5. Juni 2007

Monkey Journey To The West – Oper von Damon Albarn und Jamie Hewlett

Monkey40 Kampfkünstler, Zirkusakrobatinnen  und Stimmen aus China treten auf in der ersten gemeinsamen Oper der beiden Gorillaz Jamie Hewlett und Damon Albarn. Premiere feiert das Spektakel zum Auftakt des Manchester International Festival am 28. Juni. Die Geschichte basiert auf einem alten chinesischen Epos. »Monkey Journey To The West« erzählt von der Reise eines Affenkönigs, an deren Ende die Weisheit liegt. Vertrauensvorschuss hat das Duo Hewlett und Albarn aufgrund sämtlicher Gorillaz-Musiken, -Videos, -Live-Auftritten ja. Doch der Vergleich von Albarns Opern-Musik (siehe myspace-Seite) mit einem Statement von Jamie Hewlett, wonach man bloß keine Pastiche einer chinesischen Oper fabrizieren habe wollen, schafft  Verwirrung. Was sonst ist diese verspielte Pop-isierung der Operntradition Chinas als eine Pastiche.

Das Manchester International Festival findet in diesem Jahr erstmals vom 28.6. bis 15.7. statt und versteht sich als Veranstaltung für Uraufführungen jenseits der U- und E-Musik-Unterscheidung. Mit Staats- und Sponsorengeldern ist man bestens ausgestattet: Anlässlich der Uraufführung hat Virgin Trains gleich einen ganzen Zug im Monkey-Design gestalten lassen. Im Anschluss an das  Manchester International Festival tourt die Produktion übers europäische Festland, wo sie vom 31.7. bis 6.8. u.a. in der Staatsoper Berlin gezeigt wird.

Update: Die Produktion von »Monkey Journey To The West« wurde seitens der Staatsoper Berlin auf die nächste Spielzeit verschoben, bereits gekaufte Karten können an den Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden.

Drawing Voices

Der bildende Künstler und Musiker Craig Dongoski hat es sich zum Ziel gesetzt, mit seinem Projekt Drawing Voices den Sound von Schreib- und Malprozessen kompositorisch erfahrbar zu machen. Denn den Klängen, die entstehen, wenn mit einem Stift auf einem Blatt Papier gekritzelt oder ein Pinsel über eine geräumige Leinwand geführt wird, wird kaum Beachtung geschenkt. Sie sind …

The Lovemakers

In wenigen Tagen ist es soweit: Will Schwartz alias Hey Willpower wird Europa bereisen und die Clubs der Großstädte erneut in vor Euphorie triefende Pop-Tanzhäuser verwandeln. Mit seiner leichtfüßigen Mischung aus Indie-Attitüde und Pop- bzw. R’n’B-Elementen war »PDA« ein mehr als herausragendes Album, das auch weit über das vergangene Jahr herausre …

Common

Dicke Freunde sind sie immer noch, keine Frage: Kanye West und Common, beide verbindet seit Jahren eine starke Beziehung. Kanye produzierte Common’s Über-Album »Be«, bedankte sich im Umkehrzug mit der Unterzeichnung bei West’s Label Getting Out Our Dreams Music (Good Music) und der damit einhergehenden Aufmerksamkeit für das von Kanye West initiierte Projekt.

2007 bringen …

CocoRosie »Rainbowarriors«

Was haben diese beiden Frauen innerhalb von vier Jahren alles bewegt? Eine eigene Schublade mit drei Alben und einer EP befüllt, darüber zur Referenz geworden, und obendrein Live-Konzerte gespielt, die sich zwischen Freakshow und Abenteuerland bewegten. »The Adventures Of Ghosthorse And Stillborn« setzte für die beiden Casady-Schwestern erneut Maßstäbe: &raquo …

CocoRosie: Zwei Schwesterherzen im Viervierteltakt

In der Welt von CocoRosie tanzen Elfen über Baumwipfeln im Mondschein, schwirren Glühwürmchen durch die nächtliche Finsternis und Magie und Hexerei gehören zum Alltag wie iPod, Google und…