Distanz zu wahren ist wichtig für einen verklärten Blick…

Mode-Interview: The Sartorialist

Text: Jan Kedves

Street-Style-Blogs dokumentieren von neuesten Neon-Sneakers über die Streifendicke von Holzfällerkaros alles Erdenkliche, selten jedoch individuellen Stil. Wie sich im Internet der Blick auf Mode nicht nur beschleunigen und vertrashen, sondern auch intensivieren lässt, führt Scott Schuman seit drei Jahren mit seinem Blog The Sartorialist vor. Die Passantenporträts, die er mit unbeirrbarem Blick für Schnitte und Kombinationen auf den Straßen von New York, Paris und Mailand fotografiert, gelten längst als Referenzmaterial für Designer und Moderedaktionen. An einem Herbstmorgen in Manhattan nimmt sich der 40-jährige Fotograf, der einen Showroom betrieb, bevor er sich zum gefeierten Stilexperten bloggte, Zeit, um am Handy über aufdringliche Fashionista, lässig übergeworfene Jacketts und die modische Evolution Kanye Wests zu sprechen.

Scott Schuman / The Sartorialist

Scott Schuman begann sein Modeblog The Sartorialist im September 2005, seitdem sieht man im Netz – analog des MP3-Bloggings – unzählige Kopien seiner Idee.

(Foto: © Isabel Asha Penzlien / SPEX)

Scott Schuman, verfluchen Sie oft das Wetter?
    Heute kann ich mich nicht beschweren. Es ist zwar gerade ziemlich kalt in New York, aber die Sonne scheint. Wunderbar! Ich stehe an der Ecke West 23rd und 9th Street, das ist dort in Chelsea, wo die Kunstszene gerade am interessantesten ist. Heute will ich Männer fotografieren – hier sollte es nicht allzu schwer sein, ein paar interessant gekleidete Exemplare zu finden!

Was machen Sie, wenn es regnet?
    Ich habe mir vor kurzem einen größeren Regenschirm gekauft. Es ist tatsächlich nicht leicht für mich, bei Regen zu fotografieren. Ärgerlicherweise gab es zum Beispiel während der letzten Fashion Week in New York zwei Tage, an denen es ununterbrochen schüttete. Andererseits sind Bilder, die man in widrigen Situationen fotografiert, oft viel interessanter und dramatischer als andere Bilder. Wenn ich bei schlechtem Wetter also trotzdem vor die Tür gehe, werde ich dafür unter Umständen sehr belohnt. Ich erinnere mich an ein fantastisches Bild, das ich während der letzten Präsentation der Frauenkollektionen in New York gemacht habe – ein Regenbild von einer Frau in einem weißen Sommerkleid, sie spannt einen schwarzen Regenschirm auf. Ich fotografierte sie von hinten, weil sie dieses tolle, am Rücken raffiniert drapierte Kleid trug. Das Bild strahlt eine wundervolle Stille aus.

Ihre Porträts gelten längst als Ikonen des Modebloggings. Haben Sie viele Stalker? Es muss eine Menge Fashionistas geben, die Ihnen in der Hoffnung vor die Linse laufen, auf The Sartorialist gefeaturet zu werden.
    Würde ich immer an denselben Orten fotografieren, käme es sicher häufiger zu solchen Situationen. Aber dadurch, dass ich sehr viel reise, ist es beinahe unmöglich mir aufzulauern. Mein Terminplan sieht oft vor, dass ich an einem Tag nach Mailand fliege, von dort aus weiter nach Moskau, dann wieder zurück nach New York und so weiter. Abgesehen davon weiß ich aus Erfahrung, dass Menschen, die sehr erpicht darauf sind, fotografiert zu werden, nur schlecht zu fotografieren sind. Sie wirken auf Bildern unentspannt, zu stolz, irgendwie nicht sympathisch. Deswegen ignoriere ich sie lieber – auch wenn sie interessant gestylt sind.

