Too Much Future - Punk in der DDR

Text: Christoph Braun

Too Much FutureDas ist »Too Much Future«:

»too much future ist der Titel einer Reihe von Veranstaltungen, Umtrieben und Publikationen, welche die Punk-Bewegung in der DDR dokumentieren und kritisch reflektieren sollen. Dabei bezieht sich unser Interesse nicht auf eine Heimatkunde der DDR-Subkultur in den 80er Jahren. Indem wir die Geschichte von Punk im Osten Deutschlands porträtieren, widmen wir uns der Wirkungsgeschichte von Punk bis zum heutigen Tag - mit all ihren Konsequenzen, mit all ihren Abweichungen. Also auch der Geschichte einzelner Aktivisten über deren Zeit als Punk und über das Ende der DDR hinaus.«

So steht es auf der too much future-Homepage, und auch die ist bereits ein geeignetes Medium, sich einen ersten Überblick über Punk in der DDR zu verschaffen. In diesem Spätsommer werden dem Web-Wissen über das Sujet einige Publikationen beiseite bestellt. So veröffentlicht der Verbrecher Verlag erneut das gleichnamige Buch »Too Much Future«, für das Henryk Gericke und Michael Boehlke als Herausgeber fungieren. Ursprünglich erschien der Band zu einer Ausstellung vor zwei Jahren in Berlin; die 800er-Auflage war jedoch binnen 48 Stunden vergriffen. Zwar konzentriert sich das Buch auf die Zentren Berlin und Leipzig, bezieht sich laut Pressemitteilung aber auch auf weitere Städte wie Weimar und Dresden.

Zudem ist seit 17.8. in Dresden die Ausstellung »Too Much Future« zu sehen.  Der  Kinofilm »Ostpunk! Too Much Future« läuft am 23.8. in allen Großstädten des Landes an.

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