Queens Of The Stone Age

Era Vulgaris

Text: Walter W. Wacht

»Viel Ereignis auf engem Raum«, titelte Andreas Hartmann vor wenigen Tagen in seinem Artikel zum neuen Queens Of The Stone Age-Album »Era Vulgaris«. 

Der  Sound, so Josh Homme selbst, »sei ›modern‹, ›Era Vulgaris‹ ein ›modernes Album‹. Vielleicht müsste er eher sagen: ›zeitgemäßes Album‹.« Der Titel des Albums sei »den Thelema-Schriften entlehnt, die sich auf das religiös-magisch-philosophische System beziehen, das vom Vater des Okkultismus, Aleister Crowley, vor Jahrzehnten entwickelt wurde. Diese Schriften benutzen nicht den christlichen Kalender, sondern den gregorianischen, den heidnischen. Und nach diesem leben wir einfach nur, so Homme, ›in unserer Zeit‹, in der ›Era Vulgaris‹: ›Ich lese Aleister Crowley nicht als praktizierender Okkultist‹, erklärt er weiter, und man wird das Gefühl nicht los, dass mit dem Propheten des großen Biests, der sonst nur noch von norwegischen Blackmetallern und ein paar Esoterikern ernst genommen wird, schon wieder eine dieser typischen QOTSA-Referenzen eingeführt wird – ein strategischer Verweis, der eine bestimmte Traditionslinie betonen soll.« (Andreas Hartmann)

Über untenstehenden Link kann man »Era Vulgaris« in Gänze streamen.

AUDIO: Zum Albumstream

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