Wächst Ihnen die Arbeit nicht so langsam über den Kopf? Neben der täglichen Arbeit am Sartorialist-Blog fotografieren Sie auch für Style.com und für das Männermagazin GQ, Sie haben vor kurzem im Auftrag des schwedisch-amerikanischen Fashionlabels Gant eine Anzeigenkampagne geschossen und sind aktuell auch noch selbst Model für eine Anzeigenkampagne von Gap.
    Um ehrlich zu sein: Ich habe vor kurzem eine Assistentin eingestellt. Sie erledigt nun meinen Bürokram, liest die ganzen E-Mails, behält den Überblick über meine Termine und so weiter. Dabei muss ich betonen: Die Fotos, die auf The Sartorialist zu sehen sind, mache ich aber nach wie vor alle selbst, inklusive der Nachbearbeitung. Es ist viel Arbeit geworden, aber ich will mich nicht beklagen. Immerhin habe ich einen Job, der mir Spaß macht und mir viel Freiheit lässt. Ich sage immer: Ich arbeite nicht hart, ich arbeite smart.

Scott Schuman / The Sartorialist
Links: »How I Would Wear Thom Browne P.1«, 26. Juni 2007
Rechts: »At Thakoon«, 20. September 2007

(Foto: © Scott Schuman / The Sartorialist)

Bevor Sie The Sartorialist starteten, waren Sie in New York Betreiber eines eigenen Mode-Showrooms.
    Ja, ich entschied jedoch, ihn zu schließen, als unser Kindermädchen kündigte, um zurück nach Honduras zu gehen. Das war im Jahr 2005. Ich kümmerte mich dann eine Zeitlang um meine kleine Tochter. In dieser Zeit – während meines Vaterschaftsurlaubs, wenn man so will – begann ich zu fotografieren. So kam ich überhaupt erst auf die Idee zu The Sartorialist. Hinzu kam, dass ich für mich eine neue Position im Modegeschäft finden wollte, eine Position, die mir mehr liegt als Sales und Marketing. Als Showroom-Betreiber war ich letztlich immer von der Kreativität der Designer abhängig. Das war für mich der frustrierende Teil des Jobs. Heute sorge ich selbst für meine Inhalte und bin von niemandem mehr abhängig.

Höchstens davon, auf der Straße genügend interessant gekleidete Menschen treffen zu müssen…
    Ja, aber es vergeht selten ein Tag, an dem ich kein einziges Bild mache. Und wenn doch: Das passiert eben, ich bekomme deswegen keine schlechte Laune. Ich bin mir bewusst, dass es im Grunde auch ein Widerspruch in sich ist, regelmäßig etwas Außergewöhnliches finden zu wollen.

Wenn Sie einmal für drei Wochen krank würden – welche Instruktionen würden Sie dem Fotograf geben, der in der Zeit für Sie einspringen müsste?
    Der wichtigste Punkt, in dem sich mein Blog von anderen Street-Style-Blogs unterscheidet, ist der, dass ich nicht versuche, Berichte zu liefern. Ich will nicht das abbilden, was die Leute gerade tragen, ich habe nicht den Anspruch, Trends aufzuspüren. Ich möchte Bilder zeigen, die dem Betrachter ermöglichen nachzuvollziehen, was ich in diesen Leuten sehe – es geht um eine romantische Wahrnehmung, ich betrachte die Menschen mit einem verliebten Blick. Deswegen sieht man beispielsweise in manchen meiner Bilder die Schuhe gar nicht – sie sind in diesen Fällen unwichtig. Müsste ich meinen subjektiven Ansatz einem anderen Fotografen erklären, würde ich also sagen: Fotografiere mit deinem Herzen, halte nicht einfach auf die Schuhe drauf.

Sie haben einmal erklärt, in den achtziger Jahren sei Ihre erste Stilikone Morris Day gewesen, der Sänger der Band The Time.
    Ja, als Teenager habe ich Morris Day geliebt, diese ganze Sexiness, die er mit seiner Band sowie als Sidekick von Prince ausstrahlte. Diese Anzüglichkeit, das Ordinäre und Schmierige! The Time hatten Klasse, obwohl sie Zuhälteranzüge trugen! So etwas gab es in den Achtzigern sonst nirgends. Zumindest nicht in meinem Alltag in Indianapolis. Und natürlich ging es bei The Time auch immer um Frauen. Ich stand total auf Frauen, deswegen stand ich natürlich auch auf The Time.

