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Walter W. Wacht
Nach seinem Quasi-Vintage-Porno-Viral für den Modeartikler Diesel, dem Nudeness-Zensur-Clip für The Brighton Port Authority und dem innovativen Schluss-Credit-Musikvideo für den Justice-Remix von Lenny Kravitz bringt sich der Regisseur Keith Schofield für die neueste Single von Charlotte Gainsbourg und Beck noch einmal ins Gespräch. Erneut setzt der 30-jährige Amerikaner dabei auf die virale Verbreitung seines Videos. Lagen seinen vorangegangenen Clips aber Nacktheit bzw. ein schlüssiges Gesamtkonzept zugrunde, so erkennt man im Musikvideo zu »Heaven Can Wait« keine zusammenhängende Linie: Der Zuschauer wird mit zahlreichen Einzel-Motiven konfrontiert, einige davon kennt man als ›Digital Native‹ vermutlich sogar – Schofield ist ein großer Freund gefundener bzw. generischer Fotografie. Er habe einen mit rund 3.000 Bildern gefüllten Ordner auf dem Desktop seines Computers, sagt Schofield über sich selbst, aus dem er immer wieder Inspirationen für neue Arbeiten heraussuche, und der letztlich auch ausschlaggebend für die Entwicklung des Videos gewesen sei.
Im E-Mail-Interview erklärte Schofield nun seine Motivation zu »Heaven Can Wait«, parallel dazu stellte er sich in einem langen ›offenen Brief‹ auf dem Musikvideo-Blog »Videoville« der zwischenzeitlich aufgebrandeten Kritik an dem Clip.
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Martin Hossbach
Vom 3. bis 6. Dezember findet in Hamburg das Unerhört! Musikfilmfestival statt, auf dem zahlreiche Filme und Dokumentationen zum Thema Musik gezeigt werden. Für den dritten Teil der Spex-Empfehlungen aus dem Festival-Programm sprach Martin Hossbach mit dem Regisseur, Kameramann und Künstler Oliver Schwabe über dessen Film »Stardust – Von der Leidenschaft ein Star zu sein«, welcher am Freitag, den 4. Dezember, im 3001 Kino Hamburg gezeigt wird.
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Walter W. Wacht

Warum nicht mal wieder einen Ausflug nach Hamburg machen? Oder für die Hamburger: Warum nicht mal wieder einen Abend im Uebel & Gefährlich verbringen? Hier ist der Anlass dazu: Am 22. Januar findet die zweite Ausgabe von Spex Live statt – zum ersten Mal in Hamburg. Untergebracht im massiven Betonbau der während des zweiten Weltkriegs errichteten Flaktürme am Heiligengeistfeld – einen Steinwurf vom Millerntor-Stadion St. Pauli entfernt – ist das Uebel & Gefährlich innerhalb kurzer Zeit zu einem der wichtigsten Clubs Hamburgs geworden. Nun startet auch der Vorverkauf für den Abend mit Tocotronic, Final Fantasy, Pantha du Prince, DJ Sprinkles und Will Bankhead.
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Die Redaktion
Bob Dylan spricht über Weihnachten – – – Chris Arnot schreibt gegen das Schweigen zu Gewalt gegenüber Frauen – – – Neue Songs als MP3 von Souls Of Mischief, The Notwist & Grizzly Bear sowie Yeasayer – – – Black To Comm im Stream
Die Shortcuts heute mit Hot Chip, Depeche Mode, Blood Red Shoes, Grizzly Bear & Neon Indian, The Muppets und Pie Charts.
Text:
Walter W. Wacht

Hieß es in der Titelgeschichte von Spex #322 noch, Ja-Panik-Sänger Andreas Spechtl habe »seinen Distelmeyer gelesen«, so muss man heute ergänzen: Ja, Panik haben ihren Distelmeyer gesehen. Ob als Cover, Hommage, Adaption oder Raubkopie – Wie auch immer man das neue Musikvideo zur zweiten Single »Pardon« der Gruppe Ja, Panik bezeichnen mag, es bleibt eine originelle Adaption von Jochen Distelmeyers letztem Clip »Lass uns Liebe sein«. Darin groovte Distelmeyer juvenil an der Seite einer Hiphop-Dance-Gruppe durch ein verspiegeltes Tanzstudio, wippte bei den Gesangseinlagen tänzelnd mit den Knien und reihte sich schlussendlich in die Choreografie der Tänzer ein. Wie sich die Bilder nun doch ähneln.
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Martin Hossbach
Vom 3. bis 6. Dezember zeigt das Unerhört! Musikfilmfestival in Hamburg zahlreiche Filme und Dokumentationen zum Thema Musik.Filme über Musikbewegungen und ihre soziokulturellen Hintergründe, Filme über besessene Musiker und Filme über Festivals mit Legendenstatus. Für den zweiten Teil der Spex-Empfehlungen aus dem Festival-Programm sprach Martin Hossbach mit dem Produzenten, Regisseur, Kameramann, ›Mädchen für alles‹ und Betreiber des Labels Monitorpop Töni Schifer sowie seinem Hauptdarsteller, dem The-Pop-Group- und Maffia-Sänger Mark Stewart.
