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Walter W. Wacht
Ende Juli wird »I Love You«, das Debüt-Album von Amanda Blank bei Downtown Records veröffentlicht, die nötigen harten Fakten dazu finden sich – siehe unten – in Florian Sievers Artikel aus der aktuellen Spex #321. Schon am 2. Juli wird sie in Berlin (gemeinsam mit Esser, Crookers, Boys Noize, Shir Khan und The Subways) im Rahmen des von Spex präsentierten Levi’s Unbuttoned Festivals auftreten, Tickets für jene Veranstaltung sind nicht im Vorverkauf erhältlich, sondern nur zu gewinnen – zum Beispiel bei uns.
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Walter W. Wacht
Die anständige österreichische Gruppe Ja, Panik gedenkt – der Branchenkrise zum trotz – Ende September ihr drittes, Moses-Schneider-produziertes Album »The Angst and the Money« – den Nachfolger unserer 2008er-Platte der Ausgabe »The Taste and the Money« – auf Staatsakt zu veröffentlichen.
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Walter W. Wacht
Der deutsche Kinostart von Quentin Tarantinos Nazi-Slasher-Film »Inglourious Basterds« liegt mit dem 20. August noch in weiter Ferne. Alles Wissenswerte zur »Operation Kino« erfährt man in der aktuellen Ausgabe Spex #321 (Achtung: Spoiler-Alarm), den neuen Kinotrailer in der Originalsprache kann man aber jetzt bereits ansehen:
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Walter W. Wacht
Das neue Warp-Signing Bibio, hinter dem der britische Produzent Stephen Wilkinson steht, schreit musikalisch ganz laut ›Boards of Canada‹. Nach fünf Veröffentlichungen auf Mush Records ist soeben sein Warp-Debüt-Album »Ambivalence Avenue« erschienen, darauf hört man feinste Ambient-IDM-Bleeps, Field Recordings, Film-Samples, weit ausholende Streicher-Passagen und wummernden Leftfield-Hiphop.
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Ralf Krämer

Wenn die Sommersonne sich in der großen Stadt Richtung Horizont neigt und die Menschen am vegetarischen Fastfoodstand, die Mädchen auf den Fahrrädern und ungelenke Ex-Paare lange Schatten auf die Wege werfen, ist es Zeit für diese Platte. Alles sehr warm und absolut antihysterisch, countryesk durchpflügter Inner-City-Folk, den Simone White zwei Jahre nach ihrem zweiten Album »I Am the Man« (das erst vor einem Jahr bei uns erschien) hier in 13 Songs aufgehen lässt.
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Walter W. Wacht

Welchen Namen wollen wir dem Kind geben? Ethno-Weird-Dubbed Folk? Es ist kompliziert: der Schleifensound von Pocahaunted, dem Quintetts aus – woher auch sonst – Brooklyn, New York wirkt hypnotisierend und verstörend zugleich, wenn beispielsweise in Geräuschstudien wie dem Stück »Swayed Tongue« Feedbackrauschen, dumpfe Glockenschläge und der aus dem Off hereinrauschende ›Gesang‹ von Amanda Brown durch den Raum mäandern.
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Walter W. Wacht

Bei dem folgenden, brandneuen, gesanglich von Vampire Weekend-Sänger Ezra Koenig begleiteten Stück »Warm Heart of Africa« von The Very Best (alias Esau Mwamwaya und Radioclit) könnte es sich prinzipiell um einen astreinen »Agathe Bauer«-Track handeln – oder kommt es nur uns so vor, als sänge Esau Mwamwaya gegen Minute 2:43 des gutgelaunten, Calypso-geprägten Stücks die Zeile: »Die Hände hoch«.
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Jens Balzer
Orgasmus ja oder nein? Im Verlauf ihrer bald 30-jährigen Karriere haben Sonic Youth auf diese Frage verschiedene Antworten gegeben. Im düster brummenden Feedback-Noise ihrer Frühjahre pegelten sie sich ja systematisch auf gleichmäßige Erregungszustände ohne Aussicht auf Höhepunkte oder Erlösung ein, aber auch ohne die Gefahr melancholisch stimmenden Abflauens. Im lärmenden Indie-Stadionrock der Neunziger-Jahre-Alben nach »Dirty« gab es plötzlich nichts anderes als Höhepunkte mehr, was der Band einen deutlichen Niedergang, eine lange Zeit der Erschlaffung einbrachte.
Und heute?
Erschienen in SPEX #321 05-06.2009 | 22.06.2009 09:14
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Walter W. Wacht
Good news everybody (those who are interested in Grizzly Bear): die Band aus Brooklyn, die soeben auf Warp Records ihr neues Album »Veckatimest« veröffentlicht haben, kommen im November auf Deutschland-Tour. Karten für die vier Termine sind bereits erhältlich, außerdem kann man sie im Rahmen des Haldern Pop Festivals sehen. Einen Eindruck kann man sich auch aus der jüngst eingespielten Radiosession für WXPN Radio ableiten.
Text:
Walter W. Wacht
»File war nicht bloß Parodie, sondern vor allem ein Nachspielen des Mainstreamformats zu Bedingungen des Untergrunds«, schrieb Jan Kedves in Spex #314 anlässlich der Wiederveröffentlichung des kanadischen Quasi-Hochglanz-Magazins File. Und weiter: »In dem Heft fand sich etwa früh ein Porträt über die deutsche Foto- und Filmkünstlerin Katharina Sieverding, dort, wo in Life ein Abriss über eine glamouröse Hollywooddiva gestanden hätte. Daneben kurze, ironische Texte über die Kunstwelt, Berichte über Punk und andere Neuerungen der Popkultur, eine bissige Tratschkolumne, Tabellen, Spalten, und immer wieder Adresslisten.«
Das File Megazine, 1972 von Jorge Zontal, Felix Partz und AA Bronson gegründet, dient nun auch als Ausgangspunkt einer Ausstellung im Badischen Kunstverein Karlsruhe: »Learn to read Art: A History of Printed Matter« widmet sich der Dokumentation subkultureller Printkultur aus dem Archiv von Bronsons Non-Profit-Buch- und Magazinhandlung Printed Matter.
Text:
Walter W. Wacht

Es ist zweifelsohne das beste Video, das man in den vergangenen Wochen zu sehen bekam: Für Lily Allens neue Single »Fuck You« hat das französische Regieduo Arnaud et Clément den am besten durch Apples iPhone bekannt gewordenen Pinch-Effekt in einem Musikvideo umgesetzt.