Text:
Alexander Müller

Es ist ein Jammer. Dieser schreckliche kommerzielle Druck! Laut Presseinformation haben sich Trail of Dead von ihrer früheren Plattenfirma Interscope emanzipiert; es ist gar die pathetische Rede davon, die theoriefreudigen Texaner seien nun wieder freie Menschen. Wer sie zuvor in das kreative Korsett gezwungen hat – man weiß es nicht, ahnt es aber. Jedenfalls meint Sänger Con ...
Erschienen in SPEX #319 03-04.2009 | 27.02.2009 00:00
Text:
Robert Defcon

Die Gründung der taz vor 30 Jahren markiert einen der wichtigsten Einschnitte in der deutschen Presselandschaft seit 1945: Gegenöffentlichkeit und außerparlamentarische Opposition haben in der taz seitdem ein Zuhause.
Erschienen in SPEX #319 03-04.2009 | 27.02.2009 00:00
Text:
Walter W. Wacht
»Gehst du bitte von meinem Klavier runter?«, flötet Carsten »Erobique« Meyer seinem Kompagnon Matthias »Tex« Strzoda in einem schön desinteressiert-genervten Ton zu. Das andere Duo, das tut, was Duos tun sollten, hat sich in den vergangenen Wochen und Monaten – so zeigt es das diesem Text beigefügte Anschauungsvideo – intensiv auf Live-Situationen vorbereitet. Und zwar so sehr, dass nach den Proben die Wangen glühten.
Text:
Walter W. Wacht

Space Invaders sieht man heutzutage immer wieder innerhalb der – Achtung: folgende Formulierung ist durchweg positiv konnotiert – Geek-Kultur. Auch wenn der animierte Shooter heutzutage kein Kind mehr hinter der Konsole hervorlockt, finden sich im Netz doch unzählige Belege für die anhaltende Faszination des 8-Bit-Shooters – beispielsweise in Form von T-Shirts, Fachblog ...
Text:
Maurice Summen
Helge Schneider gastiert mal wieder im Admiralspalast in Berlin. Gestern fand die Hauptstadt-Premiere seiner neuen Show »Cirque du Kautz – Wullewupp Kartoffelsupp?« im ausverkauften großen Saal statt. Gefeiert wurde das 35-jährige Bühnejubiläum des 53-jährigen Entertainers, der es wie kein anderer in Deutschland versteht, nahezu jedes Moment zu einen ›Jazzmoment‹ zu machen. Will sagen:
Text:
Esther Buss

Mickey Rourke wurde die Rolle des Dreigroschen-Gladiators auf den alternden Leib geschrieben. Ein pathetischer Abgesang auf den krisengebeutelten Helden als Körpermaterialschlacht.
Erschienen in SPEX #319 03-04.2009 | 25.02.2009 00:00
Text:
Walter W. Wacht
Sebastian Hackert ist tot. Der Produzent und Texter von Deichkind verstarb vergangene Woche im Alter von 32 Jahren. Er wurde am Samstag in seiner Wohnung aufgefunden, wie uns sein Label Buback Schallplatten am gestrigen Vormittag auf Anfrage mitteilte. Zu weiteren Details möchten wir uns an dieser Stelle nicht äußern.
Seiner Ehefrau, seinem Sohn und allen Hinterbliebenen gilt unser tiefes Mitgefühl.
Foto: © Miguel Martinez
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Christoph Braun
Hinterher lässt sich immer trefflich spekulieren, warum ein bestimmtes Album irgendwie untergegangen ist, obwohl doch so viel dafür spricht. Nehmen wir die Skeletons und seien wir ehrlich: Niemand weiss es mehr. »Money« erschien vergangenen Oktober auf Tomlab. »Money« ist Maximalmusik, wie sie sich anstrengender hören lässt als Death Metal und Glitchcore, da die Songs der Skeletons immer einen Anspruch auf Kontemplation anmelden. Und eben gleichzeitig voller widerstreitrender Teile, Muster, Figuren stecken. Wenigstens hier der Hinweis: Die Skeletons kommen ab 26. Februar auf Tournee, und sie spielen unter anderem die Songs von »Money«.
Text:
Walter W. Wacht
Wenn in einer Stunde Maxïmo Park die Bühne des Berliner Clubs Lido betreten werden, wird man sicherlich auch neue Stücke ihres derzeit noch unbetitelten, dritten Albums hören. Da diese neue Platte nun schon seit ein paar Tagen zwischen den anderen CDs im Stapel liegt und auch die Redaktionsräume einige Male damit beschallt wurden, lag die Idee recht nahe, ein paar Sätze über den Fuchs zu verlieren.
Text:
Christoph Braun
Zwischen dem 26. Februar und 1. März findet in Wolfsburg und Braunschweig zum dritten Mal das Kunst- und Wissenschaftsfestival »Phaenomenale« statt. In diesem Jahr setzt man auf eine der großen Erzählungen des Pop: das Universum. »Weltraum als Fluchtlinie« etwa lautet der Titel der von Justin Hoffmann und Anne Kersten kuratierten Ausstellung im Kunstverein Wolfsburg. Hier wird das All zum fiktiven Ort und damit zur Möglichkeit, wie Hoffmann und Kersten schreiben:
Text:
Thomas Hübener

Nach dem bezaubernden, im letzten Jahr endlich auch in Deutschland erschienenen Album »The Pirate’s Gospel« und ihrer ebenfalls 2008 mit Bravour absolvierten gesanglichen Auftragsarbeit für das Coverversionenprojekt Headless Heroes (»The Silence of Love«) lagen die Erwartungen an das dritte Album des neuen Sterns am kalifornischen Folkhimmel besonders hoch. Die s ...
Text:
Alexander Köhn

Über ihre erste Platte gibt es kaum noch Worte zu verlieren, für ihr zweites Debütalbum stellte sich das Duo Dear Reader aus Johannesburg musikalisch neu auf.