Das Unerhört! Musikfilmfestival zeigt Schifers Dokumentation »On/Off: Mark Stewart - Pop Group to Maffia« im 3001 Kino Hamburg. Am 12. Dezember ist der Film außerdem in Berlin zu sehen.
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Die Redaktion
Lynch auf DVD gemashed – – – Drummond zu keiner Musik befragt – – – GaGa mit totem Anthropologen verglichen – – – Plattencover zur Wahl gestelt – – – Robocop Kraus im Studio abgefgilmt – – – Buch zum schallkriegerischen Probelesen – – – Kode9 zum betreffenden Buch befragt – – – Im Stream: Ein DJ-Mix von King Midas Sound und das neue Album von Supersilent
Die Shortcuts heute mit Fever Ray, Major Lazer, DOOM & Thom Yorke, Harmonia, Brian Eno, Appleblim & Komonazmuk, Korallreven & NHessingtons und The Beatles – – – Der Spextrakt.
Text:
Walter W. Wacht
Es dürfte eines der vorerst meist erwarteten Alben des nächsten Jahres sein: Im Februar werden Massive Attack ihr neues Studio-Album veröffentlichen, auf das sie mit der EP »Splitting the Atom« und der Oktober-Tournee bereits öffenlichkeitswirksam hingeteased haben. Nun wurden die Tracklist, Titel und Artwork des neuen Albums veröffentlicht.
Text:
Martin Hossbach
Filme über Musikbewegungen und ihre soziokulturellen Hintergründe, Filme über besessene Musiker und Filme über Festivals mit Legendenstatus: Das und mehr gibt es beim Unerhört! Musikfilmfestival vom 3. bis 6. Dezember 2009 zu sehen, das sich Filmen und Dokumentationen zum Thema Musik widmet und die Vielfalt beider Welten – die der Musik und die der bewegten Bilder – zusammenbringen will. In den nächsten Tagen stellen wir regelmäßig ausgewählte Filme des Festival-Programms vor, im ersten Teil sprach Martin Hossbach mit M.A. Littler, dem Regisseur des Folkmusik- und Reise-Fims »The Folk Singer«, am 5. Dezember wird der Film in Anwesenheit des im B-Movie Kino Hamburg gezeigt.
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Die Redaktion
Die Geschichte eines Tageszeitungs-Relaunches – – – Blur gratis mit der Sunday Times – – – Die Rechtslage zu MP3-Blogs im Interview erklärt – und die Reaktion darauf – – – Neue MP3s von Beach House und The Big Pink – – – Lady GaGa am Klavier von Marc Jacobs und vorgetragen von Christopher Walken – – – Neue Alben von Matias Aguayo und King Midas Sound im Stream – – – NEU: Die Shortcuts heute mit Xiu Xiu, Lady GaGa, Nite Jewel, The XX, Digitalism, Paper Bag Records, Bonnie »Prince« Billy und dem Berghain – – – Der Spextrakt.
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Max Dax
Der Schlagzeuger und Produzent Geoff Barrow wurde bekannt als Gründungsmitglied von Portishead. Dieser Tage veröffentlichte er mit »Recordings 05/01/09 > 17/01/09« ein dunkelgrooviges, weitgehend instrumentales Krautrock-Album, das er mit dem von ihm neugegründeten Trio Beak> eingespielt hat.
Im »Questionnaire« erzählt Barrow vom prägenden Einfluss John Carpenters, Cans und Public Enemys auf seine musikalische Entwicklung, warum er Kunst von Außenseitern schätzt, sein Lieblingsschneider an ihm verarmen würde und welches Bier ihm crisp und durchgegletschert durch die Kehle rinnt.
Erschienen in SPEX #323 11-12.2009 | 23.11.2009 09:00
Text:
Martin Hossbach
Nach einer ausgiebigen Tournee im Sommer und Herbst diesen Jahres, welche die Pet Shop Boys auf mehr als 50 Stationen durch Europa und Nord- und Südamerika führte, kehren Neil Tennant und Chris Lowe mit einer visuell ebenso beeindruckenden wie minimalistischen, von Es Devlin konzipierten Würfel-Show im Dezember für sechs Konzerte zurück nach Deutschland. Hier verkaufte sich ihr aktuelles Album »Yes« zum ersten Mal in der Karriere der Band besser als in England. Am 11. Dezember veröffentlichen die Pet Shop Boys bei EMI außerdem eine EP namens »Christmas«. Martin Hossbach telefonierte anlässlich der anstehenden Neuaufnahme der Tour und der EP mit Neil Tennant.