Justin Timberlake – Eigenes Label, erster Vertrag

Text: Christoph Braun

Justin TimberlakeChristiane Rösinger schreibt über das Justin Timberlake-Konzert vom vergangenen Mittwoch in der taz sinngemäß: Tanzen irre, Musik und Typ überbewertet. Groove-Kollege Heiko Hoffmann mailt drei Instant-Beschreibungen: »Wahnsinnsbühnentechnik«, »mieser Sound« und »Mischung aus MTV-Choreografie und Zurschaustellung musikalischer Fähigkeit (allein am Flügel etc.)«.

Wie dem auch sei, niemand kann ein ganzes Leben lang jeden Abend für zwei Stunden powerjazzen und popcrumpen. Justin Timberlake baut jetzt vor. Nur kurze Zeit nach der Verlautbarung, ein eigenes Label namens Tenman Records gegründet zu haben, hat er sich jetzt eine erste Sängerin an Bord geholt. Sie ist die Arctic Monkey des R'n'B, kommt aus den Niederlanden und heißt Esmee Denters. Bekannt geworden durch Coverversionen von Beyoncé und eben Timberlakes »What Goes Around« auf YouTube, wurde sie innerhalb kürzester Zeit zum Darling der R'n'B-Stars. Die ersten Eindrücke: ziemlich super, aber auch noch ziemlich formbar zum Besten wie zum Schlimmsten. Oder?

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