Sie meinen, dass man trotz der Extravaganz und Opulenz des Kleidungsstils der Band Ihr Interesse an Frauen nie angezweifelt hätte?
    Genau. Bei Prince war es ähnlich. Mir war schon immer klar, dass ich auf Frauen stehe. Und mir war auch klar, dass ich den Mädchen umso mehr auffallen würde, je ausgefallener ich mich kleidete – wenn ich extravaganter war als all die Baseball- und Football-Typen an meiner Schule.

Heute geht es im Gegensatz zum flamboyanten Pimp-Style auf The Sartorialist eher um subtile Gradationen eines zeitlos klassischen International Chic.
    Nur weil man mit einem Stil anfängt, muss man ihm doch nicht immer treu bleiben! Und so subtil manche Stilvariationen auch erscheinen mögen: Es geht immer noch darum, mit ihnen aufzufallen. Im Übrigen würde ich sagen, dass ein heutiges Äquivalent zu Morris Day, eine moderne Version von ihm, Kanye West ist …

… den Sie bereits für The Sartorialist fotografiert haben.
    Ja, Kanye ist ein großer Fan meines Blogs, und ich bewundere ihn, weil er seinen im Grunde recht flamboyanten Stil ständig weiterentwickelt und verfeinert. Kanye legt Wert auf Evolution, das unterscheidet ihn von den meisten anderen Rappern, denen es nur darum geht zu sagen: So bin ich und so bleibe ich. Kanye ist sehr modeinteressiert, man sieht ihn überall bei den Schauen, in Paris, in Mailand, überall sitzt er in der ersten Reihe. Erstaunlich!

Scott Schuman / The Sartorialist

»On the Scene.....Mr. Zegna, NYC«, 17. September 2008

(Foto: © Scott Schuman / The Sartorialist)

Können Sie als Experte erklären, was das Stilproblem der Deutschen ist? Im Sommer 2007 wurden Sie von der deutschen Vanity-Fair-Redaktion eingeladen, Menschen auf den Straßen Berlins, Hamburgs, Münchens und Kölns zu fotografieren. Die Bilder, die dabei herauskamen, waren im Vergleich zu denen, die Sie für gewöhnlich in Paris oder New York schießen, erbärmlich.
    Nun, es war mein erstes Mal in Deutschland. Ich schätze, es braucht ein wenig Zeit herauszufinden, wo die guten Leute zu finden sind. Von allen Städten, die ich in Deutschland bereiste, erschien mir Berlin noch mit Abstand als die beste.

Zur letzten Berlin Fashion Week sind Sie dennoch nicht gekommen.
    Ich kann nicht überall sein. Wenn mich ein Mode-Consultant aus Korea verzweifelt beknien will, zur koreanischen Modewoche zu kommen, und ich parallel auch noch eine Einladung aus Indien habe, muss ich mich entscheiden. Um aber Ihre Frage zu beantworten: Im Vergleich zu Städten wie Paris oder New York erschien mir die Ausbeute in Berlin gar nicht so schlecht. Ich fand dort die Leute interessant, die irgendetwas mit Kunst zu tun haben und in Mitte shoppen gehen. Man muss aber auch im Hinterkopf behalten, dass Berlin im Vergleich zu anderen Städten nicht sehr groß ist.

Sie meinen: Je größer die Stadt, desto bemerkenswerter der Kleidungsstil der Menschen?
    Ganz genau. Stockholm ist ein gutes Beispiel: Im Grunde ziehen sich dort alle Teenager stylish an, das Niveau ist ziemlich hoch. Aber dadurch, dass Stockholm relativ klein ist, eine überschaubare Szene hat und jeder fast jeden kennt, haben die Teenager auch große Angst, etwas falsch zu machen. Sie ziehen sich deshalb fast alle identisch an. Enge, hochgekrempelte Acne-Jeans und so weiter. In New York hingegen, wo man oft das Gefühlt hat, keinem Menschen zwei Mal zu begegnen, leben die Menschen viel stärker ihre Individualität aus, sie haben keine Hemmungen, aus dem Rahmen zu fallen.

