Robyn
Fembot / Dance Hall Queen
Text: Walter W. Wacht
Gute Neuigkeiten, alle zusammen: Die beste Selbstreferenzialität-betonende Popsängerin der letzten Jahre Robyn ist erstens ein Fembot und zweitens eine Dancehall-Queen, jedenfalls wenn man nach ihren beiden ebenso betitelten neuen Stücken geht. »Fembot« ist dabei ein Ausblick auf die drei (oder zwei, gesichert ist diese Zahl noch nicht) Robyn-Alben, welche die Schwedin in diesem Jahr aus Kreativitätsüberschuss- und Veröffentlichungsrhythmusgründen auf ihrem Label Konichiwa Records zu veröffentlichen gedenkt. Neben dafür angekündigten Kollaboration mit Röyksopp und Snoop Dogg hat vor kurzem auch ihr gemeinsamer Track »Dance Hall Queen« mit dem Produzenten Diplo den Weg ins Netz gefunden, ein auf postpostmodern getrimmtes Take auf Ace of Base bzw. Midi, Maxi & Efti, wie Robyn im Interview mit Pitchfork Media sagte. Daneben lohnt sich ein Blick auf die schwedische Reportage »Dom kollar oss Artister«, die mit englischen Untertiteln einen Einblick in den Alltag Robyns gibt – mehr dazu im Aufgemischt!-Blog.
Derweil baut Robyn ihre Netzaktivitäten enorm aus: Auf ihrer neuen Homepage streamt sie die Single »Fembot«, auf Vimeo und YouTube streamt sie ihre Musikvideos und Favoriten, Twitter und Facebook nutzt sie ebenfalls zur Kommunikation und auf dem Berliner Musiknetzwerk SoundCloud – der Spex-Redaktionsaccount findet sich hier – stellt Robyn derzeit ihr selbstbetiteltes Album, die Maxi-Single »Handle Me« und die EP »Rakamonie« zum kostenlosen Stream zur Verfügung.
STREAM: Robyn - Fembot
STREAM: Robyn & Diplo - Dance Hall Queen

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