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Walter W. Wacht
Noch bis Ende August läuft in der Kölner Galerie Daniel Buchholz die Gruppenausstellung »Quodlibet II«, gezeigt werden Arbeiten von u.a. Jutta Koether, Lucy McKenzie, Peter Doig, Jack Goldstein, Wolfgang Tillmans, David Lieske sowie Cosima von Bonin. Von Letzterer lässt sich recht einfach die Brücke zu Phantom/Ghost schlagen, die am Donnerstag, 27. August, den Ausstellungsabschluss mit einem Konzert gestalten werden – das Motiv auf Dirk von Lowtzows und Thies Mynthers jüngstem Artwork (für das Album »Thrown Out of Drama School«) stammt von ihr. Im Rahmen des Closings stellen von Lowtzow und Mynther diese Platte vor.
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Die Redaktion
Indie-Listen für das Jahrzehnt – – – Das A - Z des Dubstep – – – Bambule an der Sternbrücke: Deutsche Bahn will Hamburger Clubs schließen lassen – – – Squarepushers Solo-Bass in Live als Stream – – – »Mad Men« mit neuer Staffel – – – Lückenlose Dokumentation von Oral Tradition – – – Der Spextrakt.
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Walter W. Wacht
Ganz klar: ohne Remix hat man als Band heutzutage verschissen! Anders als vor einigen Jahren noch braucht es für das Netz zahlreiche Marketing-Tools, um die Fans zu aktivieren bzw. bei der Stange zu halten, und gleichzeitig neue Hörer auf sich aufmerksam zu machen. Remixes bieten sich dabei an, schließlich sind sie – mit ein wenig Routine – schnell produziert, klangvolle und unbekannte Namen sorgen letztendlich für ein wenig Abwechslung im Release-Kalender und in manchen Fällen für einen dem Produkt angenehmen viralen Spread.
Für die neue Single »Einer muss in Führung gehen« des Ende August erscheinenden, gleichbetitelten Mediengruppe-Telekommander-Albums initiierten Band und das veröffentlichende Label Staatsakt vor kurzem den MTK-Remix-Wettbewerb, an dem man als sendungsbewusster Produzent oder treuer Fan noch bis Ende August teilnehmene kann
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Walter W. Wacht


Anfang der vergangenen Woche erreichte uns »Butter«, das für Oktober angekündigte, heißersehnte Debüt-Album des Glasgower Produzenten Hudson Mohawke. Dessen erste EP »Polyphonic Dance« nahm diese Redaktion im Allgemeinen und Spex-Redakteur und -Autor Jan Kedves im Speziellen schon im Frühjahr zum Anlass, über Mohawke und den ebenfalls aus Glasgow stammenden Produzenten Rustie zu berichten. Der betreffende Artikel las sich scheinbar ganz gut, wie sich an den obenstehenden gelben Markierungen ablesen lässt.
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Walter W. Wacht

Nach »Epilepsy is Dancing« erscheint nun die zweite Single »Aeon« aus Antony And The Johnsons tollem Album »The Crying Light«, begleitet wird die Doppel-A-Seiten-Auskopplung auf grauem 7"-Vinyl (oder als Download) von einer Studio-Version der Antony-Interpretation von Beyoncés »Crazy in Love«. Endlich, möchte man festhalten, schließlich hörte man jenes Cover immer wieder während der Live-Shows von Antony And The Johnsons. Im Netz kursierten zudem seit längerem zahlreiche Mitschnitte der Antony-Variante – man darf den Song alleine deshalb mit ruhigem Gewissen als langersehnte Veröffentlichung bezeichnen. Arrangiert hat Hegarty das Stück mit seinem langjährigen Freund Nico Muhly, aufgenommen wurde in den New Yorker Legacy Studios. Parallel zur Single-Veröffentlichung bewirbt ein neues Musikvideo »Crazy in Love«.
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Walter W. Wacht

Kürzlich erst spielte die Spank-Rock- und Major-Lazer-Kollaborateurin – und abseits davon auch als Solo-Künstlerin nicht ›ganz‹ unerfolgreiche – Amanda Blank in Berlin, ihre Show mag im Rahmen des Levi’s-Clubabends zwar kurz gewesen sein, dafür war sie umso mitreissender. Nun kommt Blank für ein Club- und ein exklusives Radiokonzert nach Deutschland, ihr soeben veröffentlichtes Debüt-Album »I Love You« kann man in Gänze streamen und ein interessantes Video zur Single »Might Like You Better« gibt es nun auch.
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Die Redaktion
US-Bands für soziale Gesundheitsreform – – – Annie-Album erscheint doch noch – – – Corinne Day bittet um Spenden, verteilt nackte Kate Moss – – – Homophobie-Vorwürfe gegen Kanye West – – – Radiohead gedenken totem Weltkriegs-Veteran – – – Der Spextrakt.
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Walter W. Wacht

Heath Ledger ist tot, seine Rolle im Blockbuster »The Dark Knight« war seine letzte Rolle. Diese Fakten haben sich in unseren Köpfen eingebrannt: The Joker = Heath Ledger = geniales Schauspiel = naheliegender Selbstmord, dunkle Seele, was sich in »The Dark Knight« bereits abzeichnete. Dass solche Gedankengänge Blödsinn sind, kann man anhand nachfolgender Arbeit sehen. Ledger war schließlich nicht nur Schau- bzw. Darsteller, sondern auch als Regisseur tätig. Gemeinsam mit Modest Mouse arbeitete er an einem Video zu deren neuen Stück »King Rat« – welches nun eineinhalb Jahre nach Ledgers Tod Premiere feierte.
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Walter W. Wacht

Warum die heute eröffnende c/o pop nicht mit Materialien aus der Kölner Tanzmusik begleiten? Das anständige rheinische Techno-, Ambient- und sonstige-Elektronika-Label Kompakt feiert heuer nicht nur sein zehnjähriges Bestehen, das Erscheinen der neuesten Auskopplung der hauseigenen »Kompakt Total«-Reihe, die Veröffentlichung von Mathias Aguayos Debüt-Album, sondern hat in Kürze auch die ausgezeichnete Jubiläums-Veröffentlichung der traditionellen Christopher-Streetday-Nachmittags-Techno-Partyreihe E’de Cologne im Vertriebsprogramm.
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Jan Kedves
Terre Thaemlitz ist Multimedia-Produzent, DJ, Theoretiker und Transgender-Aktivist. Bekannt wurde der Amerikaner um die Jahrtausendwende mit einer Reihe hochgeistiger, durch süffisante Essays begleiteter Konzeptalben (»Die Roboter Rubato«, »Interstices«). Diese erschienen auf Mille Plateaux, dem damaligen Lieblingslabel aller poststrukturalistischen Glitch-Hedonisten. Thaemlitz lebt und arbeitet in Tokio. Dort hat er auch das Album »Midtown 120 Blues« produziert, das im Februar unter Thaemlitz’ Alias DJ Sprinkles erschien und in Spex als »erstes Diskurs-Deep-House-Album aller Zeiten« gefeiert wurde.
Erschienen in SPEX #321 07-08.2009 | 12.08.2009 11:02