Windmill

Plastic Pre-Flight Seats

Text: Walter W. Wacht

 Matthew Thomas Dillons Alter Ego heißt Windmill und er ist gekommen um sich zu erklären. Vielmehr, um seine Gefühle zu erklären und mit den Hörern zu teilen. Seine Stimme klingt auf seinem Album »Puddle City Racing Lights« »nach straff  gezogenem Pergamentpapier, fieser gesagt: nach einem Kamm blasenden Frosch; wer’s gar nicht mag, assoziiert Supertramp. Und ein ums andere Mal gemahnen Harmonik, Dynamik und vor allem das im Mittelpunkt stehende akustische Piano an – Gesundheit! – Coldplay. Allerdings in der roheren Variante.« So beschrieb es Ralf Krämer in der zum Zitat dazugehörigen Rezension. Nun sind Coldplay ja für viele ein absolutes musikalisches No-Go, und da Windmill sehr wohl sehr hörenswert ist, kann man als nächste Referenz auch Matt Hales Projekt Aqualung nennen: Der bringt nämlich nicht nur gute Popmusik mit guter Stimme zusammen, sondern kann auch den Flügel mit Kerzenständer on top absolut kitschfrei spielen. Etwas, das man so auch über Dillon bzw. Windmill sagen sollte.

AUDIO: Windmill - Plastic Pre-Flight Seats (MP3)

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