Text:
Walter W. Wacht

Vergessen wir doch kurz, was wir in den vergangenen Wochen oder Monaten an Musikvideos gesehen haben und widmen uns »Esther’s«, dem neuen Clip von Amon Tobin und Regisseur Charles De Meyer. Schließlich hat man es hierbei mit einem der potenziell besten Clips des Jahres zu tun.
Text:
Walter W. Wacht
Ein Musikvideo, so unprätentiös wie die Musik, die es bewirbt. Für die neue Single »Just Dial My Number« aus Jeremy Jays Album »Splash« hat das Produktionsteam Chris Jestico und Paul Hines, ein sehr einfaches, aber stimmungsvolles Video gedreht: Jeremy Jay im Wohnzimmer seiner Bekannten Jill im Osten Londons, an der Schreibmaschine sitzend, umgeben von Freunden.
Text:
Walter W. Wacht
Obacht: Referenzalarm! Binnen weniger Wochen erscheinen Tonträger verschiedener für den Musikbetrieb Deutschland prägender Musiker, die auf die eine oder andere Weise in mehr oder weniger direktem Zusammenhang stehen: Klotz+Dabeler, Christiane Rösinger, Jens Friebe.
Text:
Walter W. Wacht
Besucher seiner früheren Live-Shows werden zustimmend nicken: Wenn Steven Ellison alias Flying Lotus einen Club bespielt, kommt es vor dem Pult zu ekstatischem Zucken. Der amerikanische Produzent zelebriert seine Sets, legt breit grinsend den Abfahrtshebel um und verteilt seine zwischen derb-verklackerten Hiphop-Beats, Ambient-Klangflächen und Jazz-Rhythmen in der Regel auf ein dreigeteiltes Set, das die verschiedenen Tempi und Stimmungen der Produktionen des Alice-Coltrane-Neffen gut abzufedern weiß. Im Oktober spielt Flying Lotus eine einzige Deutschland-Show in – mal wieder typisch – Berlin, daneben erscheint nun eine neue EP.
Text:
Walter W. Wacht

Andreas Nilsson, wer sonst? Welcher andere Musikvideoregisseur hat derzeit mehr Aufträge und vor allen Dingen Inspiration, um diese zu bedienen? Das neueste Vido des Schweden setzte er für José Gonzáles Band Junip um, die im zehnten Bestehensjahr auch endlich ihr Debütalbum »Fields« auf City Slang veröffentlicht.
Text:
Walter W. Wacht
Wer das Berghain nur mit Techno oder House assoziiert, war lange nicht mehr vor der Tür. Schon seit langer Zeit veranstaltet der Berliner Club unter der Woche Konzerte, die in der Schnittmenge von Klasssik, neuer Musik, Noise, Black Metal und Avantgarde agieren. In der Reihe »Elektroakustischer Salon« wird regelmäßig grenzerweiternde Experimental-Musik präsentiert, im September und Oktober werden im Salon-Rahmen drei besonders spannende Gäste auftreten: Die norwegischen Killl, das Touch-Label sowie der Klangkünstler Lustmord.
Text:
Michael Lutz, Walter W. Wacht

»Rück- und Ausblick einer Szene« lautet der Untertitel der diesjährigen Ausgabe der Echtzeitmusiktage, ein Festival, das experimentierfreudige Musiker, Improvisatoren und Soundforscher aus dem In- und Ausland auf der Suche nach einer eigenen Klangsprache vereint. Am Mittwoch eröffnet das 20-tägige Festival.
Text:
Walter W. Wacht
Seine Fischerspooners, Lady GaGas, Róisóin Murphys und Chicks On Speeds hat Vito De Luca, mittlerweile die Einzelperson hinter dem Projekt Aeroplane, augenscheinlich gesehen. Das neue Musikvideo zur Single »Superstar« zeigt in Speck, Post-Its, wallende Kleider, Autoreifen, Klobrillen, Lametta, Spitzhauben und Babylätzchen drapierte Models, dazu ertönt die mit reichlich Talkbox-Gesang übertünchte Italo-Piano-Nummer.
Text:
Walter W. Wacht
Man bekommt den Eindruck, als verfolgten Röyksopp mittlerweile eine ausschließlich digitale Marketingstrategie: Ihr neues Album »Senior« wurde bislang nahezu ausschlißelich über das Internet beworben, über SoundCloud stellten sie regelmäßig neue Songs zum Stream bereit, zuletzt warben sie im Netz mit einem aufwendig gestalteten und fotografisch schönen Kurzfilm. Bevor das Album in der kommenden Woche regulär im Handel veröffentlicht wird, bieten die beiden Norweger Svein Berge und Torbjørn Brundtland die gesamte Platte vorab zum Stream an. Außerdem haben sie für den Song »The Drug« noch einen weiteren Kurzfilm drehen lassen.
Text:
Walter W. Wacht

Die Frau mit der ätherischen Goth-Stimme: Zola Jesus, bürgerlich Nika Rosa Danilova genannt, hat zwar gerade erst ihr neues Album »Stridulum II« auf Souterrain Transmissions veröffentlicht, nun folgt aber bald schon ein limitiertes 7-Inch-Vinyl mit dem neuen Song »Sea Talk«. Jenes Stück wurde vorab in ein hübsches Musikvideo transformiert.
Text:
Martin Eiberle
Vor etwa einem Jahr wiesen wir an anderer Stelle auf die »Beck’s Labels« von Ladyhawke und Hard-Fi hin. In England wurden beide Künstler bzw. Gruppen von der Brauerei dazu bewegt, die Etiketten der Beck’s-Bierflaschen einem ReDesign nach eigenem Gusto zu unterziehen. Zwischenzeitlich haben auch die französischen Nuschel-Popper Phoenix das Corporate Design der in Bremen ansässigen Brauerei unterzogen, der nächste Schritt bringt den ganz normalen Biertrinker an die Etikettiermaschine. Parallel dazu kann man sich als Band für einen Auftritt mit Phoenix empfehlen.
Text:
Walter W. Wacht

Nachschub für alle Klingelton-Junkies: Nach der ersten Runde Ringtones hat der in Berlin lebende Experimentalmusiker und Klangforscher Markus Popp soeben eine zweite Charge an Klingeltönen veröffentlicht, die ebenfalls nicht auf seinem neuen Oval-Album »O« enthalten sein werden. Neben diesem Gratis-Download wirbt auch ein neues Musikvideo für die am 6. September auf Thrill Jockey Records erscheinende Langspielplatte, auf der neuen »DJ-Kicks«-Compilation von Apparat ist Popp ebenfalls vertreten.