They Might Be Giants
Meet the Elements
Text: Walter W. Wacht
Es zeugt von Humor, wenn eine Band ihre Songs dazu verwendet, das elementare des Lebens nachzuzeichnen. Die amerikanische Indie-Rock-Institution They Might Be Giants haben auf ihrem neuen Album »Here Comes Science« mit dem Song »Come Meet the Elements« genau dies getan.
Der Song thematisiert die Zusammensetzung unserer Welt bzw. des Universums, erklärt spielerisch das Periodensystem, die Zusammenhänge zwischen ›toten‹ und ›lebendigen‹ Verbindungen und zeigt, dass Chemie und Physik durchaus in einem Popsong dargebracht werden können (natürlich kann man das auch kindisch finden, aber das ist eine ganz andere Debatte).
Das von Ru Kuwahata und Max Porter (bzw. des Tiny Inventions Team) fabelhaft illustrierte und von der Agentur Feel Good Anyway animierte Musikvideo visualisiert den Song anhand der im Text genannten Beispiele: Neon findet sich in der Sonne sowie den Leuchtstoffröhren von Pizzerien, Helium füllen Luftballons als auch Sterne, Elefanten als auch alle anderen Lebewesen bestehen größtenteils aus Carbon Kohlenstoff, Sauerstoff, Stickstoff und Sauerstoff – so sieht’s aus!
Bonus: Für Freunde von neuen Urheberrechtsmodellen könnte von Interesse sein, dass das Musikvideo unter einer Creative-Commons-Lizenz veröffentlicht wurde.
VIDEO: They Might Be Giants - Meet the Elements

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SOMMER, 4. September 2009...
Pu gehört zu den außerordentlich faszinierenden Elementen des Periodensystems. Freigesetzt, durchläuft das Plutonium alle Farben des Regenbogens; erstarrt es, dehnt es sich aus wie Wasser.
......
Das Video ist ziemlich genial. Die Flash-Animation ist großartig und zum ersten Mal bekomme ich keinen Würgereiz, wenn ich das Periodensystem und Atome sehe. Gute Arbeit!
(Im Album-Titel hat der Autor übrigens ein "c" in ScienCe vergessen)
Das Element Carbon (C) heißt auf deutsch Kohlenstoff
Der Autor des Artikels outet sich hiermit als Chemie-/Biologie-Niete, sein früherer Chemie-Lehrer wird es bestätigen. Korrigiert.