dem enormen Popularitätsgewinn der mittlerweile komplett nach Berlin übergesiedelten österreichischen Gruppe als netten selbstironischen Kommentar hätte verstehen können. Glücklicherweise waren Ja, Panik aber nie die eindimensionale, berechenbare Band, wie es sie im deutschsprachigen Raum so oft gibt. Der Titel ihres neuen Doppelalbums lautet daher kryptisch: »DMD KIU LIDT«.