Sie haben einmal gesagt, der Mode- und Starfotograf Bruce Weber sei ein Vorbild für Sie. Inwiefern?
    Ich bewundere die Achtung, mit der er seinen Subjekten begegnet. Bruce Weber fotografiert alle Menschen mit demselben Respekt – sei es ein berühmter Schauspieler, ein bekanntes Model, irgendein Schuljunge aus Montana, seien es die haitianischen Asylsuchenden, die er vor einiger Zeit in den Gefängnissen von Florida fotografierte, wo sie vorgeblich aus Gründen nationaler Sicherheit festgehalten werden. Bruce Webers’ Arbeit ist viel facettenreicher, als die meisten Leute wahrnehmen, viele denken bei ihm ja immer nur an seine Männerakte. Viel wichtiger jedoch ist die Menschlichkeit seiner Fotografie. Andere Fotografen missbrauchen ihre Subjekte, sie betätigen den Auslöser nach dem Motto »Ach, diese armen Teufel, sind sie nicht süß?«. Bruce Weber tut das nie. Ich möchte es auch nicht tun. Ich will einem alten Mann in Chinatown, der seinen Anzug schon seit vierzig Jahren trägt, mit demselben Respekt gegenübertreten wie dem hippen Kid in Stockholm, das stolz auf sein neues H&M-Teil ist, oder dem Geschäftsmann, der seine Anzüge für tausende von Dollar bei Attolini in Neapel kauft.

Haben Sie ein persönliches Lieblingsbild aus Ihrem Blog?
    Natürlich. Im Moment ist es ein Porträt, das ich im September gepostet habe: Es zeigt Angelo Zegna, den Präsidenten des traditionsreichen italienischen Herrenausstatters Zegna. Er trägt einen wunderbaren grauen Anzug. Ich schoss das Bild, während er nach einer Modenschau in New York ein Interview gab. Für mich geht es in diesem Bild nicht um den perfekten Sitz seines Anzugs, nicht darum, dass die Manschetten seines Hemds genau richtig weit aus dem Jackett herausragen, auch nicht um die Krawatte, sondern einzig um seine Uhr. Er trägt eine Jogging-Armbanduhr aus schwarzem Plastik! Ich finde die Vorstellung absolut inspirierend, dass dieser wohlhabende Mann, der sich genauso eine Rolex leisten könnte, eine seltsame Gummiuhr trägt. Wobei ich dazu sagen muss, dass dies nur meine eigene Fantasie ist, denn auf dem Bild erkennt man die Uhr gar nicht genau, man sieht sie nur von der Seite. Ich habe Signore Zegna auch nicht gefragt, was für eine Uhr er da trägt. Insofern muss ich sagen: Meine Bilder zeigen die Realität, aber sie bilden meine Vorstellung von der Realität ab. Mein Blick ist sozusagen ›reality-ish‹.

Das Wort sollten Sie sich schützen lassen!
    Vielleicht! Wir kennen das doch alle: Die Realität ist oft viel uninteressanter als die Fantasie. Das ist auch der Grund, warum ich in meinem Blog selten die Namen der abgebildeten Personen nenne. Natürlich begegne ich unterwegs immer wieder denselben Leuten, doch auch wenn ich manche Menschen schon mehrmals fotografiert habe, bin ich mit ihnen nicht gut bekannt oder gar befreundet. Ich wahre Distanz. Das ist wichtig, denn um meine Subjekte so fotografieren zu können, wie ich es tue, brauche ich einen verklärten Blick. Wie ich eben sagte: Es geht um eine romantische Vorstellung davon, wer diese Leute sind.

