Chris ≠ Cosey

≠ (Poster)

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Stillstandsverweigerung im Berghain: Zuletzt war wieder viel von den Ex-Throbbing-Gristle-Mitgliedern Cosey Fanni Tutti und Chris Carter zu hören. Auf ihr Album Transverse mit NicVoid folgen nun die beiden Platten von X-TG: das Nico-Coveralbum Desertshore und The Final Report, beide basierend auf Material von bzw. gemeinsamen Sessions des verstorbenen Peter Christopherson – und ohne Genesis P-Orridge. Wer Tutti und Carter nun live erleben möchte, dem sei ihr morgiger Auftritt bei der dritten Folge der Veranstaltungsreihe (not equal) in Berlin als Chris & Cosey empfohlen.

   Den Klangforschungsarien des Duos stellen die Veranstalter Roger Karmanik alias Brighter Death Now zur Seite, der mit seinem Label Cold Meat Industry seit jeher die nihilistischsten Gräben des Post-Industrial zu pflügen weiß. Die Gelegenheit zum Querverweis wird darüber hinaus DJ Hell nutzen, der einst bei SPEX Live sein Berghain-Debüt gab und in seinem Set vor allem die bei ihm immer wiederkehrenden EBM-, Wave- und Industrial-Aspekte im Clubkontext herausstellen wird. Vor allem Sammler*innen bekannt ist zudem Veronica Vasika, Soundrestauratorin und Kopf hinter (dem Label und) der Compilation-Reihe The Minimal Wave, die auch SPEX-Rezensent Holger Klein begeistert zurückließ. Außerdem mit dabei: der Künstler Grischa Lichtenberger, Luca Mortellaro alias Lucy und Betreiber von Stroboscopic Artefacts mit seiner erst zweiten Liveshow überhaupt, Svreca aus Madrid und ≠'s Opium Hum, dessen Einstimmungsmix nachfolgend zu hören ist. Einlass ab 21 Uhr, Beginn um 22 Uhr.

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