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Die Redaktion
Die Wochenendausgabe des Spextrakts bringt uns Texte zur Kunst von Marc Brandenburg, neue Ideen für das Musikstreaming im Netz und auf Mobilgeräten vs. Musikpiraterie, einen Gedanken-raubkopierenden Bob Dylan, Berlin-Wochen von und mit Helge Schneider und Musik von La Roux, jj und einen Mitschnitt aus Moritz Wolperts »Schaltzentrale«.
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Walter W. Wacht
Bei genauerer Überlegung fällt auf, dass sich die zweite Gossip-Single »Love Long Distance« bestens zur High Time in der Roller-Disco eignet. Dort spielt das neue Musikvideo zum Song, in hautenge Jumpsuits bzw. Bodys verpackt sieht man Ditto und Band über das von der Disco-Kugel illuminierte Rollfeld kreisen, die Köpfe wurden jeweils durch überdimensionierte und mit Charakter-Animationen verzierte Luftballons ersetzt. Die neue Arbeit von Partizan-Regisseur Joel Trussell, der vor einigen Jahren mit Jason Forrests »War Photographer« sowie weiteren Animations-Clips für u.a. Jakob Dylan, M. Ward, Morcheeba und Coldcut brillierte, wirkt allerdings etwas zwiespältig:
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Martin Hossbach, Max Dax

Sein Blog »Mudd Up!« ist eine der wichtigen Schaltstellen, über welche die Stile der sogenannten World Music mit Pop und Noise-Avantgarde zusammenfinden. Diesen globalistischen Ansatz verfolgt DJ Rupture alias Jace Clayton auch als Produzent. Mixtapes, Alben und Singles des in Brooklyn lebenden Produzenten sind auf Soul Jazz und Tigerbeat 6 erschienen.
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Die Redaktion
Dieses Musikmagazin tauscht sein Allerheiligstes gegen Pasta, andere sollten sich ob dreier starker Thesen warm anziehen, Yo La Tengo veröffentlichen MP3 und Video und die Coen-Brüder einen neuen Trailer zu ihrem neuen Film.
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Walter W. Wacht
»It’s hard to pin down where, or when Mocky comes from«, sagt Superproducer Chilly Gonzales in der »Mockumentation« über den in Berlin lebenden Musiker und Produzenten Dominic »Mocky« Salole. »Is it Jazz? Maybe Jazz in it’s original form, when Jazz was about the pop song and composition«, führt Gonzales weiter aus. »He is like a one-man-Motown-rhythm-section«, ergänzt Jamie Lidell nur eine Minute später. Am 2. August stellt Mocky sein jüngstes Album »Saskamodie« in Berlin vor, für das exklusive Konzert wird er mit einem Streicherquartett auftreten.
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Max Dax, Robert Defcon
In der Nacht zum Donnerstag starb in Hamburg 83-jährig der deutsche Theaterregisseur Peter Zadek. Mitte der Achtziger inszenierte Zadek unter großer Aufmerksamkeit der Presse das Musical »Andi« im Hamburger Schauspielhaus – mit den Einstürzenden Neubauten, die ihm die Musik hierfür lieferten. Statt eines Nachrufes gibt es an dieser Stelle ein Kapitel aus dem Buch »Nur was nicht ist ist möglich« von Max Dax und Robert Defcon, in welchem Blixa Bargeld, Mark Chung, Andrew Unruh, Alexander Hacke und einige weitere Protagonisten die gemeinsame, nicht immer leichte Zeit mit Peter Zadek rekapitulieren.
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Walter W. Wacht
Das ist schon eher die Art Video, die wir uns von Little Boots sehen wollten: der Clip zur ersten Single »New in Town« hatte zwar nette Choreografien, war aber ansonsten relativ substanzlos: eine wirre Geschichte und merkwürdige Kameraeinstellungen ließen den Film unrund wirken. Über das Video zur nächsten, Mitte August erscheinenden Single »Remedy« aus dem Album »Hands« ließe sich nun zwar Ähnliches sagen, aber hier muss man im positiven Sinne relativieren:
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Walter W. Wacht

Hiermit sollten wir die Verwertungskette von »Warm Heart of Africa«, der neuen Very-Best-Single, eigentlich durchhaben: der Remix von Architecture in Helsinki findet sich hier, die Originalvorlage hier, und den brandneuen Metronomy-Remix kann man nun auch als MP3 herunterladen – fehlt eigentlich nur noch das Musikvideo.
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Die Redaktion
Wie war es nun eigentlich bei Britney Spears’ Show in Berlin? Wie baue ich das AC/DC-Logo in Photoshop nach? Wieso ist das Distelmeyer-Live-Video verschwunden? Und wie klingt’s nun bei Major Lazer und Martin Kippenberger? Antworten hat der heutige Spextrakt zu bieten.
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Walter W. Wacht
»Die digitale Revolution hat mir ein paar tolle Werkzeuge beschert«, bemerkte Moritz Wolpert, Berliner Künstler, Musiker und Instrumentenbauer kürzlich gegenüber Spex-Chefredakteur Max Dax. In dessen Spex-Blog »Dissonanz« wurde Wolperts »Schaltzentrale« vorgestellt: eine vollständig handgearbeitete Maschine, mittels derer sich zahllose andere Klangapparate steuern lassen, konzipiert in langer Detailarbeit von Wolpert und gebaut in Zusammenarbeit mit dem Berliner Instrumentenbauer Christian Günther. Am 29. und 30. Juli sowie am 8. August stellt Wolpert die »Schaltzentrale« nun Live in Berlin und über das Internet vor.
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Max Dax

Seit im Januar erste Gerüchte eines neuen Prefab-Sprout-Albums leakten, freuen sich die Menschen in nervöser Ungeduld. Wie gestern auf prefabsproutnet.net, dem Schwert und Schild der 1982 von den Brüdern McAloon gegründeten Band verkündet wurde, wird »Let There Be Music« der erste Track auf dem für den 7. September angekündigen neuen Studioalbum sein – dem ersten seit acht Jahren. Dieses wird den durchgeballerten, an den King of Pop erinnernden Titel »Let the World Change With Music« tragen.
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Walter W. Wacht
Das Engagement von Andrew Weatherall (seit Mitte der neunziger Jahre gemeinsam mit Keith Tenniswood als Two Lone Swordsmen aktiv) als Remixer für den Song »Sweet Love for Planet Earth« scheint sich ausgezahlt zu haben. Andrew Hung und Benjamin John Power haben soeben die Aufnahmen an ihrem zweiten Album als Fuck Buttons beendet, Weatherall kann nun seiner Diskografie als Produzent die neue, »Tarot Sport« betitelte Platte der beiden Noise-Forscher aus Bristol hinzufügen.