The Whitest Boy Alive: »Golden Cage«

Man muss da nicht drumherumreden: »Dreams«, das erste Album von The Whitest Boy Alive war eines der Alben des vergangenen Jahres; Punkt. Und das sicherlich nicht nur wegen solch liebevoller Details wie dem im Inneren des CD-Pappschubers abgebildeten Sternenhimmel, wo doch das äußerlich sichtbare Album-Artwork eher schlicht und erdig gehalten war.

    Romantisierend könnte man jetzt behaupten: Genau so funktionieren The Whitest Boy Alive auch in Sachen Musik. Von außen Slacker wie Du und ich, von Innen Detailverliebte Musiker, und zwar solche mit Herz! Tanzbaren Gitarrenpop zeichnet das erste Album der vier (Wahl-)Berliner aus, und so erschreckend es auch ist, man kommt nicht umhin, genau diesen tanzbaren Gitarrenpop als absout zeitlos zu bezeichnen.

    Wesentlich frischer »In your extended Network« sind da Kommode: Die Band um Eirik Glambek Bøe hat zwar bereits eine der gängigen Profilseiten, die ersten Stücke wird es allerdings erst auf den Konzerten zu hören geben. Kommode begleiten The Whitest Boy Alive auf sechs europäische Termine, wie man das unter Freunden eben macht. In Köln gibt es dank Adenauer dazu den passenden Slogan: Man kennt sich, man hilft sich…

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Wilde Tiere unter sich: Das Rock-en-Seine-Festival im Livestream

Ab heute für drei Tage im Livestream: Das Pariser Festival Rock en Seine mit SPEX-Titelstars wie den Libertines und Hot Chip.

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Fehlfarben: Videopremiere »Untergang«

Wer sind die Herren der Dinge? Fehlfarben veröffentlichen am 25. September ihr 13. Album Über… Menschen. SPEX präsentiert neben der dazugehörigen Tour nun auch die erste Videopremiere zum Eröffnungssong »Untergang«.

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Kingsizeklackern: Brandt Brauer Frick Ensemble live / Ticketverlosung

Brandt Brauer Frick sind moderne Rattenfänger: das Trio wirft die Groovebox an und in seinem Schatten formiert sich ein Schwanz von Musikern. Für zwei Aufnahmesessions zu einem Live-Album spielt das Brandt Brauer Frick Ensemble nun in Berlin. SPEX.de verlost Tickets.

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Hat Pop ein Frauenproblem? – SPEX-Diskussion heute auf dem Pop-Kultur Festival

SPEX-Chefredakteur Torsten Groß diskutiert mit Sandra Grether, Anne Haffmanns, Balbina und Theresa Lehmann in der Halle am Berghain.

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Destroyer »Poison Season« / Review

Für Poison Season gilt beinahe alles, was auch für Kaputt galt, solange man Hornsby durch Springsteen ersetzt, beim aufgeknöpften Hemd auch noch die Ärmel hochkrempelt und statt eines Saxofons eine Armada von Saxofonen zum Einsatz bringt.

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Frank – kopflos brotlos

Frank nimmt die Gegenposition zur affirmativen Mythen- und Legendenbildung von Cameron Crowe und anderen Rock-Regisseuren ein. Rockmusik? Kein Traum ist, der sich auszuleben lohnt. Ab heute läuft der Film in den deutschen Kinos – dazu das komplette Feature aus SPEX N° 363.

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Kupferkesselpop: das Coffee Festival in Berlin

Genussmittel sind Popkultur. Es geht um das gute Leben, um Distinktion, Nerdtum und Festivals. So wie beim Coffee Festival Anfang September in Berlin.

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Foals »What Went Down« / Review

Der Stadionplatzwart hat die LED-Strahler angeschmissen und Foals verhalten sich wie die Motten zum Licht. Unter 20.000 Watt wird nicht mehr geflirrt.

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MS Dockville Festival in Hamburg – Rückblende in Wort und Bild

Trotz fehlender Ecken und Kanten: das Dockville ist und bleibt eines der detailverliebtesten Festivals in Deutschland. Ein Blick zurück auf ein Wochenende mit viel Pose und weniger Haltung.

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Beach House »Depression Cherry« / Review

Pluspunkt für die weiterhin konsequente Erfindung einer eigenen Welt. Der Haken: wie schon beim letzten Album Bloom fragt man sich auch bei Depression Cherry, wie zum Teufel Beach House ihre eigenen Songs auseinanderhalten können.

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Till Dawn – Modestrecke aus SPEX N° 363 / Verlosung Floris van Bommel

Die Fotoserie aus der aktuellen Printausgabe plus Verlosung.

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»Straight Outta Compton« / Review zum Filmstart

»Man könnte fünf verschiedene N.W.A-Filme drehen«, sagt Ice Cube. F. Gary Gray legt mit dem autorisierten Biopic »Straight Outta Compton« den wahrscheinlich zahmsten davon vor.