Wäre The Sartorialist also noch derselbe Blog, wenn Sie damit anfangen würden, die Porträtierten zu fragen, was sie tragen, und den Bildern Labellisten hinzuzufügen?
    Das würde meinem Blog den Charme nehmen. Ich weiß, dass viele meiner Leser es toll fänden, wenn ich damit anfangen würde, und vermarktungstechnisch wäre es für mich sicher auch von Vorteil. Aber auf The Sartorialist geht es nicht um Labels, nicht um Shoppinglisten oder darum, etwas nachzumachen. Mein Ziel ist es, die Fantasie des Publikums anzuregen und die Leute auf Ideen zu bringen, wie sie Kleidung neu kombinieren können. Vor einigen Tagen schrieb mir zum Beispiel ein Lehrer eine E-Mail, in der er erklärte, er hätte nicht viel Geld, wolle sich aber stylisher kleiden. Er fragte, ob ich nicht mehr Männer fotografieren könne, die sich nicht alles in der Londoner Savile Row maßschneidern lassen. Ich schrieb zurück: Das tun sie gar nicht – aber gut, wenn es so aussieht. Auch ein billiger Anzug kann perfekt sitzen!

Scott Schuman / The Sartorialist

»Jacket-on-Shoulders - Just for Italians?,«, 3. September 2008

(Foto: © Scott Schuman / The Sartorialist)

Wissen Sie von einem Trend, der erst durch ein Bild ausgelöst wurde, das sie irgendwann auf The Sartorialist gepostet haben?
    Vor ein paar Monaten habe ich einige Bilder von jungen Amerikanern gepostet, die ihre Sportjacketts auf den Schultern tragen, ohne die Arme durch die Ärmel zu stecken – auch Italiener machen das im Sommer gerne so. Einige Freunde erzählten mir daraufhin, dass sie plötzlich überall Männer sehen, die ihre Jacketts auf diese Weise tragen. Möglicherweise hat sie mein Blog inspiriert, vielleicht haben sie aber auch nur andere Männer gesehen, die es so machen, und vielleicht fühlte es sich deswegen okay für sie an, während sie vorher möglicherweise noch dachten, es sähe komisch aus. Kleine Dinge wie diese lassen sich beobachten, aber ich kann sie selten direkt auf meinen Blog zurückführen. Was ich auch viel wichtiger finde, ist, dass sich viele meiner Leser zu Kommentaren aufgerufen fühlen, dass meine Bilder sie zu Diskussionen anregt. Vor kurzem gab es zum Beispiel große Diskussionen übers Rauchen, über Pelze und über Flip-Flops. The Sartorialist ist also in gewisser Weise auch ein soziales Dokument.

Haben Sie einen Styling-Tipp für das kommende Frühjahr?
    Sicher. Coole Männer werden im nächsten Frühjahr und Sommer kurze Shorts tragen. Wenn ich ›kurz‹ sage, dann meine ich: wirklich kurz. Ich trage selbst solche Shorts, sie fühlen sich toll an.

Was ist an diesen Shorts neu? Müssen sie besonders eng sein?
    Nein, Hauptsache, sie sind kurz. Zu weit sollten sie natürlich auch nicht sein. Ich meine eine mittlere, komfortable Weite, eine Proportion, die einfach anders aussieht. Jünger. Aber trotzdem männlich. Jeder Mann sollte solche Shorts tragen.

Und Frauen?
    Auch wenn es sich altmodisch anhört: Eine Frau kann im Frühjahr und Sommer mit einem hübsch bedruckten Kleid nie etwas falsch machen. Das Muster muss allerdings wirklich schön sein.

Sie meinen florale Prints? Rosen, Tulpen, Veilchen?
    Es müssen nicht unbedingt Blumen sein, aber das Muster muss hübsch sein. Ich weiß, das sagt sich sehr leicht, es gibt natürlich eine Menge grässlicher Muster. Aber genau darin liegt die Herausforderung: ein Muster zu finden, das genau zum Charakter der Frau passt. Dafür gibt es unglücklicherweise kein Patentrezept. Wenn der Print richtig ist – wunderbar. Steht er ihr hingegen nicht, ist es sehr schade um die Frau.

Scott Schumans Modeblog findet sich unter www.thesartorialist.com

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