Buraka Som Sistema: Live at Paradiso

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Während ihren Auftritten fröhnen Buraka Som Sistema durchaus der Popmusik: Abseits ihrer hart bouncenden Ghettotech-Beats flechten sie so beispielsweise auch die Autotune-Single »Love Lockdown« von Kanye West  oder aber die Vocoder-Hymne »One More Time« von Daft Punk in ihre Sets ein.

    »Live tobt der Conductor unermüdlich über die Bühne«, schrieb Detlef Diederichsen in Spex #317 über das portugiesische Kuduro-Outfit. Und weiter: »Er zelebriert die handelsüblichen Rituale der Publikumsanimation, während Riot sich eher schüchtern auf Percussion-Arbeit beschränkt und João hinter seinen Turntables das Bühnengeschehen überwacht und dirigiert. Zu den dreien gesellt sich je nach Auftrittsort eine ständig variierende Schar von Gastperformern, beim Auftritt auf dem Popdeurope-Festival Anfang August in Berlin etwa ein Schlagzeuger, eine Tänzerin und ein MC-Counterpart für Conductor.«

    Womit das Live-Prinzip Buraka Soms Sistemas in aller Tiefe umrissen wäre: es dreht sich um Extase, um Goodtime, um den durchgehend anhaltenden Peak. Ab dem 19. Februar sieht man Buraka Som Sistema wieder Live in Deutschland. Im Januar machten sie Station im niederländischen Club Paradiso, wo ihr untenstehend abgebildeter Auftritt in Gänze von Fabchannel.com mitgeschnitten wurde.

VIDEO: Buraka Som Sistema – Live at Noodlanding

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