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Jan Kedves

Vorletzte Woche sollte er noch bei der Dial-Nacht in der Berliner Panorama-Bar auflegen, vor Ort hieß es, er sei kurzfristig erkrankt und habe seine Europatour nicht antreten können. Über Twitter informierte er selbst in den folgenden Tagen über seine Einlieferung ins Oakwood Hospital in Dearborn bei Detroit, seine Knochenmarkbiopsie, seine Darmspiegelung und seine Diagnose. Gestern ist Aaron-Carl Ragland völlig unerwartet verstorben.
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Walter W. Wacht

Wenn es ein Genre gibt, das sich in den letzten Jahren stets als vital und hakenschlagend erwiesen hat, dann heißt dieses Genre Dubstep. Den Namen des britischen Produzenten James Blake sollte man sich daher schon einmal merken: Mit seiner neuen »Klavierwerke«-EP sorgt er derzeit für große Aufregung.
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Walter W. Wacht

Eine neue Videoarbeit von Regisseur Chris Cunningahm, das hat längst Seltenheitswert! Im vergangenen Jahr setzte er ein Parfüm von Gucci in Szene, 2006 arbeitete er zuletzt als Musikvideoregisseur für The Horrors und sein verstörender »Rubber Johnny«-Kurzfilm ist mittlerweile bereits fünf Jahre alt. Nun präsentierte der Brite im Museum of Modern Art einen rund 10-minütigen Kurzfilm zu Gil Scott-Herons »New York is Killing Me«.
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Walter W. Wacht
Roboter dürften die wahrscheinlich beliebtesten Komparsen in Musikvideos sein: Ob Modest Mouse, Daft Punk, The Dresden Dolls, Björk, Beck, The Chemical Brothers oder Sage Francis – in Musikvideos der genannten Künstler haben Maschinen mit mal mehr, mal weniger menschlichem Antlitz einen größeren Auftritt. Nun reihen sich auch Regisseur Rick Darge und Produzent Mark Ames mit einem (inoffiziellen) Clip zum LCD-Soundsystem-Song »Home« in diesen Reigen ein.
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Walter W. Wacht

Ein Gefühl der Beklemmung macht sich breit, wenn man den nachgesprochenen, rund 11-minütigen Kommentar eines ungenannten Soldaten zu den Geschehnissen rund um den gescheiterten Attentats-Versuch auf Adolf Hitler lauscht. Mit dem Münchener Steubenplatz ist die entsprechende Aufnahme verknüpft, dort endete sein Treffen mit Rupprecht Gerngross, dem Anführer der südbayrischen Widerstandsbewegung Freiheitsaktion Bayern. Unterlegt ist die Aufnahme mit einem Ambient-Loop der Künstlerin und Musikerin Michaela Melián (F.S.K.), der mit »Memory Loops« eine eindrucksvolle Auseinandersetzung im echten wie im virtuellen Raum mit dem dritten Reich gelungen ist.
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Walter W. Wacht
In zwei Dingen sind sich eigentlich alle US-amerikanischen Musikwebseiten bezüglich El Guinchos neuem Musikvideo zu »Bombay« einig: Erstens, das Video ist sehr unterhaltsam. Zweitens, es ist »NSFW«, »Not safe for work«, sprich Bürountauglich. Und ja: Man sieht darin immer wieder leicht bis unbekleidete Frauen, Brüste, Nippel, auch einmal Fußfetischismus und andere Promiskuitäten – was »old europeans« allerdings kalt lassen dürfte.
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Walter W. Wacht
Und Apropos Animal Collective: Ohne neue Single, ohne aktuelle Tour, ohne wirklich aktuellen Anlass (sieht man von ihrem jüngsten Film »ODDSAC« einmal ab) haben die Amerikaner soeben auf ihrer Homepage ein neues Musikvideo zu »Bluish« aus ihrem Album »Merriweather Post Pavilion« veröffentlicht.
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Walter W. Wacht
Apropos Remix bzw. verschenken: Auch Phoenix zeigten sich im Zuge ihres jüngsten Albums »Wolfgang Amadeus Phoenix« schwer angetan von der Idee der (Flaschen- bzw.) Songbearbeitung. Aber nicht nur im Vorfeld der Albumveröffentlichung riefen sie zum Remix auf, auch eineinhalb Jahre nach Erscheinen der Platte sehen sie noch Handlungsbedarf von Extern. In ihrem jüngsten Newsletter rufen sie nun indirekt zum Remix des gesamten Albums auf, handschriftlich stellten sie außerdem weitere Geschenke in Aussicht:
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Walter W. Wacht
Facebook ist überall. Nicht nur auf dieser Seite als Infrastruktur-Funktion des sozialen Netzwerks – auch überall sonst ist Facebook präsent: In Straßencafés sieht man die blau-weiße CI aus aufgeklappten Laptops leuchten, in öffentlichen Verkehrsmitteln Menschen ihre Timeline aktualisieren, in Bars schnappt man Wortfetzen vom Nachbartisch auf, in denen echte Menschen ›in echt‹ über »dieses eine schreiend lustige Video« sprechen, das Freund (oder ›Kontakt‹) XY neulich auf Facebook geposted hat. Facebook ist das derzeit beliebteste soziale Netzwerk, Mark Zuckerberg hat mittlerweile über 500 Millionen Freunde, nein: Nutzer. Was lag bei all der Popularität näher, als ein Film darüber. Ausschnitte des dazugehörigen Soundtracks von Trent Reznor und Atticus Ross werden nun verschenkt.
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Walter W. Wacht

Auf Partys gehen, lange und hart feiern, Musik leben oder konsumieren kann beinahe jeder. Eine vitale Club- und Partykultur – siehe dazu auch die Serie »After Hours« – wie die der Techno-Szene Berlins entsteht hingegen nicht aus dem Nichts. Zwar gibt es in der Hauptstadt gefühlt mehr Clubs und Orte, als Bedarf daran zu sein scheint, aber ohne die Veranstalter, Booker und Künstler wären sie tote Orte, würde auch die Subkultur abseits der touristischen Anziehungspunkte kollabieren. Die neue Web-Serie »Party. Hard. Work!« erzählt das Feiern aus der Perspektive ihrer Macher.
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Walter W. Wacht

Anfang der neunziger Jahre begann es musikalisch ernsthaft zu klappern. Erst gründeten Steve Beckett, Rob Mitchell und Robert Gordon das Label Warp Records, ein Jahr später taten sich die Coldcut-Musiker Jonathan More und Matt Black zusammen, ihr gemeinsames Baby nannten sie Ninja Tune. Beide konnten damals nicht ahnen, als wie musikalisch wegweisend und einflussreich, vor allem aber: als wie langlebig sich ihr Label erweisen sollte. Derzeit begehen Ninja Tune ihren zwanzigsten Geburtstag, gefeiert wird mit einem äußerst umfangreichen Boxset und zwei Showcases in Berlin.
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Fabian Kästner
Wenn doch bloß alle Popstars solche Kämpfernaturen besäßen wie Kelis! Die 30-jährige New Yorkerin hat sich im Video zu ihrer Single »Acapella« als Jägerin jenseits aller Zivilisation verkleidet und macht so einmal mehr ihren Anspruch deutlich, die postmoderne Amazone schlechthin zu verkörpern. Im Oktober wird man sie Live im Rahmen der Levi’s Curve Attack Tour sehen können.