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Walter W. Wacht

Was hätte nach ihrem expliziten Video zu »Born Free« schon noch kommen sollen? Die Reaktionen auf den Clip der jüngsten M.I.A.-Single reichten bis in den Newsroom eines großen Boulevardblattes mit vier Buchstaben, Entsetzen und Ekel ließen sich dabei in der weltweiten Berichterstattung ebenso herauslesen wie große Begeisterung am im Video gezeigten Gewaltexzess. Diese Reaktionen wird es bei dem neusten Clip zu »XXXO« sicherlich nicht geben.
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Walter W. Wacht
Der Cyborg bleibt im »Cold War«-Video außen vor. Janelle Monáe alias Cindi Mayweather alias Androiden-Mädchen #57821, die derzeit musikalisch aufregendste unter den Maschinenfrauen im Pop, gibt sich im neuen Musikvideo emotional, menschlich, nahbar. Eine Träne kullert ihre Wange herab, die Kamera hält (scheinbar) erbarmungslos auf Monáes Gesicht drauf.
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Walter W. Wacht

Das Leben als Musiker war noch nie ein und ist spätestens seit den 2000er Jahren und der zunehmenden Digitalisierung längst kein profitables Unterfangen mehr. Die deutsch-britische Band The Chap bringt dies in ihrem Song »We Work in Bars« gut auf den Punkt. Im September kann man The Chap Live auf Tour sehen.
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Walter W. Wacht
Wenn Ende August das neue Album »Fukui« der Gruppe Stella erscheint, wird man seine Hörgewohnheiten erst einmal neustarten müssen. Auf »Fukui« werden zwar viele Geschichten auf den elektronischen Arrangements von Thies Mynther und Mense Reents erzählt, nur sind diese Geschichten von Stella-Sängerin Elena Lange vollständig auf japanisch gesungen. Einen ersten längeren Vorgeschmack verschenken Stella nun als MP3.
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Walter W. Wacht, Michael Lutz

1000 Robota trieben seit ihrem Parolen-Album »Du nicht er nicht sie nicht« nicht nur manch unbearften Journalisten zur Weißglut, sondern säten auch Hass unter den Absolventen der Hamburger Schule. Das Ironische daran: All die Aufregung versinnbildlichte exakt das Wesen dieser Krawallgruppe, die im Herbst endlich wieder live zu sehen sein wird. Das neue Musikvideo zum 1000-Robota-Song »Fahr weg« aus ihrem neuen Album »UFO« passt dazu nun ganz gut, zeigt es doch auch den Live-Aufbau von 1000 Robota
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Walter W. Wacht
Bill Drummond, früheres KLF-Mitglied, Autor und bildender Künstler, interessiert sich schon lange nicht mehr für Popmusik. Mit seinem Chor The 17 besinnt sich Drummond auf die purste Form der Musikerzeugung: Keine Aufnahmen, kein festes Ensemble, nur wenige Tonfolgen und vor allem: Keine Ton- oder Bildaufnahmen. Ende August kommt er mit The 17 erstmals nach Deutschland, für die Aufführung in Oldenburg werden noch Teilnehmer gesucht.
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Martin Hossbach

»Dem Brief droht das Schicksal, nicht mehr geschrieben zu werden«, lautete der einleitende Satz anlässlich unseres Essays zum »Brief als Ereignis«. Der Großteil unserer Kommunikation wird heutzutage digital geführt, dem gegenüber steht ein neuer Trend zum klassischen Briefwechsel – ob wie zuletzt in Buchform oder nun als Kunstprojekt. Die britische Künstlerin Lenka Clayton überträgt mit ihrer neuen Arbeit »Mysterious Letters« den Postbrief gleich auf ganze Gemeinden. Gemeinsam mit Michael Crowe will sie nun jedem Menschen auf der Welt einen Brief schicken und sucht dafür mittels Crowdfunding nach neuen Investoren.
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Silke Janovsky

Resterampe einmal anders: Der Kalifornier Ariel Pink lässt die Low-Fidelity hinter sich und bedient sich stattdessen aus dem Zeichen- und Soundreservoir fetter Achtziger-Gassenhauer. Zu seinem neuen Song »Mistaken Wedding« gibt es nun ein neues Musikvideo.
Erschienen in SPEX #327 07-08.2010 | 02.08.2010 08:29